Anders als in der großstädtischen Politikrhetorik dargestellt, sind Amerikaner in den kleinen Orten vor allem eins: voller Zweifel und verunsichert.von Bettina Gaus
Die gute Bettina Gaus hat, glaube ich, doch Recht. Ich bin Amerikaner aus dem "irgendwie blöden" Minnesota, wo am Montag in St. Paul die Republikaner sich sammeln, um John McCain als Präsidentschaftskandidaten zu segnen. Ich bin 62 Jahre alt und wohne als Frührentner in der Großstadt Minneapolis. Im Laufe der 3 Monate ihrer Reise durch Amerika sind Bettinas Berichte besser geworden. Am Anfang dachte ich, na ja, schon wieder ein Deutscher/eine Deutsche, die alles besser weiß und nur schon vorher in Deutschland vorgefertigte Meinungen über die Amerikaner vorführen kann. Ich finde es großartig, dass sie diese Haltung aufgegeben hat und jetzt zugibt, dass die Verallgemeinungen über "die Amerikaner" irgendwie gleichzeitig stimmen und nicht stimmen. Es kommt immer darauf an, wo man ist und wie man zumute ist. Dass wir Amerikaner momentan alle verunsichert sind, darf stimmen und wieder nicht stimmen. Aber egal, was die Bettina behauptet stimmt momentan zum großen Teil.
30.08.2008 05:01 Uhr
von hias:
Ein schöner Artikel - erinnert mich ein wenig an ein buch von robert buchacher aus den 80er jahren der damals auch durch die usa reiste und schrieb. (Buchacher, Robert - USA. Jenseits von Dallas & Dynasty. Briefe gegen das Vorurteil.)
Leserkommentare
31.08.2008 01:26 Uhr
von Dennis Anderson:
Die gute Bettina Gaus hat, glaube ich, doch Recht. Ich bin Amerikaner aus dem "irgendwie blöden" Minnesota, wo am Montag in St. Paul die Republikaner sich sammeln, um John McCain als Präsidentschaftskandidaten zu segnen. Ich bin 62 Jahre alt und wohne als Frührentner in der Großstadt Minneapolis. Im Laufe der 3 Monate ihrer Reise durch Amerika sind Bettinas Berichte besser geworden. Am Anfang dachte ich, na ja, schon wieder ein Deutscher/eine Deutsche, die alles besser weiß und nur schon vorher in Deutschland vorgefertigte Meinungen über die Amerikaner vorführen kann. Ich finde es großartig, dass sie diese Haltung aufgegeben hat und jetzt zugibt, dass die Verallgemeinungen über "die Amerikaner" irgendwie gleichzeitig stimmen und nicht stimmen. Es kommt immer darauf an, wo man ist und wie man zumute ist. Dass wir Amerikaner momentan alle verunsichert sind, darf stimmen und wieder nicht stimmen. Aber egal, was die Bettina behauptet stimmt momentan zum großen Teil.
30.08.2008 05:01 Uhr
von hias:
Ein schöner Artikel - erinnert mich ein wenig an ein buch von robert buchacher aus den 80er jahren der damals auch durch die usa reiste und schrieb. (Buchacher, Robert - USA. Jenseits von Dallas & Dynasty. Briefe gegen das Vorurteil.)