• 29.07.2009

Verdi-Expertin über Flatrate-Bordelle

"Ein ziemlich normaler Laden"

Mit den Angriffen auf die Pussy-Clubs wird die Stimmung angeheizt, um das Prostitutionsgesetz anzugreifen, vermutet Emilja Mitrovic, Verdi-Prostitutionsexpertin.von Heide Oestreich

  • 05.04.2012 18:09 Uhr

    von bull:

    Was sind das für heruntergekommen Menschen die sich Sex kaufen müssen?

  • 11.02.2011 17:55 Uhr

    von ole:

    @Wolfgar

    Was wollen Sie denn eigentlich mitteilen?

    Daß Prostitution unmoralisch und deshalb nicht normal ist? Daß linksliberale Sülzköpfe deshalb pro Prostitution sind? Und was hat verdi mit einem Puff gemein?
    Wäre es natürlicher, wenn die Frauen kein Geld dafür nehmen würden. Wieso bezahlen Männer eigntlich für Sex? Fragen über Fragen

    MfG

  • 11.02.2011 17:55 Uhr

    von Wolfgar:

    Also ich bin auch Mann und empfinde es nicht als natürlich Sex zu kaufen.
    Und nur weil es das bei Affen und Fliegen gibt ist es für mich nicht natürlicher.
    Löwenmännchen fressen auch die Jungen von Konkurenten, ganz natürlich, seit tausenden von Jahren.
    Aber Hauptsache wir sind alle super tolerant und machen alles was geht. Das liegt ja in der Natur des Menschen. Moral ist was für ewig Gestrige.

    Der Raubtierkapitalismus in diesem Dreckssystem wird uns ja auch als ganz natürlich verkauft.
    Wie ich dieses linksliberale Gesülze langsam hasse.

  • 11.02.2011 17:55 Uhr

    von Schmidt:

    natürliche und zu akzeptierende bedürfnisse von männern? was genau beinhalten die bitte?
    und was ist eigentlich mit den bedürfnissen vom rest der welt? wer respektiert die?
    wenn mir schon jemand mit dem wort 'natürlich' als argument kommt, könnt ich nur lachen...

  • 11.02.2011 17:55 Uhr

    von Peter Piper:

    @Gockeline

    Die Puffs sind harmlos. Höchstens die Menschen, die Frauen zur Prostitution zwingen sind gefährlich. Aber wenn die Frauen so ihr Geld verdienen wollen, dann kannst du da nicht mit dem angeblich "brutalem" Gewerbe argumentieren. Ein Putzfrauenjob oder auf ner Bohrinsel arbeiten ist auch brutal.

    Wem das nicht passt, der soll sich halt einen anderen Beruf suchen.

    Schau dir mal einschlägige Foren an (google "hurenclub") und urteile dann, ob die Frauen wirklich so brutal unterdrückt werden usw.
    Empfehlenswert ist es vor allem sich mal das Anfänger Forum durchzulesen.

    Das wahre Problem im Paysex ist nicht die Unterdrückung - die sicherlich vorkommt aber eher eine Ausnahme als die Regel ist. Es sind Frauen die aus Konkurrenzdruck alles ohne Kondom anbieten. Küssen und Oral ohne Kondom gehört leider schon zur Normalität. Und einige Geheimtips lassen alles ohne Kondom mit sich machen.

    DA sollte die Politik aktiv werden. Nicht wegen einem Geschäftsmodell, bei dem die Frauen freiwillig ein- und aussteigen können.

    Ausserdem finde ich es nicht unmoralisch von den Männern, zu Nutten zu gehen. Vor allem wenn diese keine feste Beziehung haben. Stellst du dich denn zur Verfügung eine Beziehung mit mir einzugehen? Ich hab kaum Geld und hab auch keine Lust mein Leben mit dir zu teilen. Nein, willst du nicht? Dann hör auf mit moral zu argumentieren.

  • 11.02.2011 17:55 Uhr

    von Gockeline:

    Der Artikel ist sehr einseitig und ist auf der Seite der Huren.Es wird immer noch versucht dieses Gewerbe als normal hinzustellen.Es ist brutal,das wird jede Nutte im laufe ihres Lebens sagen.Nur so lange sie gutes Geld verdienen beschönigen sie es.Später sind sie am Ende.Warum soll man dann dieses Gewerbe beschönigend hinstellen?Die volle Wahrheit über die Flatratebordelle sind umfangreicher als es in der Öffentlichkeit erzählt wird.Die Nutten kommen von den ärmsten Ländern der östlichen Ländern.Leben im Bordell weil sie keine Miete zahlen können.Es wurden in einem Zimmer 15 Männer mit einem Mädchen vorgefunden das alles mit sich machen lies was die Männer wollten.Im Dorf erzählten sie einiges von ihrem Leben.Ihre Familien dürfen davon nichts wissen.Sie haben zu Hause Kinder die sie alleine zurück liesen.Wie es den Mädchen wirklich geht will niemand wissen.Nicht mal wie pervers die Männer sind.Die Moral oder Unmoral der Männer ist bis heute nicht aufgearbeitet.
    Warum stellt man diese Puffs als so harmlos dar?

  • 30.07.2009 15:30 Uhr

    von ole:

    @Wolfgar

    Was wollen Sie denn eigentlich mitteilen?

    Daß Prostitution unmoralisch und deshalb nicht normal ist? Daß linksliberale Sülzköpfe deshalb pro Prostitution sind? Und was hat verdi mit einem Puff gemein?
    Wäre es natürlicher, wenn die Frauen kein Geld dafür nehmen würden. Wieso bezahlen Männer eigntlich für Sex? Fragen über Fragen

    MfG

  • 29.07.2009 13:16 Uhr

    von Wolfgar:

    Also ich bin auch Mann und empfinde es nicht als natürlich Sex zu kaufen.
    Und nur weil es das bei Affen und Fliegen gibt ist es für mich nicht natürlicher.
    Löwenmännchen fressen auch die Jungen von Konkurenten, ganz natürlich, seit tausenden von Jahren.
    Aber Hauptsache wir sind alle super tolerant und machen alles was geht. Das liegt ja in der Natur des Menschen. Moral ist was für ewig Gestrige.

    Der Raubtierkapitalismus in diesem Dreckssystem wird uns ja auch als ganz natürlich verkauft.
    Wie ich dieses linksliberale Gesülze langsam hasse.

  • 29.07.2009 12:04 Uhr

    von Felix:

    verbieten ist die allerdümmste idee die man haben kann, meiner ansicht nach. es ist offensichtlich das ein bedarf besteht (seit jahrtausenden oder nochlänger gibts prostitution, selbst affen oder fliegen haben sowas in der art, scheint also nicht so leicht verdrängbar zu sein). und wenn ein bedarf besteht wird der auch gedeckt. egal was man verbietet. nur ist nach einem verbot wirklich die kacke am dampfen. dann ist alles unkontrollierbar.
    ists legal, dann ist zumindest der allergrößte teil kontrollierbar und bewegt sich in erträglichen bahnen. dann ist das schlimmste an der sache die gesellschaftliche verachtung die diesen frauen entgegenschlägt.

  • 29.07.2009 12:00 Uhr

    von Jürgen Schmid:

    Ich halte die Aussagen von Frau Mitrovic für die vernünftigsten Ansichten, die ich seit langem von einer Verdi-Funktionärin gehört habe.

    Ich stimme mit ihr voll überein und unterstütze das.

  • 29.07.2009 11:55 Uhr

    von Endi:

    Anmerkung zum Kommentar >>Von Schmidt: 28.07.2009 18:53 Uhr<< der schreibt: >>bis dato liegt der verdacht von zwangsprostitution vor, sonst hätten die flatrate bordelle von der polizei nicht hochgenommen werden können.<<
    Deine spekulative Aussage ist unbewiesen und widerspricht dem Interview in der taz mit der Verdi-Prostitutionsexpertin! Solltest mal deine eigene Zeitung richtig lesen :-) Die sagte, das sei "ein ziemlich normaler Laden". Sie nimmt an, dass mit den Angriffen auf die Pussy-Clubs die Stimmung angeheizt wird, um das Prostitutionsgesetz anzugreifen.
    Zu dem fällt mir auf, dass Du ein putziges Urvertrauen in die Polizeiarbeit hast. Dein Argument: weil die polizeit das tut, was sie tut, ist es schon rechtens, sonst würde sie das nicht tun. Wie gesagt, sehr putzig.

  • 29.07.2009 11:05 Uhr

    von carstem:

    @schmitt,
    es ist zwar nicht höflich eine Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten...
    was sind die natürlichen Bedürfnisse eines Mannes?? stellst du als Frage in den Raum..

    Warum ist das horzizontale Gewerbe eines der ältesten Gewerbe der Welt??
    weil Männer diesen Druck haben...

    Auch ich gehe davon aus, dass dies alles nur eine politisch motivierte Aktion war...
    Denn warum sonst sind die beiden Bordelle in BW geschlossen worden, während die beiden anderen weiter geöffnet sind??

  • 29.07.2009 10:56 Uhr

    von Wolfgar:

    Natürlich ist wenn man Sex für Geld bekommt.
    Ist ja das älteste Gewerbe der Welt blabla.
    Sklaverei ist auch ein schönes altes Gewerbe.
    Alles ganz normal in unserer Coca Cola Tittenfernsehgesellschaft.
    Und das ein Puff wie Verdi einen anderen Puff normal findet wundert mich auch nicht.

    Man sollte vielleicht mal drüber Nachdenken das Hurengewerbe mit in die "neue Arbeit" einzubinden.
    Da könnte die evangelische Kirche noch ein paar 1€ Jobs aufbauen.
    Wieso soll das nicht gemeinnützig sein? siehe hier

    http://www.youtube.com/watch?v=w6ioWWkDsyE&feature=related

  • 29.07.2009 10:03 Uhr

    von Schmidt:

    natürliche und zu akzeptierende bedürfnisse von männern? was genau beinhalten die bitte?
    und was ist eigentlich mit den bedürfnissen vom rest der welt? wer respektiert die?
    wenn mir schon jemand mit dem wort 'natürlich' als argument kommt, könnt ich nur lachen...

  • 29.07.2009 09:04 Uhr

    von Mann:

    Niemand will, dass seine Tochter Hure wird.
    Niemand will, dass seine Tochter Klofrau wird.
    Niemand will, dass sein Sohn Soldat in Afghanistan wird.
    Niemand will, dass seine Tochter Putzfrau wird.
    Niemand will, dass sein Sohn Möbelpacker wird.
    usw...

    Auch solche Jobs müssen gemacht werden und ich habe gerade vor diesen Menschen besondere Hochachtung. Die Politik muss alles tun, um diesen Menschen würdige und sichere Arbeitsbedingungen zu ermöglichen, die Gesellschaft sollte all diese Jobs anerkennen und würdigen.

    Prostitution zu verbieten sorgt 1. für eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und 2. für eine Kriminalisierung natürlicher und zu akzeptierender Bedürfnisse von Männern.

  • 29.07.2009 06:31 Uhr

    von vic:

    noch was:
    Wurden eigentlich die Frauen befragt?
    Fühlen sie sich jetzt befreit oder arbeitslos?

  • 29.07.2009 06:29 Uhr

    von vic:

    Endlich ein weniger feuerspeiender Artikel gegen den Wahlkampfaufreger Flatrate-Bordell.
    Das war eine konzertierte Aktion von B.W. Klerus und CDU, und im verklemmten B.W macht man sich damit viele neue Freunde und pflegt die alten.
    Schließung wegen Hygienemängel.
    Das wird gerne genommen bei Solarien oder Imbissbuden. In diesem Fall werden Hygiene-Auflagen erlassen, wieder eröffnet und alsbald der Hygienezustand erneut kontrolliert.
    Es müssen ja nicht gleich 700 Schaulustige mitkommen.

  • 28.07.2009 18:53 Uhr

    von Schmidt:

    bis dato liegt der verdacht von zwangsprostitution vor, sonst hätten die flatrate bordelle von der polizei nicht hochgenommen werden können.
    prostitution wird sich praktisch nur schwerlich trennen lassen von zwangsprostitution und ausbeutung, so lange gesellschaftliche verhältnisse weltweit von ökonomischer ungleichheit geprägt sind. auch wenn sich prostituierte selbst nicht als opfer sehen, kann ich mir freiwillige prostitution ohne schwierige finanzielle lage einer frau nur sehr schwer vorstellen. ich kann den gedankengang von endi verstehen, gutheißen kann ich ihn nicht. ich würde dafür plädieren, prostitution zu verbieten, nicht um prostituierte zu kriminalisieren, sondern um von dem scheinbaren gesellschaftliche selbstverständnis wegzukommen, dass prostitution eine nötige konsumleistung darstellt wie alle anderen auch.

  • 28.07.2009 17:31 Uhr

    von Peter Piper:

    @Gockeline

    Die Puffs sind harmlos. Höchstens die Menschen, die Frauen zur Prostitution zwingen sind gefährlich. Aber wenn die Frauen so ihr Geld verdienen wollen, dann kannst du da nicht mit dem angeblich "brutalem" Gewerbe argumentieren. Ein Putzfrauenjob oder auf ner Bohrinsel arbeiten ist auch brutal.

    Wem das nicht passt, der soll sich halt einen anderen Beruf suchen.

    Schau dir mal einschlägige Foren an (google "hurenclub") und urteile dann, ob die Frauen wirklich so brutal unterdrückt werden usw.
    Empfehlenswert ist es vor allem sich mal das Anfänger Forum durchzulesen.

    Das wahre Problem im Paysex ist nicht die Unterdrückung - die sicherlich vorkommt aber eher eine Ausnahme als die Regel ist. Es sind Frauen die aus Konkurrenzdruck alles ohne Kondom anbieten. Küssen und Oral ohne Kondom gehört leider schon zur Normalität. Und einige Geheimtips lassen alles ohne Kondom mit sich machen.

    DA sollte die Politik aktiv werden. Nicht wegen einem Geschäftsmodell, bei dem die Frauen freiwillig ein- und aussteigen können.

    Ausserdem finde ich es nicht unmoralisch von den Männern, zu Nutten zu gehen. Vor allem wenn diese keine feste Beziehung haben. Stellst du dich denn zur Verfügung eine Beziehung mit mir einzugehen? Ich hab kaum Geld und hab auch keine Lust mein Leben mit dir zu teilen. Nein, willst du nicht? Dann hör auf mit moral zu argumentieren.

  • 28.07.2009 17:10 Uhr

    von Endi:

    es ist tendenziell schon etwas verrückt, dass es immer wieder leute gibt, die meinen den job der prostitutierten besser beurteilen zu können, als die prostituierten selbst! allgemein ist es ein gewerbe mit licht und schatten, keine frage. aber hier geht es um einen konreten fall. und es liegen bis dato keinerlei fakten vor, die auch nur ansatzweise auf ausbeutung, zwang, akkordarbeit, perversionen etc. schließen lassen. diese fakten sollte man mal zu kenntnis nehmen und - so mein vorschlag - versuchen, vorurteilsbehaftete klischees im eigenen linken und/oder altfeministischen weltbild mal abzubauen. prostituierte in DE sind keine opfer und wollen auch nciht als opfer bemitleidet werden. sie wollen als profis anerkannt werden, die selbstbestimmt ihren job machen und darum auch alle rechte eines selbstsändigen haben möchten. die wollen nicht gerettet werden vonm selbsternannten opferretern und retterinnen.

  • 28.07.2009 17:04 Uhr

    von Schmidt:

    also die redaktion der taz scheint schon mal nicht so viel gegen flatrate bordelle zu haben. zwei artikel und ein interview > hatten bisher alle die tendenz, die flatrate bordelle als ziemlich normale läden darzustellen. aha.

  • 28.07.2009 16:34 Uhr

    von Dr. Harald Wenk:

    In Fortsetzung zu meienm Komentar zu Orginalartikel.

    ENTÄCHTUNG STATT ENTECHTUNG

    scheint mir eine schöne Verdichtung der Forderungen der Damen vom Internetbordellportal zu sein.

    The details are left to the reader.

    (Mathematische Herangehensweise, auch für Hermeneutiker geeigent).

  • 28.07.2009 16:04 Uhr

    von reader:

    Hallo Gockeline,
    woher hast du diese konkreten Informationen?

  • 28.07.2009 15:29 Uhr

    von Gockeline:

    Der Artikel ist sehr einseitig und ist auf der Seite der Huren.Es wird immer noch versucht dieses Gewerbe als normal hinzustellen.Es ist brutal,das wird jede Nutte im laufe ihres Lebens sagen.Nur so lange sie gutes Geld verdienen beschönigen sie es.Später sind sie am Ende.Warum soll man dann dieses Gewerbe beschönigend hinstellen?Die volle Wahrheit über die Flatratebordelle sind umfangreicher als es in der Öffentlichkeit erzählt wird.Die Nutten kommen von den ärmsten Ländern der östlichen Ländern.Leben im Bordell weil sie keine Miete zahlen können.Es wurden in einem Zimmer 15 Männer mit einem Mädchen vorgefunden das alles mit sich machen lies was die Männer wollten.Im Dorf erzählten sie einiges von ihrem Leben.Ihre Familien dürfen davon nichts wissen.Sie haben zu Hause Kinder die sie alleine zurück liesen.Wie es den Mädchen wirklich geht will niemand wissen.Nicht mal wie pervers die Männer sind.Die Moral oder Unmoral der Männer ist bis heute nicht aufgearbeitet.
    Warum stellt man diese Puffs als so harmlos dar?

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