• 06.07.2009

Uiguren-Aufstand in Westchina

Lang schwelender Konflikt eskaliert

Bei blutigen Krawallen zwischen muslimischen Uiguren und chinesischen Sicherheitskräften im Nordwesten Chinas kamen mindestens 140 Menschen um. Uiguren fühlen sich bevormundet.von Jutta Lietsch

  • 08.07.2009 14:47 Uhr

    von IP bekannt:

    Lieber Herr Rabe,

    leider ist die Position der chin. Regierung dermaßen klug und fortschrittlich, dass die Seite des Sinologen, die Sie empfehlen, in China nicht aufgerufen werden kann.

    mfG
    ein Sinologe, der wie alle anderen Menschen in diesem, ach-so-fortschrittlichen Land, seine verdammte Klappe hält, weil er sonst mundtot gemacht werden würde.

    Wenn Sie China so toll finden, dann kommen Sie einmal her und reden Sie mit Menschen, für die Adolf Hitler ein toller Hecht ist, die mit dem Irak und dem Iran sympathisieren und für die Umweltschutz eine Floskel ist, die für alles was gut ist (z.B. auch Zensur, siehe "Grüner Damm") stehen darf.

    China befindet sich zum größten Teil in einem erbärmlichen Zustand. Insbesondere was die Bildung angeht. Hier werden in landesweitem Maßstab systematisch Parteisoldaten und Schreibtischtäter ohne eigenes Denken erschaffen. Viel Spaß mit dem China der Zukunft!

    mfG
    N.N.

  • 07.07.2009 13:24 Uhr

    von Jürgen Orlok:

    @ Readation ....
    Zitat: Bei Auseinandersetzungen zwischen muslimischen Uiguren und chinesischen Sicherheitskräften starben ....

    Ein wenig mehr Sorgfalt können wir doch wohl erwarten, da SEHR wahrscheinlich auch gewöhnliche Chinesen von Uiguren ermordet wurden, und nicht nur Uiguren, wie das Zitat nahe legt ...
    auch in Tibet gab es tote Tibeter und Chinesen !!!

  • 07.07.2009 08:18 Uhr

    von Rabe:

    Schade dass die taz sich meiner Ansicht nach zu wenig mit den Hintergründen befasst, die eng mit nordamerikanischen und westdeutschen Energieinteressen verbunden sind. Dass Joschka Fischer zum Berater von Nabucco ernannt wurde macht nachdenklich. Chinas eigenständige und kluge Politik in der Frage des Umgangs mit Minderheiten und Religionen könnte besser gewürdigt werden. Einen lesenswerten Vortrag von Dr. Jean-Pierre Voiret, einem in Calw lebenden Sinologen und Publizisten, zu diesem Fragenkomplex, der auch das bundesdeutsche Engagement in Afghanistan beleuchtet und den Anschlag vom 11. September in einen ungewohnten Zusammenhang stellt, ist unter http://www.eb-schwarzwald.com/index.php?did=Seidenstrasse_und_das_Oel.pdf nachzulesen. Das macht alles sehr nachdenklich.

  • 06.07.2009 19:08 Uhr

    von Memet:

    Ich habe drei mal China besucht. Die Uiguren haben sogar in Sanghei angst vor dem Chinesen. Als Türke habe ich mich wegen der gleichen Sprache unter den Uiguren aufgehalten. Jeder hatte angst ein falsches Wort zu sagen, wenn es um die Unabhängigkeit oder mehr Freiheit ging.

    In Ost-türkistan fahren die Uiguren immer noch mit Eselkarren während in Rest China die höchsten gebunden der Welt stehen. Die Han Chinesen kennen keine gnade zu anderen Minderheiten. Hauptsache es geht den Han Chinesen wirtschaftlich gut. Sie bilden leider auch 92 % von 1,3 Milliarden Menschen.

  • 06.07.2009 14:28 Uhr

    von Ihr Nasd:

    interessiet mich ja mal wie lange sich das thema hier hält... und ob sich die politiker verhalten wie sie sich beim iran aufspielen...
    ich denke mal man wird die doppelmoral gut erkennen können!

  • 06.07.2009 11:47 Uhr

    von Kritikerin:

    Ich finde es beschämend, dass dieser Artikel in der taz so weit unten zu finden ist... Menschenrechte sollten in der taz doch mehr wiegen als so ein schwachsinniger Artikel über den Kinderporno-Abgeordneten.
    In China werden systematisch Menschen unterdrückt, gefoltert und getötet... aber das scheint ja die europäischen Medien nicht zu interessieren! Uns Europäer schon!

  • 06.07.2009 10:36 Uhr

    von DerFuchs:

    @ Redaktion

    Komisch, hier gehen ja wirklich Muslime auf die Strasse und demonstrieren gegen das so BÖSE chinesische Regime!
    Nur Blöd, dass die Muslime hier nicht als TErroristen oder Islamisten bezeichnet werden, da ja jetzt China schlecht gemacht werden soll und nicht wie sonst immer die islamische Bevölkerung.

    Echt sehr lustig die taz zulesen...

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder