• 18.02.2009

Unterschriften bei Online-Petition

Über 50.000 für Grundeinkommen

Die Forderung, ein bedingungsloses Grundeinkommen von 1.500 Euro zu zahlen, finden über 50.000 Menschen unterstützenswert - und unterzeichneten eine Petition an den Bundestag.von Wolf Schmidt

  • 04.04.2011 19:06 Uhr

    von grundeinkommen-wuppertal.de:

    Ich denke die Leute, die für die Petition gezeichnet haben, habe auch das derzeitige Werte System verstanden. Dieses auf Ausnutzung der Menschen beruht, selbst Ole von Beust (CDU) hat schon erkannt, dass der Kapitalismus nicht das gelbe vom Ei ist, so wenig wie Sozialismus und Nationalismus. Schon hart alles in einem Sack zuwerfen. Aber sollte man sich nicht über eine neue Gesellschaft Gedanken machen und diese Demokratisch durchzusetzen.
    In Letzter Zeit habe ich von Leuten hören sagen "wir brauchen ein Krieg, es muss alles Zerstört werden". Naja, nach jedem Krieg kommt eine neue Zeit, aber wir sollten es doch den lieber erstmal auf dem Demokratischen weg probieren was machbar ist.

  • 04.04.2011 19:06 Uhr

    von J. S.:

    Liebe TOLGA, ich unterrichte Wirtschaftskunde an der Schule. Ab dem 6. Schuljahr ist dies selbstverständlich. Daher wurde einer Ihrer Bitten bereits nachgegangen.

    Eine Inflation entsteht dann, wenn die Geldmenge im Verhältnis zu den Gütern (Produkten und Dienstleistungen eines Marktes) erhöht wird. Da aber für das Grundeinkommen kein Geld gedruckt wird sondern nur bestehendes um verteilt ist eine Inflation nicht zu erwarten.
    "So eine Petition kostet doch nur unnötig Geld..." dazu die Frage --> Ihres? Es geht um direkte Demokratie, Wahlen kosten ebenfalls, sollen wir jetzt das Geld für Wahlzettel sparen?

    Sie können ja gerne anderer Meinung sein, aber dass 50 000 "hereinfallen" (zu dumm sind) oder dass eine Idee nur "Schwachsinn" sei sagt einiges über den Autor.

  • 04.04.2011 19:06 Uhr

    von Nick:

    @tolga
    Die Idee, wie schon erwähnt, stammt von Götz Werner (ex-dm-Chef) und dieser ist alles andere als schwachsinnig und mit Sicherheit auch mit den Grundlagen unseres Wirtschaftssystems vertraut. Man muss sich nur mal intensiver mit seinem Vorschlag auseinandersetzen - das Geld ist da.
    Nicht gleich alles verteufeln, nur weil man es nicht versteht!

  • 04.04.2011 19:06 Uhr

    von Klaus Keller:

    Da war die TAZ aber schnell, über eine solche petition zu berichten wenn der stichtag vorüber ist, wirklich gut!!!???

  • 04.04.2011 19:05 Uhr

    von Renegade:

    "so die Idee von Wiests Idee. Eine Idee"

    Ideenreich :)

  • 11.02.2011 17:50 Uhr

    von Lutz:

    Diese Petition war seit 14 Tagen in aller Munde, wurde allerdings von kaum einer Zeitung erwähnt. Das spricht schon einmal für sich!

    Allerdings darf man Frau Wiests Idee auch nicht wörtlich nehmen, aber als Diskussionsanstoß ist sie gut geeignet. Daher habe ich sie auch gezeichnet. Die Grundvorstellung ist faszinierend: jedem Bürger, besonders denen die im Bereich ALG II sind, ein Leben in Würde zu schenken. Das Geld dafür sollte nicht das Problem sein, wenn wir nur Subventionen streichen und diese unselige Vernichtung von Volksvermögen zu Gunsten der Wirtschaft beenden.

    Das Volk ist der Souverän, ihm gehört das Geld: zumindest dieser Fakt scheint den über 50000 Mitzeichnern in Erinnerung zu sein!

  • 11.02.2011 17:50 Uhr

    von Renegade:

    "so die Idee von Wiests Idee. Eine Idee"

    Ideenreich :)

  • 19.02.2009 09:45 Uhr

    von grundeinkommen-wuppertal.de:

    Ich denke die Leute, die für die Petition gezeichnet haben, habe auch das derzeitige Werte System verstanden. Dieses auf Ausnutzung der Menschen beruht, selbst Ole von Beust (CDU) hat schon erkannt, dass der Kapitalismus nicht das gelbe vom Ei ist, so wenig wie Sozialismus und Nationalismus. Schon hart alles in einem Sack zuwerfen. Aber sollte man sich nicht über eine neue Gesellschaft Gedanken machen und diese Demokratisch durchzusetzen.
    In Letzter Zeit habe ich von Leuten hören sagen "wir brauchen ein Krieg, es muss alles Zerstört werden". Naja, nach jedem Krieg kommt eine neue Zeit, aber wir sollten es doch den lieber erstmal auf dem Demokratischen weg probieren was machbar ist.

  • 18.02.2009 22:08 Uhr

    von J. S.:

    Liebe TOLGA, ich unterrichte Wirtschaftskunde an der Schule. Ab dem 6. Schuljahr ist dies selbstverständlich. Daher wurde einer Ihrer Bitten bereits nachgegangen.

    Eine Inflation entsteht dann, wenn die Geldmenge im Verhältnis zu den Gütern (Produkten und Dienstleistungen eines Marktes) erhöht wird. Da aber für das Grundeinkommen kein Geld gedruckt wird sondern nur bestehendes um verteilt ist eine Inflation nicht zu erwarten.
    "So eine Petition kostet doch nur unnötig Geld..." dazu die Frage --> Ihres? Es geht um direkte Demokratie, Wahlen kosten ebenfalls, sollen wir jetzt das Geld für Wahlzettel sparen?

    Sie können ja gerne anderer Meinung sein, aber dass 50 000 "hereinfallen" (zu dumm sind) oder dass eine Idee nur "Schwachsinn" sei sagt einiges über den Autor.

  • 18.02.2009 17:17 Uhr

    von UweRietmöller:

    Ich finde die Idee auch gut, würde aber gern 2 Kritikpunkte anbringen:

    1.500€ für Erwachsene und 1.000€ für Kinder sind viel zu niedrig angesetzt. Die Intention ist ja nicht das Überleben zu sichern (das konnten schon die Neandertaler irgendwie), sondern ein Leben in Würde zu ermöglichen.

    2.
    Die nationale Beschränktheit erweckt böse Ahnungen, wes geistes Kinder die Petitoren sind. Warum sollten ausgerechnet die Ärmsten dieser Welt, also die der Unterstützung am meisten bedürfen, vom Grundeinkommen ausgeschlossen werden?
    Gibt es da etwa eine unterschwellige Voreingenommenheit im Hinblick auf die Hautfarbe? Oder will hier gar jemand seine islamophoben Neigungen ausleben?

  • 18.02.2009 17:14 Uhr

    von Ernest Lukschik:

    Leider gar nicht erwähnt wird hier ein demokratisches Manko, dass sich bei dieser Petition herausgestellt hat:
    Es hätten noch viel mehr Mitunterzeichner sein können, denn an den letzten 2 Tagen stellte sich heraus, dass die Serverkapazität nicht mehr als 1 Mitunterzeichnung pro ca 9 sek verarbeiten konnte.
    (Grafik > http://www.archiv-grundeinkommen.de/petitionen/Petitionszaehler.pdf
    pdf-Seite 3)
    Ich benötigte gute 1,5 Std, bis ich mit meiner Registrierung durchkam. Ich kenne 3 Menschen, die es aufgegeben hatten mitzuzeichnen. Die angeblichen Serverprobleme am letzten Tag kosteten allein ca 3000 Stimmen. Ist das technische Steinzeit oder politisch so gewollt?
    Petitionen mit großen Mitzeichnungs-Interesse sind wahrscheinlich beim Regierungs-Klüngel nicht sehr beliebt. Man könnte auch meinen in einer Bananenrepublik zu leben und es nicht mit dem deutschen Regierungsrechner zu tun zu haben.

  • 18.02.2009 17:14 Uhr

    von archimedes:

    @ "Mein Name": Das wurde schon spätestens seit den 1960er Jahren z.B. in Nordamerika und Schweden diskutiert, auch von Wirtschaftswissenschaftlern übrigens. Einer der bekanntesten Personen, die dazu in den 1960ern schon etwas geschrieben haben ist der Sozialpsychologe Erich Fromm (gebürtig aus Frankf. am Main und wegen der Nazis emigriert).

    Nebenbei finde ich es bemerkenswert, dass Herr G. Werner - falls ich ihn gerade nicht verwechsle -'seiner' Drogerie markt kette, die er besitzt (zumindest in Hauptanteilen) oder besessen hat, zwar einen "ökologischen" Anstrich gibt, aber es nicht schafft, dass in den Filialen Papiertaschentücher aus Umweltpapier (mit blauem Umweltengel oder zumindest FSC oder ähnlichem gesetzl. geschützten Siegel) angeboten werden - sondern nur extrem umweltschädliche, deren Papier ziemlich sicher auch aus zerstörten Urwäldern stammt (z.B. aus Sibirien, evtl. über Drittwege wie China). Und dazu kommt mir ein Multimillionär mit ach so "sozialem" Gehabe, ebnfalls ein bisschen scheinheilig vor. Das nur nebenbei.

    Allgemein finde ich die Bedenken wegen der Inflation nicht aus der Luft gegriffen. Evtl. wird das geforderte Grundeinkommen bald nicht mehr Kaufkraft haben, als heute ein ALG 2 Satz.

    Grundsätzlich bin ich aber für eine konsequentere Anwendung des Postulates gleicher Menschenwürde!

    Dies impliziert auch eine zumindest annähernde Gleichheit an realen Chancen auf ein gutes Leben - auf ' Capabilities ' wie es z.B. Martha Nussbaum oder Amartya Sen nennen (vgl. neulich auch in der taz übrigens ein Interview mit Martha Nussbaum ).

    Neben einem Mindesteinkommen sollte es übrigens auch ein Maximaleinkommen geben.

  • 18.02.2009 16:33 Uhr

    von Nick:

    @tolga
    Die Idee, wie schon erwähnt, stammt von Götz Werner (ex-dm-Chef) und dieser ist alles andere als schwachsinnig und mit Sicherheit auch mit den Grundlagen unseres Wirtschaftssystems vertraut. Man muss sich nur mal intensiver mit seinem Vorschlag auseinandersetzen - das Geld ist da.
    Nicht gleich alles verteufeln, nur weil man es nicht versteht!

  • 18.02.2009 16:22 Uhr

    von Bravenue:

    @Tolga:
    Vielleicht haben vor allem Leute diese Petition unterzeichnet, die mit den "GRUNDLAGEN unseres Wirtschaftsystems" nicht einverstanden sind.

    Ein bedinugngsloses Grundeinkommen würde vor allem den riesigen Bürokratie- und Kontrollapparat größtenteils überflüssig machen. Damit wär schon ein guter Teil der Kosten gedeckt. Zudem wird das ganze System transparent: keine mehrseitigen Formulare, um irgendeine Sozialleistung vom Amt zu beantragen, weniger/Keine Ausnahmen... Die Finanzierung (120Mrd) kann ja wohl kaum ein Problem darstellen.

  • 18.02.2009 16:18 Uhr

    von Lutz:

    Diese Petition war seit 14 Tagen in aller Munde, wurde allerdings von kaum einer Zeitung erwähnt. Das spricht schon einmal für sich!

    Allerdings darf man Frau Wiests Idee auch nicht wörtlich nehmen, aber als Diskussionsanstoß ist sie gut geeignet. Daher habe ich sie auch gezeichnet. Die Grundvorstellung ist faszinierend: jedem Bürger, besonders denen die im Bereich ALG II sind, ein Leben in Würde zu schenken. Das Geld dafür sollte nicht das Problem sein, wenn wir nur Subventionen streichen und diese unselige Vernichtung von Volksvermögen zu Gunsten der Wirtschaft beenden.

    Das Volk ist der Souverän, ihm gehört das Geld: zumindest dieser Fakt scheint den über 50000 Mitzeichnern in Erinnerung zu sein!

  • 18.02.2009 16:15 Uhr

    von dunkelseher:

    @ Tolga

    Ähm... es geht ja gerade darum, etwas daran, "wie unser System funktioniert und man mit Geld umgeht", zu ändern...

  • 18.02.2009 16:14 Uhr

    von Ian Mc Mulloch:

    Die taz berichtete bereits ausführlich hierüber und dort war es garantiert keine dpa-Meldung... ;)
    Zu attac: Kinder, wir sind eigenständig denkende Wesen, man muss es ja nicht toll finden...

  • 18.02.2009 15:58 Uhr

    von Maddin:

    Dieser Blödsinn passt doch wohl eher zur "Titanic" als zur "taz"... ?

  • 18.02.2009 15:28 Uhr

    von Tolga:

    Diese Idee ist absoluter Schwachsinn. Würde sie umgesetzt werden, würde es nur zu einer starken Inflation führen. Alles würde sehr schnell teurer werden, und alle die für ihr Geld arbeiten würden, wären die Verlierer und umso frustierter.
    Man sollte die GRUNDLAGEN unseres Wirtschaftsystems kennen, bevor man solche Vorschläge macht.
    So eine Petition kostet doch nur unnötig Geld und dass 50.000 Leute drauf reinfallen, spricht nur für die schlechte Ausbildung in diesem Bereich. Ich bin der Meinung das man Wirtschaftslehre heutzutage bereits in der Schule unterricht werden sollte. Anscheinend wissen viele Leute immer noch nicht, wie unser System funktioniert und man mit Geld umgeht.

  • 18.02.2009 15:22 Uhr

    von Klaus Keller:

    Da war die TAZ aber schnell, über eine solche petition zu berichten wenn der stichtag vorüber ist, wirklich gut!!!???

  • 18.02.2009 14:49 Uhr

    von A.S. Reyntjes:

    Rettungsworte des Heils und der Ehrbarkeiten Gottes nach der Pianischen Übertragung der biblischen Ehrworte:

    Ps 107,42: "Aller Bosheit und Geschrei nach Demoktarie und Grundeinkommen und Liberaltität wir das Maul gestopft; bis die Menschen wieder lernen, nach den Weisungen Gottes zu leben und nicht länger nach lüsternen und unsittlichen Konzilsdekreten" - (vgl. Dtn 8,3).

  • 18.02.2009 14:24 Uhr

    von Kinnal:

    Ich verstehe nicht, dass die taz diese dpa-Meldung noch mit einem Hinweis auf die Spielverderber von attac versieht.

    Gerade Herr Rätz hat sich nicht mit einem besonderen Verständnis von demokratischen Gepflogenheiten oder eine Art Grundwissen über das Petitionsrecht hervorgetan. Er hat im Gegenteil (bewusst oder unbewusst) Falschmeldungen über das Grundeinkommen und die Petition verbreitet.

    Solchen politischen Wirrköpfen und Minderheitssprechern sollte man nicht immer wieder ein Forum für ihre kruden Ansichten und Verschwörungstheorien zu Verfügung stellen.

    Her Rätz braucht dringend Nachhilfe in Sachen Demokratie und Petitionsrecht!

  • 18.02.2009 14:24 Uhr

    von Mein Name:

    "Eine Konsumsteuer soll eingeführt werden, alle anderen Steuern, Transferleistungen und Subventionen sollen wegfallen, so die Idee von Wiests Idee"

    Das stammt nicht von Susanne Wiest, sondern von Götz Werner. Es ist also nicht ihre Idee.

  • 18.02.2009 14:13 Uhr

    von Renegade:

    "so die Idee von Wiests Idee. Eine Idee"

    Ideenreich :)

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