Unruhen in chinesischer Provinz Xinjiang
Die ersten neun Hinrichtungen
Nach zweifelhaften Verfahren werden die ersten neun Hinrichtungen im Zusammenhang mit den Unruhen in Xinjiang vollstreckt. Wie viele Personen noch in Haft sind, ist unklar.von Jutta Lietsch
Leserkommentare
11.11.2009 11:57 Uhr
von ROTFL:
Ein Land, dass es billigend in kauf nimmt, dass wildgewordene Bundeswehrangehörige mal ocker 70-100 Zivilisten wegbläst, sollte vorsichtig mit derlei Artikeln sein. Vor allem dann, wenn der mediale Aufschrei bislang nicht stattgefunden hat..
10.11.2009 22:45 Uhr
von Martin:
Das sind erschütternde Zustände, Behördenwillkür, Rechtlosigkeit, Grausamkeit. Und es geschieht ohne ernsthaften Protest des 'Westens', der sich pompös als Hort der Freiheit in Berlin feiern ließ. Ein, dem Namen nach, kommunistisches Regime exerziert in China seit Jahren Unterdrückung, Repression, 'Verschwindenlassen', Hinrichtungen. Bis auf die Menschenrechtsorganisationen kümmert es niemand von Seiten der 'Entscheidungsträger des Westens' auch nur die Bohne. Denn der in China investierten Industrie paßt dieses System der Repression anscheinend sehr gut. Soweit zum Thema: Klischees und Wirklichkeit...
10.11.2009 22:04 Uhr
von aso:
Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, in einer Diktatur wie China,
in der es keine Gewaltenteilung gibt, und die Justiz nicht unabhängig, sondern Handlanger des Regimes ist,
können problemlos speziell in Krisenregionen mal schnell spontan „Unruhen“ angezettelt werden,
wenn für ein paar Reiche, die gut zahlen mal wieder dringend ein paar lebenswichtige Organe gebraucht werden...