Wer steckt eigentlich hinter dem Begriff Verfassungsschutz? Wo stehen diese Leute denn politisch? Ein kleines Zitat aus dem AIB: "Es ist erstaunlich, wie fast widerstandslos rechte Intellektuelle, die noch vor wenigen Jahren in Publikationen schrieben, die vom Verfassungsschutz beobachtet wurden, inzwischen selbst bei den Sicherheitsorganen ein und aus gehen." Wenn also Leute, die politisch selbst ganz weit am Rand des demokratischen Spektrums stehen, andere Menschen einorden, ist doch klar in welche Richtung das geht, oder? Für einen überzeugten konservativen Nationalisten sind doch wohl alle Menschen, die nur anders tanzen, schon gleich in der Kategorie linksaußen anzusiedeln...
09.05.2010 13:34 Uhr
von F. Klinge:
Frau Möller hat Recht. Ein Hamburger oder Hamburgerin de/dier sich dafür interessiert wie die Stadt aussieht in der er oder sie lebt, der aktiv am kulturellen und sozialen Leben teilnimmt, ist weder Linksextrem noch zeigt er oder Sie Gewaltbereitschaft. Der Erhalt von schützenswerter Bausubstanz, der Besuch von Austellungen und Theatern macht einen Menschen mündig aber nicht gefährlich. Ich bin eine waschechte Hamburgerin und liebe die Stadt, weil sie ein eigenes Gesicht hat.Ein Hamburger verneigt sich nicht, ist frei und demokratisch! Das ist im Rathaus in Stein gemeißelt und eine uralte Tradition. Hat man das beim Verfassungsschutz vergessen? Oder ist der Typ mündiger Bürger, der sich aktiv beteiligt, in der Stadt nicht mehr erwünscht?
08.05.2010 14:18 Uhr
von Marcus:
Liebe Taz,
aber ich würde mir etwas mehr Hintergrundinformationen wünschen. Das ist gerade mal eine Meldung.
Was ist das Netzwerk "Recht auf Stadt"? Weswegen wird es für linksextremistisch gehalten? Ich finde den Artikel an sich ja interessant, aber ganz ehrlich, ich habe als Leser nicht den Hauch einer Möglichkeit mir über den Sachverhalt eine Meinung zu bilden. Ich schätze die taz-Artikel sehr, gerade weil es diese Nachrichten nicht in die herkömmlichen Medienformate schaffen. Aber wenn, dann bitte etwas umfangreicher. Immerhin haben Sie mein Interesse geweckt, mal schauen was Google ausspuck.
Viele liebe Grüße, marcus
08.05.2010 13:11 Uhr
von Lara-Jil:
boah...nur 1200 Linksextreme unter 1,8 mio Hamburgern!? Das entspricht, lass mal überlegen...einer enttäuschenden Quote von ~0,07%.
Leserkommentare
20.05.2010 17:43 Uhr
von Lotron:
L..ist Künstler und total extrem- extrem Bunt..!
10.05.2010 10:25 Uhr
von Guido:
Wer steckt eigentlich hinter dem Begriff Verfassungsschutz?
Wo stehen diese Leute denn politisch?
Ein kleines Zitat aus dem AIB:
"Es ist erstaunlich, wie fast widerstandslos rechte Intellektuelle, die noch vor wenigen Jahren in Publikationen schrieben, die vom Verfassungsschutz beobachtet wurden, inzwischen selbst bei den Sicherheitsorganen ein und aus gehen."
Wenn also Leute, die politisch selbst ganz weit am Rand des demokratischen Spektrums stehen, andere Menschen einorden, ist doch klar in welche Richtung das geht, oder?
Für einen überzeugten konservativen Nationalisten sind doch wohl alle Menschen, die nur anders tanzen, schon gleich in der Kategorie linksaußen anzusiedeln...
09.05.2010 13:34 Uhr
von F. Klinge:
Frau Möller hat Recht. Ein Hamburger oder Hamburgerin de/dier sich dafür interessiert wie die Stadt aussieht in der er oder sie lebt, der aktiv am kulturellen und sozialen Leben teilnimmt, ist weder Linksextrem noch zeigt er oder Sie Gewaltbereitschaft.
Der Erhalt von schützenswerter Bausubstanz, der Besuch von Austellungen und Theatern macht einen Menschen mündig aber nicht gefährlich. Ich bin eine waschechte Hamburgerin und liebe die Stadt, weil sie ein eigenes Gesicht hat.Ein Hamburger verneigt sich nicht, ist frei und demokratisch! Das ist im Rathaus in Stein gemeißelt und eine uralte Tradition. Hat man das beim Verfassungsschutz vergessen? Oder ist der Typ mündiger Bürger, der sich aktiv beteiligt, in der Stadt nicht mehr erwünscht?
08.05.2010 14:18 Uhr
von Marcus:
Liebe Taz,
aber ich würde mir etwas mehr Hintergrundinformationen wünschen.
Das ist gerade mal eine Meldung.
Was ist das Netzwerk "Recht auf Stadt"?
Weswegen wird es für linksextremistisch gehalten?
Ich finde den Artikel an sich ja interessant, aber ganz ehrlich,
ich habe als Leser nicht den Hauch einer Möglichkeit mir über den Sachverhalt eine Meinung zu bilden.
Ich schätze die taz-Artikel sehr, gerade weil es diese Nachrichten nicht in die herkömmlichen Medienformate schaffen.
Aber wenn, dann bitte etwas umfangreicher.
Immerhin haben Sie mein Interesse geweckt, mal schauen was Google ausspuck.
Viele liebe Grüße, marcus
08.05.2010 13:11 Uhr
von Lara-Jil:
boah...nur 1200 Linksextreme unter 1,8 mio Hamburgern!?
Das entspricht, lass mal überlegen...einer enttäuschenden Quote von ~0,07%.