Unbekannte Täter stahlen 2006 Informationen über rund 17 Millionen Handynutzer von T-Mobile, darunter Geheimnummern von Promis. Immerhin: Sie bekommen kostenlos eine neue.von Pascal Beucker
In einer vernünftigen Datenbank befinden sich in 17.000 Datensätze (Bildunterschrift) auch nur Daten von 17.000 Handynutzern. Oder sind es doch 17 Millionen? Und "verbaselt" verschleiert tatsächlich die Realität. Wenn ich meine Wohnungsschlüssel verbasele, dann habe ich sie verloren, weil ich schusselig war; ich habe die Schlüssel vielleicht verlegt und kann sie nicht finden. Ich bin allein verantwortlich. Hier sind aber "unbekannte Täter" die Verantwortlichen, die die weitverbreitete Unverantwortlichkeit gegenüber Schutzmechanismen von Institutionen nutzen, um Daten zu "klauen". -- Für mich wäre ein Titel wie "TELEKOM BRAUCHT NACHHILFE IN DATENSICHERHEIT" griffiger und zielt exakt auf das Problem, dass die Telekom hat.
05.10.2008 19:28 Uhr
von Norbert Schubert:
Lieber Herr Beucker, was heißt denn "verbaselt"? Gruß N.Schubert
Leserkommentare
06.10.2008 12:27 Uhr
von wespe:
In einer vernünftigen Datenbank befinden sich in 17.000 Datensätze (Bildunterschrift) auch nur Daten von 17.000 Handynutzern. Oder sind es doch 17 Millionen?
Und "verbaselt" verschleiert tatsächlich die Realität. Wenn ich meine Wohnungsschlüssel verbasele, dann habe ich sie verloren, weil ich schusselig war; ich habe die Schlüssel vielleicht verlegt und kann sie nicht finden. Ich bin allein verantwortlich.
Hier sind aber "unbekannte Täter" die Verantwortlichen, die die weitverbreitete Unverantwortlichkeit gegenüber Schutzmechanismen von Institutionen nutzen, um Daten zu "klauen". -- Für mich wäre ein Titel wie "TELEKOM BRAUCHT NACHHILFE IN DATENSICHERHEIT" griffiger und zielt exakt auf das Problem, dass die Telekom hat.
05.10.2008 19:28 Uhr
von Norbert Schubert:
Lieber Herr Beucker,
was heißt denn "verbaselt"?
Gruß N.Schubert