• 08.07.2009

Uiguren-Unruhen

Der Funke von Xinjiang

Taxifahrer wollen keine Uiguren transportieren, Gerüchte blühen. Der Konflikt von Han-Chinesen und Uiguren ist Sprengstoff für die Regierung.von Jutta Lietsch

  • 10.07.2009 02:07 Uhr

    von Ihr Name Büyük Turan:

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    Viele Menschen auf der Welt wissen nicht wer? wie? warum? Uyguren sind Türken, verwurzelte Türken. Die Türken in der Türkei kamen aus Zentralasien. Man nennt dieses Territorium Turkistan. Die Türkei-Türken sind eine Abspaltung von den Uyguren. Turkistan wurde um 1850 von den Russen blutig niedergeschlagen. Aufgeteilt wurde das Land der Türken zwischen Russland und China in zwei Bereiche West-turkistan(die heutige Länder Uzbekistan, Kirgisien,Turkmenistan, Tadschikistan und Kazakistan). Das andere Bereich blieb laut Abmachung mit den Russen bei den Chinesen als Ostturkistan (das heutige Gebiet der Uyguren). Leider herrschten insbesondere im 20.Jahundert dort Verhältnisse wie in der Römerzeit. Versklavung von Uyguren oder Entführung von jungen Mädchen, Zwangsarbeit sowie Massakern waren alltäglich. Nur wurde man auf diese Problem nie aufmerksam. Erst jetzt kann man im Internetzeitalter konnte man das was immer und öfter geschah nicht mehr verheimlichen. Ich kann nur betonen das in allen Turkvölkern und Turkländern die Wut gegen die Chinesen sehr stark gewachsen ist. Dieses Problem in Ostturkistan ist weit viel gefährlicher als das in Tibet. Es kann ganz Zentralasien aufflammen lassen.

  • 09.07.2009 06:01 Uhr

    von Martin:

    wenn ich es richtig verstehe, sind in Xinjiang gegenseitig Massaker und Massenmorde vor dem Hintergrund eines jahrelang staatlich genährten Rassismus 'ausgebrochen'. Horden bewaffneter Gruppen zogen und ziehen eventuell immer noch mit Knüppeln, Messern und Stahlstangen durch die Stadt. Dass es dabei das Ziel ist, Menschen zu erschlagen, verrät der Menschenverstand. Zugleich fahren Militärkonvois mit dem grotesken Spruch "Errichten wir ein harmonisches Xinjiang" durch die Strassen zwecks massenweiser Verhaftung von Personen, die man dann gemäß des Leiters der KP der Provinz Xinjiang, Li Zhi, als 'Rädelsführer' der Todesstrafe zuführen solle. Was für ein Hohn: die erstrebte Harmonie ist für ihn die Harmonie des Massenmordes, wenn man den rassistischen Massakern staatliche Morde hinzufügt. Alles wird dann wohl noch harmonischer, Herr Li Zhi, nämlich durch noch mehr Tote. Geht es noch verlogener und grauenhafter? In Wahrheit sehen wir hier das Versagen einer korrupt kapitalistischen, aber ideologisch angeblich 'kommunistischen' Staats- und Parteiführung auf allen Verwaltungsebenen. Mit dem sinnentleerten Spruch der 'Harmonie' auf den letzten Parteitagen der KP Chinas ging es nur darum, eine in Interessen auseinander brechende chinesische Gesellschaft unerträglicher Armut einerseits und unfaßbaren Reichtums andererseits mit konsequenzlosen Leerformeln vollzuquatschen. Dummdreiste Staatsverbrecher haben dort die Macht der Gewehre, quatschen von 'Harmonie' und meinen damit ihre Möglichkeiten, alles niederwalzen und jeden ermorden zu können, der ihnen nicht paßt. In Wahrheit ist es so, dass wir in Xinjiang den Ausbruch einer jahrzehntelangen Wut sehen, die sich Bahn bricht. Und diese ist von der zuständigen Partei und Verwaltung in die Bahnen des Rassismus gelenkt worden. Angestauter Hass angesichts eines korrupten Systems der Ausbeutung und Unterdrückung. 'Der Hauptfeind steht im eigenen Land' (Karl Liebknecht).

  • 09.07.2009 01:04 Uhr

    von reizwolf:

    Langsam wirds eng

    Erst Tibet, dann der Platz des himmlischen Friedens, dann wieder Tibet, nun die Uiguren und vielleicht als nächstes Hong Kong. Langsam wirds eng für China. Der letzte Schub von Wohlstand beruhte auf dem Billigwahn der Europäer und US-Amerikaner, und davon profitierten auch nicht alle. Mir wird mulmig, wennich daran denke, es könnte China wie der UdSSR ergehen, denn ich sehe weit und brteit keinen chinesischen Gorbatschow, ihr?

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