Wer populäre Websites besucht, bekommt häufig sogenannte Tracking-Cookies auf die Festplatte geschrieben. Das können Hunderte sein, warnen Datenschützer.von Ben Schwan
Und was ist jetzt das Problem mit den Cookies? Hab das in dem Artikel nicht so rausgelesen. Werbung? Die ist bei mir eh blockiert aus auf wenigen ausgewählten Seiten.
12.08.2010 11:01 Uhr
von audin:
@Rod und andere Paranoide: Das sicherste ist immer noch den Rechner auszulassen oder ganz einfach mit lynx zu browsen.
Meine Briefe schreibe ich auch nicht mehr mit der Hand (handschriftenerkennung bei der Post), verwende keinen Absender und reise täglich durchs Bundesgebiet um diese in diverse Briefkästen einzuliefern. Im übrigen kaufe ich meine Zeitschriften und Lebensmittel jedesmal in einem anderen Kiosk/Geschäft, sonst könnte der Verkäufer ja etwas über mich in Erfahrung bringen.
Und Oh Gott, die Bücherei weiß genau welche Bücher ich mir so ausleihe.
Jeder nutzt Google und Co. und die Vorteile dieses Wirtschaftssystems von Werbung, Information und Content.
Wäre es euch allen lieber, wenn wir auf dieses ganze Geraffel verzichten und auf jeder Webseite ein Geldeinwurfschlitz ist?
Das würde die Situation auch nicht ändern, denn dann ist ja noch genauer nachvollziehbar wer wann wo was und wieviel gelesen hat.
Mir scheint, dass die meisten hier der Meinung sind, dass sich das Internet durch die Providerkosten (DSL-Gebühr) finanziert.
Knallhart gesagt: Wer Addblocker, Noscript und Co. nutzt, erhöht zwar seine Sicherheit, schränkt sich jedoch ebenso bei der Nutzung ein und viel schlimmer, er entzieht gleichzeitig dem Internet notwendiges Kapital.
Das ist genauso hinrverbrannt wie Fahrradfahrer die keine Steuern / Abgaben zahlen wollen (würden), Angst um Ihre Verkehrssicherheit haben (hätten) und deswegen nur nachts auf Feldwegen unterwegs sind und trotzdem geminfinazierte Radwege an Autobahnen fordern um schneller vorankommen zu können.
Deswegen gibt es doch eingetlich nur folgende moralischen und ethisch vertretbaren Lösungswege: - Internet konsumieren & einfach Werbung und ein gewisses Maß an Tracking akzeptieren. - Internet konsumieren, Werbung und Tracking abschaffen, dafür auf die Vielfalt verzichten und zusätzlich jeden Monat einen Batzen Kohle zusätzlich überweisen. (zum Beispiel an die am liebsten genutzte Suchmaschine und Webseiten) - oder einfach Offline bleiben
07.08.2010 20:59 Uhr
von Miles:
@Eugen: Die taz beschwert sich ja auch über Lohndumping und zahlt selbst weit unter Tarif. Ein bisschen Doppelmoral ist doch kein Beinbruch.
07.08.2010 05:55 Uhr
von Hartmut:
Mich wundert immer, dass den meisten Internetnutzern, die ich kenne, die Überwachung ihrer Surfaktivitäten anscheinend völlig egal ist. Wenn ich Kollegen oder Bekannten von Cookies, Flash-Cookies etc. erzähle und Noscript und Better Privacy empfehle, tun sie bestenfalls interessiert und surfen danach (meistens mit IE) genauso weiter wie vorher.
07.08.2010 03:38 Uhr
von vic:
Nun gut. Vic nutzt: (bis auf Punkt 5 kostenlos) 1; Im IE8, den alle so furchtbar finden: Dortselbst den Button "Browserverlauf löschen" und die gewünschten Checkboxen wählen 2; Ad-Aware ausführen 3; "C:\Dokumente und Einstellungen\**\Lokale Einstellungen\Temp" leeren 4; Datenträgerbereinigung durchführen (Start/Alle Programme/Zubehör/Systemprogramme)-Verküpfung auf Desktop erstellen. 5; Und schließlich Tune Up Utilities durchführen Das vor dem runterfahren- und der PC startet am nächsten Tag wie neugeboren. Kann ein paar Minuten in Anspruch nehmen, aber von nix kommt nix.
07.08.2010 03:21 Uhr
von vic:
Es gibt wirksame Mittel, alle Cookies spätestens vor dem Herunterfahren rückstandslos zu löschen. Man muss sich nur die Schnürsenkel selbst binden können. Ohne Cookies geht`s nunmal nicht. Surfen ohne Cookies ist wie lesen im Dunkeln.
06.08.2010 17:17 Uhr
von Doc Mison:
@Rod von Ghostery sollte man die Finger lassen, die blockieren zwar schön Datensammeldienste wie Google addsense oder infOnline usw, ist aber selbst eine Datenkrake die sammelt und verkauft unter dem Namen "Better Advertising". Lieber BetterPrivacy nehmen.
06.08.2010 16:42 Uhr
von Eugen:
Beim Aufruf dieser Seite erhielt ich eben folgende Cookies:
Finde es ein bisschen fadenscheidig sich einerseits darüber auszulassen wie "böse" die Cookies sind und andererseits davon abhängig zu sein und sein täglich Brot, wenn auch nur indirekt, damit zu verdienen.
Aber damit würden wir ja nur zur alten Diskussion "Werbung im Internet" kommen und der damit verbundenen "Dreistigkeit im Internet Geld verdienen zu wollen".
06.08.2010 16:30 Uhr
von A. Nonym:
Ein guter Artikel. Schade nur, dass auf derselben Seite Werbung zu sehen ist, die lt. zuständiger Werbeagentur "geringe Streuverluste durch exakte Zielgruppenansprache dank Targeting" aufweist - also genau das nutzt, wovor der Artikel warnt. Jaja, die taz...
06.08.2010 15:48 Uhr
von datenschutz:
Schade, dass in dem Artikel im ganzen Datenschutzgefasel eines wieder untergeht: Cookies dienen auch ganz einfach der Finanzierung vieler Webmaster durch das Tracking vermittelter Verkäufe. Daran kann ich nichts Schlechtes erkennen, schließlich wollen doch die Wenigsten für Online-Inhalte zahlen. Ja ja, es gibt nun flattr, ich weiß... Und nein, ich habe nichts gegen Datenschutz, ganz im Gegenteil, engagiere mich aber lieber auf sinnvolleren Gebieten dazu. (Flash-)Cookies lösche ich ganz einfach nach jeder Session. Wer dazu zu bequem ist (von wegen Default-Einstellungen der Browser ab Werk ändern), den interessiert der hier breitgetretene Datenschutzquark auch nicht. Cookies sind kein böses Übel, sondern gehören einfach zur Technik dazu, um sichere Online-Bestellvorgänge und User Sessions zu gewährleisten. Aber das versteht die noscript-Fraktion wahrscheinlich nicht, denn die zerschießt ja auch lieber Webseiten als harmloses Javascript auszuführen.
06.08.2010 15:08 Uhr
von Sebastian Thürrschmidt:
Um dem ausufernden Gekrümel beizukommen, braucht es keine speziellen Werkzeuge. Ein Werbeblocker wie Adblock Plus für Firefox läßt einen großen Teil davon ganz von selbst unter den Tisch fallen. Wenn man dann noch die Browser-Optionen so wählt, daß alle Cookie jeweils bei Sitzungsende gelöscht werden, wird man höchstens noch vorübergehend auf Werbung für die schadstoffarme Kreditkarte für den Hund stoßen. Vertrauenswürdige Websites, deren Dienste man regelmäßig mit persönlichen Vorgaben nutzen möchte, gestattet man die dauerhafte Speicherung ihrer Cookies, indem man entsprechende Ausnahme festlegen. Auch das ist in Firefox gar nicht kompliziert.
Mit fünf Minuten Aufwand läßt sich so ein Gutteil der verlorenen Privatsphäre wiederherstellen.
06.08.2010 15:00 Uhr
von keks 3.0:
schade, dass der artikel in der printausgabe nach dem satz "Doch sehr viele Surfer trauen sich an solche Einstellungen in ihrem Browser nicht heran." aufhört und die praktischen Hinweise fehlen!
06.08.2010 12:47 Uhr
von Johannes:
Vielen Dank, ein schöner praktischer Beitrag zum ewig aktuellen Datenschutzthema. Mehr Lösungshinweise zu den vielfältigen darüber hinaus gehenden Datenschutzproblemen gerade mit Google & Co. wären noch schön gewesen.
Hier die datenschutzfreundlichste Suchmaschine der Welt "Ixquick": https://ixquick.com/deu/
06.08.2010 11:05 Uhr
von Nico:
Wie wär's einfach damit, auf einen Webbrowser umzusteigen, der diesen Namen auch wirklich verdient? Als da wären: Firefox, Opera, Safari
06.08.2010 05:11 Uhr
von Rod:
Viele deaktivieren Cookies in ihren Browsern. Daher hat man inzwischen Flash-Cookies (so genannte LSO-Cookies) entwickelt. Diese werden nicht im Cookie-Ordner, sondern im Flash-Ordner abgelegt und haben oft Laufzeiten von 30 Jahren und mehr. Können also bei einer Datenmigration auch auf einen neuen PC mitgenommen werden.
Die einzige mir bekannte Möglichkeit solche Flash-Cookies zu verhindern ist der Browser firefox mit der extention "better privacy".
Gleichzeitig sollte man ohnehin "Add Blocker Plus", "NoScript" und "Ghostery" installieren. Ersteres verhindert die Anzeige jeglicher Werbung. Zweites verhindert das Ausführen unerwünschter Skripte und Ghostery blockt datensammelnde Tracker wie INFOnline, googlestatistics usw. ab. INFOnline wird z.B. auch von der TAZ verwendet.
Cookies sind also insgesamt betrachtet noch das geringere Problem.
06.08.2010 03:55 Uhr
von birgit bergmann:
ich finde, dieses phänomen kann man gut als argument verwenden gegen die verfechter des kapitalismus, die beim ddr-sozialismus immer die angeblich ständige überwachung durch die stasi ins feld führen und behaupten, hier entfiele dieses gefühl des beobachtet- werdens. im kapitalismus sieht die ständige beobachtung der leute nur anders aus. hier dient sie ja schließlich der marktwirtschaft....
06.08.2010 01:57 Uhr
von Mein Name bleibt meiner:
Firefox add-ons Adblock plus, BetterPrivacy und NoScript installieren und gut isses.
05.08.2010 19:36 Uhr
von Leserin:
TACO ist mehr als problematisch. Ich bin überrascht, dass taz.de das Programm immer noch empfiehlt. Vor dem installieren unbedingt Kommentare zu dem verlinkten Artikel und auf der Firefoxseite lesen; auf der Firefoxseite finden sich auch deutlich bessere add-ons mit gleicher Funktion!
05.08.2010 18:27 Uhr
von sowhat:
Macht Ihr ja auch.. zwar kein ausdrücklicher Tracking Cookie aber trotzdem ...
Lästige Krümelmonster sperrt die Cookie Whitelist gleich mal aus .. sollte man sie doch brauchen reichen zwei klicks. Viel bequemer gehts kaum.
Leserkommentare
14.08.2010 15:33 Uhr
von Seb:
Und was ist jetzt das Problem mit den Cookies? Hab das in dem Artikel nicht so rausgelesen. Werbung? Die ist bei mir eh blockiert aus auf wenigen ausgewählten Seiten.
12.08.2010 11:01 Uhr
von audin:
@Rod und andere Paranoide:
Das sicherste ist immer noch den Rechner auszulassen oder ganz einfach mit lynx zu browsen.
Meine Briefe schreibe ich auch nicht mehr mit der Hand (handschriftenerkennung bei der Post), verwende keinen Absender und reise täglich durchs Bundesgebiet um diese in diverse Briefkästen einzuliefern. Im übrigen kaufe ich meine Zeitschriften und Lebensmittel jedesmal in einem anderen Kiosk/Geschäft, sonst könnte der Verkäufer ja etwas über mich in Erfahrung bringen.
Und Oh Gott, die Bücherei weiß genau welche Bücher ich mir so ausleihe.
Jeder nutzt Google und Co. und die Vorteile dieses Wirtschaftssystems von Werbung, Information und Content.
Wäre es euch allen lieber, wenn wir auf dieses ganze Geraffel verzichten und auf jeder Webseite ein Geldeinwurfschlitz ist?
Das würde die Situation auch nicht ändern, denn dann ist ja noch genauer nachvollziehbar wer wann wo was und wieviel gelesen hat.
Mir scheint, dass die meisten hier der Meinung sind, dass sich das Internet durch die Providerkosten (DSL-Gebühr) finanziert.
Knallhart gesagt: Wer Addblocker, Noscript und Co. nutzt, erhöht zwar seine Sicherheit, schränkt sich jedoch ebenso bei der Nutzung ein und viel schlimmer, er entzieht gleichzeitig dem Internet notwendiges Kapital.
Das ist genauso hinrverbrannt wie Fahrradfahrer die keine Steuern / Abgaben zahlen wollen (würden), Angst um Ihre Verkehrssicherheit haben (hätten) und deswegen nur nachts auf Feldwegen unterwegs sind und trotzdem geminfinazierte Radwege an Autobahnen fordern um schneller vorankommen zu können.
Deswegen gibt es doch eingetlich nur folgende moralischen und ethisch vertretbaren Lösungswege:
- Internet konsumieren & einfach Werbung und ein gewisses Maß an Tracking akzeptieren.
- Internet konsumieren, Werbung und Tracking abschaffen, dafür auf die Vielfalt verzichten und zusätzlich jeden Monat einen Batzen Kohle zusätzlich überweisen. (zum Beispiel an die am liebsten genutzte Suchmaschine und Webseiten)
- oder einfach Offline bleiben
07.08.2010 20:59 Uhr
von Miles:
@Eugen:
Die taz beschwert sich ja auch über Lohndumping und zahlt selbst weit unter Tarif. Ein bisschen Doppelmoral ist doch kein Beinbruch.
07.08.2010 05:55 Uhr
von Hartmut:
Mich wundert immer, dass den meisten Internetnutzern, die ich kenne, die Überwachung ihrer Surfaktivitäten anscheinend völlig egal ist. Wenn ich Kollegen oder Bekannten von Cookies, Flash-Cookies etc. erzähle und Noscript und Better Privacy empfehle, tun sie bestenfalls interessiert und surfen danach (meistens mit IE) genauso weiter wie vorher.
07.08.2010 03:38 Uhr
von vic:
Nun gut. Vic nutzt: (bis auf Punkt 5 kostenlos)
1; Im IE8, den alle so furchtbar finden:
Dortselbst den Button "Browserverlauf löschen" und die gewünschten Checkboxen wählen
2; Ad-Aware ausführen
3; "C:\Dokumente und Einstellungen\**\Lokale Einstellungen\Temp" leeren
4; Datenträgerbereinigung durchführen
(Start/Alle Programme/Zubehör/Systemprogramme)-Verküpfung auf Desktop erstellen.
5; Und schließlich Tune Up Utilities durchführen
Das vor dem runterfahren- und der PC startet am nächsten Tag wie neugeboren.
Kann ein paar Minuten in Anspruch nehmen, aber von nix kommt nix.
07.08.2010 03:21 Uhr
von vic:
Es gibt wirksame Mittel, alle Cookies spätestens vor dem Herunterfahren rückstandslos zu löschen.
Man muss sich nur die Schnürsenkel selbst binden können.
Ohne Cookies geht`s nunmal nicht.
Surfen ohne Cookies ist wie lesen im Dunkeln.
06.08.2010 17:17 Uhr
von Doc Mison:
@Rod von Ghostery sollte man die Finger lassen, die blockieren zwar schön Datensammeldienste wie Google addsense oder infOnline usw, ist aber selbst eine Datenkrake die sammelt und verkauft unter dem Namen "Better Advertising".
Lieber BetterPrivacy nehmen.
06.08.2010 16:42 Uhr
von Eugen:
Beim Aufruf dieser Seite erhielt ich eben folgende Cookies:
- taz.de
- ivwbox.de
- flattr.com
- adscale.de
- adfarm1.adition.com
- ih.adscale.de
Finde es ein bisschen fadenscheidig sich einerseits darüber auszulassen wie "böse" die Cookies sind und andererseits davon abhängig zu sein und sein täglich Brot, wenn auch nur indirekt, damit zu verdienen.
Aber damit würden wir ja nur zur alten Diskussion "Werbung im Internet" kommen und der damit verbundenen "Dreistigkeit im Internet Geld verdienen zu wollen".
06.08.2010 16:30 Uhr
von A. Nonym:
Ein guter Artikel. Schade nur, dass auf derselben Seite Werbung zu sehen ist, die lt. zuständiger Werbeagentur "geringe Streuverluste durch exakte Zielgruppenansprache dank Targeting" aufweist - also genau das nutzt, wovor der Artikel warnt. Jaja, die taz...
06.08.2010 15:48 Uhr
von datenschutz:
Schade, dass in dem Artikel im ganzen Datenschutzgefasel eines wieder untergeht: Cookies dienen auch ganz einfach der Finanzierung vieler Webmaster durch das Tracking vermittelter Verkäufe. Daran kann ich nichts Schlechtes erkennen, schließlich wollen doch die Wenigsten für Online-Inhalte zahlen. Ja ja, es gibt nun flattr, ich weiß... Und nein, ich habe nichts gegen Datenschutz, ganz im Gegenteil, engagiere mich aber lieber auf sinnvolleren Gebieten dazu. (Flash-)Cookies lösche ich ganz einfach nach jeder Session. Wer dazu zu bequem ist (von wegen Default-Einstellungen der Browser ab Werk ändern), den interessiert der hier breitgetretene Datenschutzquark auch nicht.
Cookies sind kein böses Übel, sondern gehören einfach zur Technik dazu, um sichere Online-Bestellvorgänge und User Sessions zu gewährleisten. Aber das versteht die noscript-Fraktion wahrscheinlich nicht, denn die zerschießt ja auch lieber Webseiten als harmloses Javascript auszuführen.
06.08.2010 15:08 Uhr
von Sebastian Thürrschmidt:
Um dem ausufernden Gekrümel beizukommen, braucht es keine speziellen Werkzeuge. Ein Werbeblocker wie Adblock Plus für Firefox läßt einen großen Teil davon ganz von selbst unter den Tisch fallen. Wenn man dann noch die Browser-Optionen so wählt, daß alle Cookie jeweils bei Sitzungsende gelöscht werden, wird man höchstens noch vorübergehend auf Werbung für die schadstoffarme Kreditkarte für den Hund stoßen. Vertrauenswürdige Websites, deren Dienste man regelmäßig mit persönlichen Vorgaben nutzen möchte, gestattet man die dauerhafte Speicherung ihrer Cookies, indem man entsprechende Ausnahme festlegen. Auch das ist in Firefox gar nicht kompliziert.
Mit fünf Minuten Aufwand läßt sich so ein Gutteil der verlorenen Privatsphäre wiederherstellen.
06.08.2010 15:00 Uhr
von keks 3.0:
schade, dass der artikel in der printausgabe nach dem satz "Doch sehr viele Surfer trauen sich an solche Einstellungen in ihrem Browser nicht heran." aufhört und die praktischen Hinweise fehlen!
06.08.2010 12:47 Uhr
von Johannes:
Vielen Dank, ein schöner praktischer Beitrag zum ewig aktuellen Datenschutzthema. Mehr Lösungshinweise zu den vielfältigen darüber hinaus gehenden Datenschutzproblemen gerade mit Google & Co. wären noch schön gewesen.
Hier die datenschutzfreundlichste Suchmaschine der Welt "Ixquick": https://ixquick.com/deu/
06.08.2010 11:05 Uhr
von Nico:
Wie wär's einfach damit, auf einen Webbrowser umzusteigen, der diesen Namen auch wirklich verdient? Als da wären: Firefox, Opera, Safari
06.08.2010 05:11 Uhr
von Rod:
Viele deaktivieren Cookies in ihren Browsern. Daher hat man inzwischen Flash-Cookies (so genannte LSO-Cookies) entwickelt. Diese werden nicht im Cookie-Ordner, sondern im Flash-Ordner abgelegt und haben oft Laufzeiten von 30 Jahren und mehr. Können also bei einer Datenmigration auch auf einen neuen PC mitgenommen werden.
Die einzige mir bekannte Möglichkeit solche Flash-Cookies zu verhindern ist der Browser firefox mit der extention "better privacy".
Gleichzeitig sollte man ohnehin "Add Blocker Plus", "NoScript" und "Ghostery" installieren. Ersteres verhindert die Anzeige jeglicher Werbung. Zweites verhindert das Ausführen unerwünschter Skripte und Ghostery blockt datensammelnde Tracker wie INFOnline, googlestatistics usw. ab. INFOnline wird z.B. auch von der TAZ verwendet.
Cookies sind also insgesamt betrachtet noch das geringere Problem.
06.08.2010 03:55 Uhr
von birgit bergmann:
ich finde, dieses phänomen kann man gut als argument verwenden gegen die verfechter des kapitalismus, die beim ddr-sozialismus immer die angeblich ständige überwachung durch die stasi ins feld führen und behaupten, hier entfiele dieses gefühl des beobachtet- werdens. im kapitalismus sieht die ständige beobachtung der leute nur anders aus. hier dient sie ja schließlich der marktwirtschaft....
06.08.2010 01:57 Uhr
von Mein Name bleibt meiner:
Firefox add-ons Adblock plus, BetterPrivacy und NoScript installieren und gut isses.
05.08.2010 19:36 Uhr
von Leserin:
TACO ist mehr als problematisch. Ich bin überrascht, dass taz.de das Programm immer noch empfiehlt. Vor dem installieren unbedingt Kommentare zu dem verlinkten Artikel und auf der Firefoxseite lesen; auf der Firefoxseite finden sich auch deutlich bessere add-ons mit gleicher Funktion!
05.08.2010 18:27 Uhr
von sowhat:
Macht Ihr ja auch.. zwar kein ausdrücklicher Tracking Cookie aber trotzdem ...
Lästige Krümelmonster sperrt die Cookie Whitelist gleich mal aus .. sollte man sie doch brauchen reichen zwei klicks. Viel bequemer gehts kaum.
https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/6875/
05.08.2010 18:25 Uhr
von sleepcontent:
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