Vereintes Zypern weiter ungewiss
Widerstand gegen Kompromisse
In vielen Punkten stimmen die Führungen der beiden Teile Zyperns einer Vereinigung überein, doch sie bleibt unsicher: Christofias verliert einen Koalitionspartner und Talat droht die Abwahl.von Klaus Hillenbrand
Leserkommentare
10.02.2010 21:32 Uhr
von Michael Kohlhaas:
@ Geyer:
man kann auch umgekehrt folgende frage stellen: wie viele von den 80 Prozent sind Festlandgriechen?
viel bedeutsamer ist doch im moment der friedensprozess! es ist traurig, dass kurz vor dem erfolg nun alles wieder auf der kippe steht. schade!
vergessen sie aber auch nicht, dass letzten endes die zyperntürken (auch zyperngriechen, die wohlwollend für einen gemeinsamen staat standen) vor über 30 jahren betrogen worden sind! räuberhauptmann nikos sampson tat den rest. was danach kam, war die teilung, da die türkei neben g.britannien und griechenland auch eine garantiemacht war.
schönen gruß
10.02.2010 17:13 Uhr
von Jürgen:
Ich denke, es wird auf Zypern wohl beim Nebeneinander bleiben. - Was mich allerdings oft wundert: Von Politikern und Interessensvertretern, die ständig die israelische Präsenz in der Westbank kritisieren, wo bleibt denn deren Kritik an der illegalen Besetzung eines Teiles von Zypern durch die türkische Armee seit 35 Jahren ? Wo deren Protest gegen die Vertreibung und Enteignung vieler Griechen aus dem Norden der Insel?
Mich erstaunt, dass diese Besetzung und Vertreibung kaum thematisiert wird. Böse formuliert: Machen die vertriebenen Griechen zu wenig Terror ?
09.02.2010 22:54 Uhr
von Florian Geyer:
Und wie viele von den "20 Prozent Türken" sind Besatzungssoldaten und Wehrsiedler aus Anatolien?