• 05.03.2010

Vegane Lebensmittel

Angst vor Glutamat

In mancher Vegan-Wurst stecken umstrittene Geschmacksverstärker. Gesundheitsrisiken sind bisher nicht erforscht. Verbraucherschützer fordern bessere Kennzeichungvon Jost Maurin

  • 14.03.2010 15:15 Uhr

    von asd:

    das sind alles scheindebatten!! jedes lebensmittel ist verseucht!


    http://www.youtube.com/watch?v=4gLOoWt_vHQ&feature=related

    http://www.youtube.com/watch?v=AnzSMmcKhRk&feature=quicklist

    ***an die redaktion: schaut euch mal den film "planet plastic" an!! über solche zusammenhänge müsste man mal berichten!!***

  • 10.03.2010 10:54 Uhr

    von Mike:

    Wer will eigentlich Gemüse in Wurstoptik ? Das klingt wie Zigaretten ohne Nikotin. Braucht man sowas zum Abgewöhnen von Fleisch, so wie Zigaretten ohne Nikotin ?

  • 09.03.2010 22:47 Uhr

    von Alex:

    kaum zu glauben, welch immensen gefahren der unbedarfte konsument da wieder ausgesetzt wird: hefeextrakt.
    leute kommt mal wieder runter. ist ja wichtig, dass man die strategien von lebensmittelherstellern hinterfragt, aber hier wird das ganze mal wieder hysterisch und verkommt dazu noch zum veganer-bashing durchs hintertürchen.

  • 08.03.2010 13:36 Uhr

    von Peter Müller:

    Ein Hersteller wirbt mit "frei von Geschmacksverstärkern" und hat Steinpilzpulver drin, die größte natürliche Glutamatquelle, die es gibt! Mein Tip: Geht auf den Wochenmarkt und kocht selbst, alles andere bringt nichts.

  • 08.03.2010 12:15 Uhr

    von Ihr Name Lachmalwieder:

    Schade. Ein tendenzieller Artikel, der gerne die Erde noch als Scheibe hätte. Hauptsache sie ist nicht vegan.

  • 08.03.2010 11:35 Uhr

    von ole:

    Daß hier nun Salami's diskutiert werden, die zwar nicht Fleisch sein sollen, dennoch aber so aussehen und schmecken müssen... was für eine verkehrte Welt.

    Leute... lernt doch einfach mal kochen und diskutiert nicht über irgendein Wheaty-Scheiss oder die neue Glutamatgefahr.
    Wäre ich Veganer, würden mir auf Anhieb 20 "vegane" Gerichte einfallen, die mit frischen Zutaten zu erschwinglichen Preisen zubereitet werden könnten und sogar noch schmecken.



  • 08.03.2010 09:14 Uhr

    von vic:

    Was ein Aufstand. Wer kein Glutamat zu sich nehmen will, soll eben für den Einkauf eine Lesebrille mitnehmen. Ein wenig Wissen kann auch nicht schaden.
    Mit Vegan hat das überhaupt gar nichts zu tun.

  • 08.03.2010 08:03 Uhr

    von Michael:

    Im Übrigen: Wer Tütensuppen isst, weiß doch wirklich, worauf er sich einlässt.

  • 08.03.2010 08:01 Uhr

    von Michael:

    Das alte Problem - es darf kein Fleisch drin sein, aber es soll nach Fleisch schmecken....
    Zusammen mit den bisherigen Kommentaren bestätigt das meine These, daß Vegetarier, Veganer, ... wie auch immer, nicht nur eine erhebliche bigotte Intoleranz vorzuweisen haben, sondern auch irgendwie schizophren sind.

  • 07.03.2010 11:03 Uhr

    von Weizen:

    Ich bin fast schon süchtig nach mach einem Wheaty-Produkt. Die Würste sind sehr gut. Früher schaute ich mir die Zutaten genau an und wunderte mich auch nicht groß über den Hefeextrakt. Seit Jahren kaufe ich diese nun "blind".

    Letzens las ich dann aber einen Artikel über Hefeextrakt und war verblüfft, dass es eigentlich nur Glutamat ist, es aber als nicht biologischer Stoff in BIO-gekennzeichneter Nahrung enthalten sein darf.

    Die Wheaty Produkte und andere werben mit dem Biosiegel, trotzdem ist der Hefeextrakt herkömmlich hergestellt. Das ist die erste Täuschung. Wieso wird es aber nicht direkt als Glutamat gekennzeichnet. Weil es viele Menschen abschreckt und der Gesetzgeber es frei läst, wie man es kennzeichnet?

    Wäre es mit Hefe nicht auch machbar oder sogar ganz ohne?

    Blubber, du übertreibst. Ich sehe hier keine Kritik an veganen Lebensmitteln.

  • 07.03.2010 06:31 Uhr

    von Karin Haertel:

    Nach was sollte eine wurstlose Wurst auch schmecken? Mit Glutamat laesst sich auch aus dem groessten Mist noch eine Delikatesse machen.

  • 06.03.2010 23:09 Uhr

    von Lara:

    Ich kann mich "von blubber" nur anschließen: wieso wird die Hefeextrakt-Thematik hier mit veganer (= pflanzlicher) in Zusammenhang gesetzt? Nur weil manche Produkte, die Hefeextrakte enthalten, zufällig auch vegan sind?

    Man hat, egal ob man vegan, vegetarisch oder omnivor lebt, glücklicherweise die Wahl, ob man von Fertigprodukten mit Geschmacksverstärkern lebt oder auf frische Zutaten zurückgreift. Ich lebe vegan und koche hauptsächlich mit frischen Zutaten. Vor Glutamat muss ich keine Angst haben.


  • 06.03.2010 22:18 Uhr

    von Marion Röst:

    Lieber Herr Maurin,
    ich habe die befürchtung sie haben den Zusammenhang von Glutaminsäure und Glutamat nicht so richtig verstanden.

    In allen natürlichen Produkten, die nach was schmecken, ist Glutamat enthalten Im Körper selbst spielt es keine Rolle, ob man Glutaminsäure oder ein Glutamat - wie etwa Natriumglutamat - zu sich genommen hat. Im Körper ist das völlig identisch.

    Probiert Sie doch mal einen Pfannenkuchen nur mit Wasser und weißem Mehl angemacht: Da schmeckt die Bildzeitung besser. Aber - machen Sie mal welche mit Vollkornmehl - Sie werden sehen - die haben einen vollen Geschmack. Warum? Vollkornmehl hat einen hohen Glutamatanteil.

    Wie bei allem gilt: Die Menge machts. Selbst Kochsalz ist in entsprechender Dosis tödlich. Ob vegan oder nicht.

  • 06.03.2010 20:58 Uhr

    von Dave:

    @Oberhart
    "Rein vegane Ernährung ist ein größeres Gesundheitsrisiko als dann und wann mal ein paar Geschmacksverstärker."

    Ich welchem Bilderbuch hast du das denn gelesen?
    Aber wenn du auf geschwollene Schleimhäute, Kopfschmerzen, Schwindel etc. stehst, kannst du gern ab und an ein paar Geschmacksverstärker zu dir nehmen.
    Wer des lesens mächtig ist, informiert sich vor dem Kauf über die Inhaltsstoffe.

  • 06.03.2010 13:32 Uhr

    von Frank:

    "von Oberhart:

    Rein vegane Ernährung ist ein größeres Gesundheitsrisiko als dann und wann mal ein paar Geschmacksverstärker."

    Warum ist es ein größeres Risiko? Weil uns Veganern die lebenswichtigen Fleischoide fehlen?

    Du scheinst dich ja mit dem Thema auszukennen, sonst könntest du ja nicht derartig daher reden. Kannst du mir bitte ein paar Quellen nennen, die deine These untermauern?! Es wäre auch schön, wenn du in diesem Zusammenhang auch noch dein Statement zu der ADA- und der China-Studie abgibst und erklärst, warum diese nicht stimmen.

  • 06.03.2010 08:51 Uhr

    von W. Gahner:

    Was soll die Hetze gegen vegane Lebensmittel, um die es im Artikel im Folgenden gar nicht geht? Schon allen die Bezeichnung "Vegan-Wurst" zeigt welches Geistes Kind der Autor ist. Dann soll er doch bitte der journalistischen Sorgfaltspflicht nachommen und auch nur mal eine Marke nennen, wo der Hersteller von veganer Wurst Glutamat verwendet. Nitritpökelsalz und Geschmacksverstärker sind in der Tat eines von vielen Gesundheitsrisiken UNveganer Nahrungsmittel. Dass Menschen mitunter Hefeextrakt nicht vertragen hat nichts mit veganer Ernährung zu tun. Das hat der Autor auch selber schon gemerkt, sonst hätte er ja in dem Artikel noch einmal auf die reißerische Überschrift Bezug genommen. Jost Maurin, was für ein dumm-dreister Versuch vegane Ernährung zu diskreditieren.

  • 06.03.2010 05:58 Uhr

    von chrisv:

    Noch ein Artikl den die TAZ-LeserInnen nicht brauchen. Kaum Informationsgehalt.

    (Mononatrium-)Glutamat wird selbstverständlich in vielen Produkten vor allem im Gastronomiebereich verwendet. Die meisten sind davon nicht vegan.

    Und es kommt auch garnicht drauf an, ob das Produkt jetzt vegan oder konventionell ist. Wichtig ist hier die Auswahl.
    Wer selbst viel kocht und dabei auf Fertigprodukte, Junk-Food, Fast-Food, etc. verzichtet, der/die hat auch kein Glutamat im Futter. Und ich kann aus eigener Beobachtung sagen, dass Menschen, die sich vegan ernähren, sich mit Lebensmitteln gut auskennen und lieber auf künstliche Geschmacksverstärker verzichten und selbst kochen, anstatt auf den Abfall der Lebensmittelindustrie auszuweichen.

    Lieber gut recherchiert, als schlecht ausgedacht.

  • 06.03.2010 01:27 Uhr

    von lukas Wagenmacher:

    Seit wann ist Glutamat denn ein Problem für Veganer? Glutamat ist eine natürliche Aminosäure, die Bestandteil von vielen Eiweßen (ja, auch Soja!) ist und auch im Körper vorkommt. Ohne Glutamat könnten wir nicht leben! Des weiteren gibt es bislang keinen wissenschaftlich ernstzunehmenden Nachweis für Allergien die durch glutamat ausgelöst werden!


    Diese Propaganda gegen Geschmacksverstärker und alles vermeintlich unnatürliche offenbart ein weiteres Mal die Nichtbildung dieser Schreihälse!

  • 05.03.2010 22:03 Uhr

    von Ernst:

    Warum ist rein vegane Ernaehrung den gefaerhlich?

    Es gibt inzwischen genug veganer auch schon in Deutschland um zu beweisen dass dieses Argument schlicht nicht haltbar ist...

    Oder ist es gesund als erwachsener die Muttermilch eines anderen Saeugetieres zu konsumieren (nur als beispiel)?

  • 05.03.2010 21:44 Uhr

    von Martin:

    Ja, warum steht da „vegane Lebensmittel“? Viel passender wäre doch zum Beispiel „Parmesan“, oder?

  • 05.03.2010 20:12 Uhr

    von Frank:

    "von Oberhart:

    Rein vegane Ernährung ist ein größeres Gesundheitsrisiko als dann und wann mal ein paar Geschmacksverstärker."

    Warum ist es ein größeres Risiko? Weil uns Veganern die lebenswichtigen Fleischoide fehlen?

    Du scheinst dich ja mit dem Thema auszukennen, sonst könntest du ja nicht derartig daher reden. Kannst du mir bitte ein paar Quellen nennen, die deine These untermauern?! Es wäre auch schön, wenn du in diesem Zusammenhang auch noch dein Statement zu der ADA- und der China-Studie abgibst und erklärst, warum diese nicht stimmen.

  • 05.03.2010 19:42 Uhr

    von kyle:

    Es bringt auch nichts sich gesund und vegetarisch zu ernähren und sich dann Maggi übers Futter zu schütten. Maggi-Würze ist die größte und verbreitetste Glutamat-Bombe in deutschen Haushalten.
    Aber das untersucht keiner. Ist wohl politisch nicht gewollt.

  • 05.03.2010 19:21 Uhr

    von Günter Daass:

    Die Bezeichnung des wirklich problematischen Stoffes ist Mononatrium-Glutamat. Dieser wird im konventionellen Bereich der Lebensmittelherstellung als Geschmacksverstärker benutzt und ist für seine blutdrucksteigernde Wirkung bekannt und berüchtigt.

    Hier angesprochen ist womöglich der 'natürliche' Gehalt an Glutamat im konventionellen Produkt Hefeextrakt. Bio-Produkte enthalten konventionellen Hefeextrakt, da es kein Bio-Äquivalent gibt. Eine Anfrage beim Würzburger Großhersteller könnte klären, ob es sich bei dem Glutamat um einen Zusatzstoff oder ein 'Originalteil' handelt. Jedenfalls ist Glutamat nicht eigens deklariert, was bei einem Zusatzstoff allerdings verpflichtend wäre. Der geringe prozentuale Gehalt läßt darauf schließen, dass hier keine gesundheitliche Gefährdung vorliegt und keinen Stoff für einen Aufreger hergibt.
    Der kontextuale Bezug zu veganen Lebensmitteln erschließt sich mir nicht. Je höher der Gehalt an Hefeextrakt, desto geringer ist der Geschmack der Ausgangsrohstoffe im Produkt. In nährhefebasierten Aufstrichen ist ein hoher Anteil Hefeextrakt im Verhältnis zu den ansonsten verwandten wertgebenden Stoffen enthalten. Aus ernährungsphysiologischer Sicht sind sie minderwertig.

  • 05.03.2010 19:07 Uhr

    von Schnegge:

    Wird die taz neuerdings von der Fleischerei-Lobby finanziert??

  • 05.03.2010 18:59 Uhr

    von Unterweich:

    "Rein vegane Ernährung ist ein größeres Gesundheitsrisiko als dann und wann mal ein paar Geschmacksverstärker."

    Wie kommen sie zu diesem Schluss? Irgendwelche fundierten Quellen?

  • 05.03.2010 18:52 Uhr

    von Fabian:

    @Oberhart
    Diese Aussage ist überhaupt nicht belegt. Es gibt einige Veganer, die sich sehr abwechslungsarm, und damit gefährlich, ernähren; daraus aber eine generelle Gefahr dieser Ernährungsform abzuleiten, ist schlicht polemisch. Genauso ist es sehr ungesund sich überwiegend von Fleisch- und oder Milchprodukten zu ernähren.
    Ich ernähre mich seit 30 Jahren so und nehme keine Ergänzungspräparate zu mir.

  • 05.03.2010 16:48 Uhr

    von Oberhart:

    Rein vegane Ernährung ist ein größeres Gesundheitsrisiko als dann und wann mal ein paar Geschmacksverstärker.

  • 05.03.2010 16:39 Uhr

    von Fred Vogel:

    "55 Prozent von 22 befragten Öko-Herstellern haben demnach Anfragen von Kunden erhalten."

    Danke, taz, für diese Hilfestellung in Sachen Prozentrechnung. Hätte da gestanden, "12 von 22 befragten Öko-Herstellern...", hätte ich nicht gewusst, was ich davon zu halten habe. -

    Die "55 Prozent" zeigen mir aber, dass diese Umfrage unter 22 Herstellern echt so was von repräsentativ ist!

  • 05.03.2010 16:06 Uhr

    von blubber:

    "Vegane Lebensmittel" - was soll das denn jetzt für Assoziationen erwecken?

    Soll das implementieren, dass Geschmacksverstärker ein Problem veganer Produkte sind?
    Oder dass unvegane Produkte frei von Hefeextrakt wären?

    Ist doch populistischer Blödsinn!

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder