Vattenfall verzichtet auf Steinkohlekraftwerk
Vattenfall gibt endlich Gas
Der Energiekonzern verzichtet nach langem Hadern auf ein neues Steinkohlekraftwerk in der Rummelsburger Bucht. Er setzt auf umweltfreundlichere Alternativen und wird mit Lob überschüttet.von Sebastian Heiser
Leserkommentare
24.03.2009 16:37 Uhr
von Karl Dalli:
Klasse, 400.000 Tonnen "Restholz". Wo soll's denn herkommen? Im Wald gibt es kein "Restholz", sondern die Äste, Reiser, Baumstümpfe, etc. sind die Nahrung für die nachwachsenden Baumgenerationen, nachdem Pilze und Billionen anderer Mikroorganismen die Reste aufgefressen und verdaut haben. So funktioniert das perfekte Recylcingsystem der Natur.
Für angeblich "CO2-neutrale Biomasse" ist da kein Platz und ohne dieses Futter gibt es in ein paar Jahrzehnten nur noch Bonsai-Ausgaben, anstelle stolzer Baumriesen.
Politiker und angebliche "Umweltschützer" sollten nicht über Dinge reden, von denen sie nichts verstehen. Der Wald kann und wird niemals der Lückenbüßer für unsere nach wie vor immer krasser werdende Energieverschwendung. Maximal 5% der benötigten Energie könnten allenfalls und mit viel Glück aus dem Wald kommen. Mehr ist da nicht drin.
Ja und den Rest holen wir und "umweltfreundlich" aus den Raubbaugebieten im Amazonas, Kanada, etc. Solange bis auch dort alles platt ist.
Also ich finde diese "Biowärme" richtig dufte!