Bei "Romeos" geht es um den transsexuellen 20-jährigen Lukas, der sich zum ersten Mal verliebt. Die FSK sieht dadurch die Jugend gefährdet und gibt den Film erst ab 16 frei.von Paul Wrusch
Die Kinder, die sich "normal" entwickeln sollen, können mir bei der Mutter und ihrer Einstellung leid tun.
Ich wünsche es der Mutter, daß ihre Kinder sich der so entwickeln, wie sie sich das vorstellt ... denn ich gehe davon aus, daß sie innerlich der festen Überzeugung ist, daß sie damit nichts Schlechtes für ihre Kinder will, sondern hofft, daß es ihre Kinder in der Gesellschaft leichter haben.
ABER
LISA sollte mal darüber nachdenken, wie sich ihre geliebten Kinder wohl die Seele zermartern, wenn Sie merken, daß ihre Mutter ihnen das Gefühl vermittelt, daß sie nur dann geliebt sind, wenn sie sich auch wirklich so entwickeln, wie ihre Mutter diese für sie als Ziel vorgibt.
Sollte eines der Kinder also feststellen, daß es sich für das eigene Geschlecht interessiert, dann wird sie es wohl über kurz oder lang verlieren ... denn welches Kind möchte schon an eine Ort bleiben, an dem es sich ungeliebt oder gar gehasst fühlt. Und wie wird sich diese Kind dann entwickeln, wenn man ihm ein Leben des inneren Protestes auferlegt?!
vielleicht sollte LISA mal darüber nachdenken, daß sie einfach nur daran denken, sollte, daß es um das Leben und Glück ihrer Kinder geht ... nicht um das eigene Leben und das eigene Glück. Wen es ihr nur darum geht, vor den Nachbarn und Freunde eine gute Show als verantwortungsvolle und liebende Mutter abzuziehen, dann geht es ihr doch nur ganz egoistisch um ihre eigne kleine heile Welt in der sie sich nicht mehr zurecht zu finden vermag.
Wie kann sie die VErantwortung für Kinder tragen, wenn sie selbst nicht mal fähig ist, über das Leben als solches zu reflektieren ... Kinder in die Welt setzen ist für Heten recht einfach ... "Pille vergessen" oder Planung ... Aber Kinder zu erziehen, soll Sie auf eine Welt vorbereiten, welche sich seit millionen an Jahren im Wandel befindet. Wenn Sie denke, ihre Kinder mit NAZI-Gedankengut auf die Welt loslassen zu wollen, dann ist sie eben knapp 100 Jahre zu spät dran!
12.12.2011 17:47 Uhr
von BZellner:
@Lisa ich hoffe so sehr, dass ihre kinder homosexuell werden...anders sind leute wie sie einfach nicht belehrbar...
gerade frauen sollten doch wissen, wie ungerecht ungerechtfertigte realitäten sind. gibt sicher einige, die gegen die darstellung von frauen als arbeitnehmer (also neutraler begriff, der sowohl f als auch m sein kann), weil sich ihre töchter zu "ordenlichen" hausfrauen und mütter entwickeln...bei ihnen wurde da ja ganze arbeit geleistet.
09.12.2011 13:04 Uhr
von Mario:
Nach der Verfassung des Thüringer Freistaates wäre diese diskriminierende Haltung der FSK wohl rechtswidrig.
Artikel 2 Absatz (3) Niemand darf wegen seiner Herkunft, seiner Abstammung, seiner ethnischen Zugehörigkeit, seiner sozialen Stellung, seiner Sprache, seiner politischen, weltanschaulichen oder religiösen Überzeugung, seines Geschlechts oder seiner sexuellen Orientierung bevorzugt oder benachteiligt werden.
Ob die FSK mit Ihrem altrevanchistischen Gedankengut vielleicht auf den falschen Dampfer setzt oder doch gar ausgedient hat?!?
09.12.2011 11:35 Uhr
von Lisa:
Ich stimme der FSK zu. Es muss ja nicht alles liberalisiert werden. Meine Kinder sollten sich ordentlich entwickeln und nicht so einen "wertvollen" Film ansehen.
07.12.2011 02:32 Uhr
von Ingo Ratsdorf:
"Verwirrend", "verzerrte Realität"? Wohl eher "Aufklaerend" wollten - aeh sollten - sie sagen. "belastend" und "schwierige Thema" wohl eher fuer die FSK wie's scheint. Wenn jemand durch den Film verwirrt wird, dann ist das wohl eher ein gutes Zeichen - zeigt es doch, dass man evtl. Zweifel an dem hat, was man ist - oder denkt, zu sein.
06.12.2011 11:45 Uhr
von Manele:
Die Schilderung einer völlig einseitigen Welt von Heterosexualität im Film haben zu einer Desorientierung in MEINER sexuellen Selbstfindung geführt!
06.12.2011 09:19 Uhr
von hetero*und*trotzdem*nicht*verwirrt:
"Die Schilderung einer völlig einseitigen Welt von Homosexualität" - geht's noch? Dann möchte ich bitte auch jeden Film, der Heterosexualität als unhinterfragte Norm dastellt(99 % aller Filme? oder doch nur 95 %?), erst ab 16 freigegeben wissen, weil das junge Menschen in ihrer Selbstfindungsphase beeinträchtigen könnte.
Sexuelle Orientierung und Identifikation mit Geschlechterrollen (oder auch nicht) sind Themen, die eine(n) nicht erst ab 16 beschäftigen - von daher ist ein solcher Film gerade für Jüngere wichtig. Und wer da keinen Klärungs- oder Orientierungebedarf hat, weil er oder sie sicher im heterosexuellen Mainstream schwimmt, der oder die kann ruhig lernen, daß es auch anderes gibt. Ich wüßte nicht, was das schaden sollte - dann braucht man sich vielleicht von späteren Generationen ehrenamtlicher GutachterInnen solchen Unsinn nicht mehr anzuhören.
Ich hoffe, die Einstufung wird revidiert.
06.12.2011 07:52 Uhr
von Henkson:
Ich hoffe, die Empörung wie hier zu diesem Thema ergreift hoffentlich auch mal den alltäglichen Wahnsinn des Fernsehprogramms, das nur den eigentlichen Schluß zulassen kann, daß ein staatliches Interesse an allgemeiner Volksverblödung besteht.
Weiterhin hoffe ich auf eine großangelegte Klagewelle der Bevölkerung, wenn die staatlich verordnete Zwangssteuer GEZ ab 2013 für alle greift. Grotesker kann es nicht mehr zugehen.
Genug aufgeregt.
06.12.2011 06:14 Uhr
von Hans:
Ich bin für die Abschaffung bzw. Erneuerung dieses wirtschaftsnahen Privatbundes von geistigen "alten Herren".
Es ist schwer eine Alternative zu finden, da eine staatliche "Bewertung" unterbleiben muss, da sie Zensur Tür und Tor öffnet. Eine freiwillige Selbsteinstufung würde zu nichts führen. Eine Alternative wäre vielleicht die Netzgemeinschaft...aber eine wirkliche Lösung fällt mir da auch nicht ein.
@Pascal: FSK-Einstufungen sind, einmal festgelegt, nur schwer wieder zu ändern. Dies muss mittels Antrag an ein halbstaatliches Gremium geschehen...
@Herr D. Biel: ??? Zusammenhang ???
06.12.2011 00:08 Uhr
von harry:
ich stimme mit der einschätzung der fsk prüfer überein. es besteht doch die gefahr, dass ein/e jugendliche/r der /die solche filme sieht später einmal außenminister werden könnte. - oder gar regierende bürgermeisterin der hauptstadt. die ärmsten.
06.12.2011 00:02 Uhr
von spiritofbee:
"Freiwillige Selbstkontrolle" klingt doch nett, so ganz weit weg von Zensur!
05.12.2011 23:35 Uhr
von Malte:
Wieso gibt es dann Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transsexuelle, wenn Hetero-Filme auch hetero machen müssten durchs anschauen.
Man sollte mal daran denken, dass es tausende von Jugendliche in Deutschland gibt, die ihre homosexuelle oder transsexuelle Identität nirgendswo in den Medien positiv reflektieren können und die dringend Filme benötigen, die ihnen zeigen, dass es andere homosexuelle und transsexuelle gibt, die dieselben Probleme haben wie sie.
05.12.2011 23:19 Uhr
von Herr D. Biel:
Die Prüfer haben schon recht: Nachdem ich den letzten Film von Til Schweiger gesehen hab, bin ich zum machomäßigen Idioten geworden, der ständig vorpupertäre Witze erzählt.
05.12.2011 22:48 Uhr
von Jenny:
Die Prüfer "von ihren Aufgaben zu entbinden" ist eine gute Idee. Da sie alle ehrenamtlich arbeiten, verliert dadurch ja niemand sein Einkommen oder so etwas und so eine Entscheidung würde ein wunderbares Zeichen setzen.
Womöglich wäre die Gefahr, in einem beruflichen Umfeld durch so etwas seinen Job zu verlieren sogar größer, weil dann Antidiskriminierungsgesetze viel besser greifen können. Und ausgerechnet, wenn die Sanktion weniger weh täte, soll man mit sowas leichter durchkommen? Wär doch zum Kotzen.
05.12.2011 22:43 Uhr
von sf2000:
Man ist geneigt, diese Einstufung in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts zu verweisen, aber es passt in einen allgemein zu beobachtenden Rückschritt, bei dem "It gets better"-Videobotschaften nicht helfen. Ich würde nicht ausschließen, dass hier die 50er des letzten Jahrhunderts leicht die 50er DIESES Jahrhunderts werden können.
Die eigentliche Tragödie ist, dass auch heute Schwule (und Lesben) für einen, der sich gerade entdeckt, tatsächlich nur in Filmen und im Netz zu begutachten sind, weil diejenigen, die bereits groß herausgekommen sind, sich ausserhalb von CSDs, und manchmal sogar dort, verstecken. Und weil sie sich verstecken, entsteht da draussen - wieder- ein Klima, bei dem Offenheit in der Tat problematisch wäre. Das Problem ist, dass Politik und Gesetz an dieser Stelle nur Türen öffnen können, durch die man aber durchgehen muss. Oder sie schliessen sich eben wieder. Langsam. Aber sicher.
05.12.2011 20:25 Uhr
von FreiwilligeGehirnKontrolle:
Hahaha krass, sind wir hier im tiefen West-Texas oder in Deutschland? Wie heftig ist das denn.
05.12.2011 19:55 Uhr
von emil:
an nackte frauen und militärischen overkill sind die leute dort wohl gewöhnt, aber wehedem man stellt ihre heteronormative leitkultur in frage. plötzlich ist nichts mehr normal, sondern alles homosexuell oder noch schlimmer...
ein bisschen realitätsfern die konservative fsk vereinigung.
05.12.2011 18:52 Uhr
von Pascal:
Lernfähig ja - aber was ist mit der FSK 16 für diesen Film? Wird die revidiert?
Leserkommentare
19.12.2011 11:41 Uhr
von Dominik:
@ 09.12.2011 11:35 Uhr
von Lisa
Die Kinder, die sich "normal" entwickeln sollen, können mir bei der Mutter und ihrer Einstellung leid tun.
Ich wünsche es der Mutter, daß ihre Kinder sich der so entwickeln, wie sie sich das vorstellt ... denn ich gehe davon aus, daß sie innerlich der festen Überzeugung ist, daß sie damit nichts Schlechtes für ihre Kinder will, sondern hofft, daß es ihre Kinder in der Gesellschaft leichter haben.
ABER
LISA sollte mal darüber nachdenken, wie sich ihre geliebten Kinder wohl die Seele zermartern, wenn Sie merken, daß ihre Mutter ihnen das Gefühl vermittelt, daß sie nur dann geliebt sind, wenn sie sich auch wirklich so entwickeln, wie ihre Mutter diese für sie als Ziel vorgibt.
Sollte eines der Kinder also feststellen, daß es sich für das eigene Geschlecht interessiert, dann wird sie es wohl über kurz oder lang verlieren ...
denn welches Kind möchte schon an eine Ort bleiben, an dem es sich ungeliebt oder gar gehasst fühlt.
Und wie wird sich diese Kind dann entwickeln, wenn man ihm ein Leben des inneren Protestes auferlegt?!
vielleicht sollte LISA mal darüber nachdenken, daß sie einfach nur daran denken, sollte, daß es um das Leben und Glück ihrer Kinder geht ... nicht um das eigene Leben und das eigene Glück.
Wen es ihr nur darum geht, vor den Nachbarn und Freunde eine gute Show als verantwortungsvolle und liebende Mutter abzuziehen, dann geht es ihr doch nur ganz egoistisch um ihre eigne kleine heile Welt in der sie sich nicht mehr zurecht zu finden vermag.
Wie kann sie die VErantwortung für Kinder tragen, wenn sie selbst nicht mal fähig ist, über das Leben als solches zu reflektieren ...
Kinder in die Welt setzen ist für Heten recht einfach ... "Pille vergessen" oder Planung ...
Aber Kinder zu erziehen, soll Sie auf eine Welt vorbereiten, welche sich seit millionen an Jahren im Wandel befindet.
Wenn Sie denke, ihre Kinder mit NAZI-Gedankengut auf die Welt loslassen zu wollen, dann ist sie eben knapp 100 Jahre zu spät dran!
12.12.2011 17:47 Uhr
von BZellner:
@Lisa
ich hoffe so sehr, dass ihre kinder homosexuell werden...anders sind leute wie sie einfach nicht belehrbar...
gerade frauen sollten doch wissen, wie ungerecht ungerechtfertigte realitäten sind. gibt sicher einige, die gegen die darstellung von frauen als arbeitnehmer (also neutraler begriff, der sowohl f als auch m sein kann), weil sich ihre töchter zu "ordenlichen" hausfrauen und mütter entwickeln...bei ihnen wurde da ja ganze arbeit geleistet.
09.12.2011 13:04 Uhr
von Mario:
Nach der Verfassung des Thüringer Freistaates wäre diese diskriminierende Haltung der FSK wohl rechtswidrig.
Artikel 2 Absatz (3)
Niemand darf wegen seiner Herkunft, seiner Abstammung, seiner ethnischen Zugehörigkeit, seiner sozialen Stellung, seiner Sprache, seiner politischen, weltanschaulichen oder religiösen Überzeugung, seines Geschlechts oder seiner sexuellen Orientierung bevorzugt oder benachteiligt werden.
Ob die FSK mit Ihrem altrevanchistischen Gedankengut vielleicht auf den falschen Dampfer setzt oder doch gar ausgedient hat?!?
09.12.2011 11:35 Uhr
von Lisa:
Ich stimme der FSK zu. Es muss ja nicht alles liberalisiert werden. Meine Kinder sollten sich ordentlich entwickeln und nicht so einen "wertvollen" Film ansehen.
07.12.2011 02:32 Uhr
von Ingo Ratsdorf:
"Verwirrend", "verzerrte Realität"? Wohl eher "Aufklaerend" wollten - aeh sollten - sie sagen. "belastend" und "schwierige Thema" wohl eher fuer die FSK wie's scheint. Wenn jemand durch den Film verwirrt wird, dann ist das wohl eher ein gutes Zeichen - zeigt es doch, dass man evtl. Zweifel an dem hat, was man ist - oder denkt, zu sein.
06.12.2011 11:45 Uhr
von Manele:
Die Schilderung einer völlig einseitigen Welt von Heterosexualität im Film haben zu einer Desorientierung in MEINER sexuellen Selbstfindung geführt!
06.12.2011 09:19 Uhr
von hetero*und*trotzdem*nicht*verwirrt:
"Die Schilderung einer völlig einseitigen Welt von Homosexualität" - geht's noch? Dann möchte ich bitte auch jeden Film, der Heterosexualität als unhinterfragte Norm dastellt(99 % aller Filme? oder doch nur 95 %?), erst ab 16 freigegeben wissen, weil das junge Menschen in ihrer Selbstfindungsphase beeinträchtigen könnte.
Sexuelle Orientierung und Identifikation mit Geschlechterrollen (oder auch nicht) sind Themen, die eine(n) nicht erst ab 16 beschäftigen - von daher ist ein solcher Film gerade für Jüngere wichtig. Und wer da keinen Klärungs- oder Orientierungebedarf hat, weil er oder sie sicher im heterosexuellen Mainstream schwimmt, der oder die kann ruhig lernen, daß es auch anderes gibt. Ich wüßte nicht, was das schaden sollte - dann braucht man sich vielleicht von späteren Generationen ehrenamtlicher GutachterInnen solchen Unsinn nicht mehr anzuhören.
Ich hoffe, die Einstufung wird revidiert.
06.12.2011 07:52 Uhr
von Henkson:
Ich hoffe, die Empörung wie hier zu diesem Thema ergreift hoffentlich auch mal den alltäglichen Wahnsinn des Fernsehprogramms, das nur den eigentlichen Schluß zulassen kann, daß ein staatliches Interesse an allgemeiner Volksverblödung besteht.
Weiterhin hoffe ich auf eine großangelegte Klagewelle der Bevölkerung, wenn die staatlich verordnete Zwangssteuer GEZ ab 2013 für alle greift. Grotesker kann es nicht mehr zugehen.
Genug aufgeregt.
06.12.2011 06:14 Uhr
von Hans:
Ich bin für die Abschaffung bzw. Erneuerung dieses wirtschaftsnahen Privatbundes von geistigen "alten Herren".
Es ist schwer eine Alternative zu finden, da eine staatliche "Bewertung" unterbleiben muss, da sie Zensur Tür und Tor öffnet. Eine freiwillige Selbsteinstufung würde zu nichts führen. Eine Alternative wäre vielleicht die Netzgemeinschaft...aber eine wirkliche Lösung fällt mir da auch nicht ein.
@Pascal:
FSK-Einstufungen sind, einmal festgelegt, nur schwer wieder zu ändern. Dies muss mittels Antrag an ein halbstaatliches Gremium geschehen...
@Herr D. Biel:
??? Zusammenhang ???
06.12.2011 00:08 Uhr
von harry:
ich stimme mit der einschätzung der fsk prüfer überein. es besteht doch die gefahr, dass ein/e jugendliche/r der /die solche filme sieht später einmal außenminister werden könnte. - oder gar regierende bürgermeisterin der hauptstadt. die ärmsten.
06.12.2011 00:02 Uhr
von spiritofbee:
"Freiwillige Selbstkontrolle" klingt doch nett, so ganz weit weg von Zensur!
05.12.2011 23:35 Uhr
von Malte:
Wieso gibt es dann Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transsexuelle, wenn Hetero-Filme auch hetero machen müssten durchs anschauen.
Man sollte mal daran denken, dass es tausende von Jugendliche in Deutschland gibt, die ihre homosexuelle oder transsexuelle Identität nirgendswo in den Medien positiv reflektieren können und die dringend Filme benötigen, die ihnen zeigen, dass es andere homosexuelle und transsexuelle gibt, die dieselben Probleme haben wie sie.
05.12.2011 23:19 Uhr
von Herr D. Biel:
Die Prüfer haben schon recht:
Nachdem ich den letzten Film von Til Schweiger gesehen hab, bin ich zum machomäßigen Idioten geworden, der ständig vorpupertäre Witze erzählt.
05.12.2011 22:48 Uhr
von Jenny:
Die Prüfer "von ihren Aufgaben zu entbinden" ist eine gute Idee.
Da sie alle ehrenamtlich arbeiten, verliert dadurch ja niemand sein Einkommen oder so etwas und so eine Entscheidung würde ein wunderbares Zeichen setzen.
Womöglich wäre die Gefahr, in einem beruflichen Umfeld durch so etwas seinen Job zu verlieren sogar größer, weil dann Antidiskriminierungsgesetze viel besser greifen können.
Und ausgerechnet, wenn die Sanktion weniger weh täte, soll man mit sowas leichter durchkommen?
Wär doch zum Kotzen.
05.12.2011 22:43 Uhr
von sf2000:
Man ist geneigt, diese Einstufung in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts zu verweisen, aber es passt in einen allgemein zu beobachtenden Rückschritt, bei dem "It gets better"-Videobotschaften nicht helfen. Ich würde nicht ausschließen, dass hier die 50er des letzten Jahrhunderts leicht die 50er DIESES Jahrhunderts werden können.
Die eigentliche Tragödie ist, dass auch heute Schwule (und Lesben) für einen, der sich gerade entdeckt, tatsächlich nur in Filmen und im Netz zu begutachten sind, weil diejenigen, die bereits groß herausgekommen sind, sich ausserhalb von CSDs, und manchmal sogar dort, verstecken. Und weil sie sich verstecken, entsteht da draussen - wieder- ein Klima, bei dem Offenheit in der Tat problematisch wäre. Das Problem ist, dass Politik und Gesetz an dieser Stelle nur Türen öffnen können, durch die man aber durchgehen muss. Oder sie schliessen sich eben wieder. Langsam. Aber sicher.
05.12.2011 20:25 Uhr
von FreiwilligeGehirnKontrolle:
Hahaha krass, sind wir hier im tiefen West-Texas oder in Deutschland? Wie heftig ist das denn.
05.12.2011 19:55 Uhr
von emil:
an nackte frauen und militärischen overkill sind die leute dort wohl gewöhnt, aber wehedem man stellt ihre heteronormative leitkultur in frage. plötzlich ist nichts mehr normal, sondern alles homosexuell oder noch schlimmer...
ein bisschen realitätsfern die konservative fsk vereinigung.
05.12.2011 18:52 Uhr
von Pascal:
Lernfähig ja - aber was ist mit der FSK 16 für diesen Film? Wird die revidiert?