• 17.06.2010

Verfallsdatum für private Daten

Konzerne sollen Vergessen lernen

Was heute an sensiblen Informationen von Konzernen gespeichert wird, liegt oft lange auf Festplatten herum. Niederländische Forscher wollen das Problem nun technisch lösen.von Ben Schwan

  • 19.06.2010 15:13 Uhr

    von Lumpy:

    Geniale Idee: simpel, nachvollziehbar, einleuchtend.

    Die Relevanz der gespeicherten Daten ändert sich ja auch mit der Zeit. Das ich mal auf die Seite des Phillip-Holzmann-Konzerns geklickt habe, hat heutzutage eine ganze andere Bedeutung als damals zur Zeit der Rettung.

    Warten wir mal ab, was unsere Eierköpfe im Parlament in dieser Frage machen. Und vor allem wann...

  • 18.06.2010 18:38 Uhr

    von Olaf:

    Putzig: "Die Implementierung ist relativ einfach: Das Verfallsdatum ist nur eine weitere Kategorie, die zu den bestehenden Metadaten hinzukommt."

    Die Implementierung ist leider nicht einfach, weil das Löschen nicht wirksam erzwungen werden kann. Darauf zu vertrauen, dass eine Datei gelöscht wird, weil es in den Metadaten steht, ist so, als würde man "Bitte nicht mehr nach dem 31.12.2010 lesen" drauf schreiben.

    Mit VDO (vanishing data objects, http://vanish.cs.washington.edu/concepts.html) hat es bereits jemand versucht. Leider ist auch das gebrochen worden.

  • 18.06.2010 10:19 Uhr

    von Nadine:

    Ach, ich wünsche mir schon seit langem einen globalen Stromausfall!! So ein paar Tage lang .... aber danach sind die Daten ja wohl doch wieder da!
    Verflixte Welt; immer in der Zukunft leben wollen, Zeit sparen, Daten anhäufen...

  • 17.06.2010 15:10 Uhr

    von Sorokan:

    So mancher Prominenter / Politiker / Manager / Bischhof mag sich ein solches System geradezu sehnlichst herbeiwünschen. Und es wird vorausgesetzt, das jeder Datenspeicher sich an die Löschung hält. Vielleicht will ich das aber gar nicht in meinen Webdienst einbauen. Gibt es dann einen gesetzlichen Zwang? Braucht es nicht ein globales DRM-System, um das System rund zu machen?

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder