Ultrarechte Parteien werden künftig mit mindestens 28 Abgeordneten im EU-Parlament vertreten sein. Doch die Chancen, eine Fraktion zu bilden, stehen schlecht.von William Totok
Viele Bürger in den osteuropäischen EU-Staaten fühlen sich verraten und verkauft! Von wem? Von der "europäischen Union" von den anonymen und realitätsfremden Bürokraten in Brüssel! Jahrzehntelang mußen sie ihre Erfahrungen mit dem Kommunismus sammeln. Dann, nach der Wende, hieß es plötzlich der Kommunismus ist böse und schlecht. Ihr müßt eure Länder auf Marktwirtschaft umstellen. Das taten sie dann auch. Und das Ergebnis: eine Krise wie es noch nie eine gab! Alles, was in diesen Ländern halbwegs von Wert war, oder zukunftsfähig erschien, ist inzwischen kapitalistischen Raubrittern in die Hände gefallen! Wir sollten uns daher nicht wundern, daß sie in ihren Ländern Politikern ihre Stimme gegeben haben, die ihre nationalen Interessen stärker wahrnehmen wollen als dies bisher geschehen ist.
09.06.2009 23:56 Uhr
von gki:
Kleiner Hinweis zur Präzisierung: Auf dem Bild ist nicht die "Ungarische Garde" zu sehen, sondern eine Neo-Pfeilkreuzler-Formation. Die "Ungarische Garde" trägt kein Oliv-Tarn mit Armbinde, sondern schwarze Westen, die vor allem an eine schlecht gemachte Trachtenshow erinnern (ganz rechts im Bild könnte einer von denen sein). Sie grenzt sich scharf von uniformierten Skinhead- und Kampftruppen ab und tut so, als wolle sie nur beim Hochwasserschutz helfen und den Bürgern ein Gefühl von Sicherheit vermitteln wollen. Aber es ist tatsächlich so, dass sie bisher niemandem etwas getan hat. Wer wirklich Menschen etwas zuleide tun will, zieht sich kein bescheuertes Kostüm an, sondern arbeitet verdeckt und sieht aus wie jedermann.
Herr Grandmann: Ich weiß zwar nicht viel über Ethnologie, aber neulich habe ich gehört, dass es in Asien wohl auch so etwas wie Kultur gibt, und das schon relativ lange. Hier ist Ost-Mittel-Europa (oder so) halten alle den jeweiligen Nachbarn für "schmutzig und ethnisch inkompatibel", das hat leider historische Gründe. Aber die Mehrheit der Bevölkerung arbeitet daran, da kann uns auch Jobbik oder die Großrumänienpartei nichts anhaben. Ach so: Was ist eigentlich "ethnisch inkompatibel" genau?
09.06.2009 18:05 Uhr
von Neukölln:
die werden auch abgesehen von ihren "inhaltlichen" differenzen schwierigkeiten haben, eine fraktion zu bilden. ich sage nur fremdsprachen - trotz der ganzen übersetzungen ist man doch nicht wirklich bewegungsfrei, wenn man keine fremdsprache beherrscht. ich frage mich ohnehin, wie diese hohlköpfe das polyglotte und weltfrauische EU klima ertragen.
09.06.2009 06:06 Uhr
von vic:
"Rechtsnationale" im EU-Parlament Auch ein Grund, weshalb ich kein EU-Palament möchte.
09.06.2009 02:28 Uhr
von Marco Grandmann:
Vielleicht haben die Ungarn recht.Westeuropa ist ja nun einmal mit wenigen Ausnahmen Indoeuropaeisch seit Urzeiten. Wenn man Geschichte und gemeinsame kulturelle und ethnologische Wurzeln sieht, sind Zigeuner und Ungarn nun wirklich nicht kompatibel. Nur : wo wollen alle diese Ungarn hin? Zurueck in ihre Zentralasiatische Heimat? Es ist schoen, dass die Ungarn den indoeuropaeischen Zigeunern das Land ueberlassen wollen aber eigentlich nicht noetig, die wuerden gern teilen.Und es wuerde ja auch einen negativen Praezedenzfall schaffen in Bezug auf ebenfalls asiatische Finnen und Estonen. Es waere zu bezweifeln ob die Uiguren und Mongolen die Voelker alle gern zurueckhaben wollen. Also liebe Ungarn, keine Panik. Mit ein wenig Muehe und besserem Verhalten lassen Euch die Roma schon in Ruhe in Euren Wellblechhuetten hausen und um Eure Subsistenz betteln .Uebrigens: habt Ihr gewusst, dass Eure Nachbarn die Indoeuropaeischen Rumaenen Euch in Euren Enklaven in Rumaenien als schmutzig und ethnisch inkompatibel betrachten? Ist da was dran?
Leserkommentare
10.06.2009 14:20 Uhr
von Ihr Name Reiner:
Viele Bürger in den osteuropäischen EU-Staaten fühlen sich verraten und verkauft! Von wem? Von der "europäischen Union" von den anonymen und realitätsfremden Bürokraten in Brüssel! Jahrzehntelang mußen sie ihre Erfahrungen mit dem Kommunismus sammeln. Dann, nach der Wende, hieß es plötzlich der Kommunismus ist böse und schlecht. Ihr müßt eure Länder auf Marktwirtschaft umstellen. Das taten sie dann auch. Und das Ergebnis: eine Krise wie es noch nie eine gab! Alles, was in diesen Ländern halbwegs von Wert war, oder zukunftsfähig erschien, ist inzwischen kapitalistischen Raubrittern in die Hände gefallen! Wir sollten uns daher nicht wundern, daß sie in ihren Ländern Politikern ihre Stimme gegeben haben, die ihre nationalen Interessen stärker wahrnehmen wollen als dies bisher geschehen ist.
09.06.2009 23:56 Uhr
von gki:
Kleiner Hinweis zur Präzisierung: Auf dem Bild ist nicht die "Ungarische Garde" zu sehen, sondern eine Neo-Pfeilkreuzler-Formation. Die "Ungarische Garde" trägt kein Oliv-Tarn mit Armbinde, sondern schwarze Westen, die vor allem an eine schlecht gemachte Trachtenshow erinnern (ganz rechts im Bild könnte einer von denen sein). Sie grenzt sich scharf von uniformierten Skinhead- und Kampftruppen ab und tut so, als wolle sie nur beim Hochwasserschutz helfen und den Bürgern ein Gefühl von Sicherheit vermitteln wollen. Aber es ist tatsächlich so, dass sie bisher niemandem etwas getan hat. Wer wirklich Menschen etwas zuleide tun will, zieht sich kein bescheuertes Kostüm an, sondern arbeitet verdeckt und sieht aus wie jedermann.
Herr Grandmann: Ich weiß zwar nicht viel über Ethnologie, aber neulich habe ich gehört, dass es in Asien wohl auch so etwas wie Kultur gibt, und das schon relativ lange. Hier ist Ost-Mittel-Europa (oder so) halten alle den jeweiligen Nachbarn für "schmutzig und ethnisch inkompatibel", das hat leider historische Gründe. Aber die Mehrheit der Bevölkerung arbeitet daran, da kann uns auch Jobbik oder die Großrumänienpartei nichts anhaben. Ach so: Was ist eigentlich "ethnisch inkompatibel" genau?
09.06.2009 18:05 Uhr
von Neukölln:
die werden auch abgesehen von ihren "inhaltlichen" differenzen schwierigkeiten haben, eine fraktion zu bilden. ich sage nur fremdsprachen - trotz der ganzen übersetzungen ist man doch nicht wirklich bewegungsfrei, wenn man keine fremdsprache beherrscht. ich frage mich ohnehin, wie diese hohlköpfe das polyglotte und weltfrauische EU klima ertragen.
09.06.2009 06:06 Uhr
von vic:
"Rechtsnationale" im EU-Parlament
Auch ein Grund, weshalb ich kein EU-Palament möchte.
09.06.2009 02:28 Uhr
von Marco Grandmann:
Vielleicht haben die Ungarn recht.Westeuropa ist ja nun einmal mit wenigen Ausnahmen Indoeuropaeisch seit Urzeiten. Wenn man Geschichte und gemeinsame kulturelle und ethnologische Wurzeln sieht, sind Zigeuner und Ungarn nun wirklich nicht kompatibel. Nur : wo wollen alle diese Ungarn hin? Zurueck in ihre Zentralasiatische Heimat? Es ist schoen, dass die Ungarn den indoeuropaeischen Zigeunern das Land ueberlassen wollen aber eigentlich nicht noetig, die wuerden gern teilen.Und es wuerde ja auch einen negativen Praezedenzfall schaffen in Bezug auf ebenfalls asiatische Finnen und Estonen. Es waere zu bezweifeln ob die Uiguren und Mongolen die Voelker alle gern zurueckhaben wollen. Also liebe Ungarn, keine Panik. Mit ein wenig Muehe und besserem Verhalten lassen Euch die Roma schon in Ruhe in Euren Wellblechhuetten hausen und um Eure Subsistenz betteln .Uebrigens: habt Ihr gewusst, dass Eure Nachbarn die Indoeuropaeischen Rumaenen Euch in Euren Enklaven in Rumaenien als schmutzig und ethnisch inkompatibel betrachten? Ist da was dran?