• 26.08.2009

Uganda verbietet Einfuhr von Elektronikmüll

Das Second Life der Computer

Uganda will die alten Computer aus dem Westen nicht mehr haben, da Kampalas Müllhalde im Gift ersäuft. Aus dem E-Schrott basteln findige Schrauber billige Computer.von Simone Schlindwein

  • 26.08.2009 18:03 Uhr

    von zokma:

    Die Preise kommen schon hin, bei grossen Gebrauchtcomputerhändlern wie zb Harlander kostet ein IBM/HP/etc P4 aus Leasingrückläufen zwischen 50 und 200 euro.
    Da Microsoft Teilhaber von Green Computers ist kommt dann inklusive Windows Lizenz der Endpreis von 150 usd zu stande.

    Drollig finde ich ja die Passage über die schlimmen "cloned computers", auch die gute 10 Jahre alte Qualitätsware ist aus billiger Hardware einem Baukastensystem zusammengesteckt. Dass sich die "billigen Schaltkreise nicht reparieren liessen" ist absurd.

    Gefälschte Hardware gibt es natürlich, das lohnt sich aber nur bei teurer Markenware wie Handys oder Cisco routern.
    Bei einem Preis von 250 usd dürfte es sich um ganz normale Hardware aus dem unteren Preissegment handeln und selbst wenn minderwertige elektronische Komponenten verbaut sind sind diese nicht unbedingt schlechter als die refurbishten Markengeräte der Businessklasse die schon 5-10 Jahre irgendwo ihren Dienst verrichtet haben.

  • 26.08.2009 16:44 Uhr

    von Son Pendant:

    Wow was für eine Übersteigung der Grenzwerte! Statt der zulässigen 0,1 Milligramm pro Liter, sind dort 1,4Mg (Megagramm) vorhanden, in Kampala sogar 77Mg (Megagramm). Das sind 14 * 10^6, bzw 770 * 10^6 mal so große Mengen, wie der Grenzwert es eigentlich zulässt!

  • 26.08.2009 14:51 Uhr

    von lunaka:

    Europäische Preise sind nicht mit denen zu vergleichen, die auf dem afrikanischen Gebrauchtmarkt für Dinge bezahlt werden. Denn auch dort herrscht das Gesetz von Angebot und Nachfrage. Geringes Angebot und immens hohe Transportkosten in die Länder sowie Bestechungsgelder an diversen Grenzen machen auch aus Schrott noch wertvolle Einzelteile. Der Artikel zeigt jedenfalls sehr deutlich, dass die Entwicklungszusammenarbeit noch stärker auf Kleinkredite und Business-Förderung setzen sollte, um auch vor Ort konkurrenzfähige Produkte herstellen zu können.

  • 26.08.2009 11:02 Uhr

    von Tobi Wacke:

    Die Preise scheinen mir auch sehr sehr hoch angesetzt, für einen Pentium III oder IV bezahlt man nie im leben mehr als 100 Dollar, auch nicht vor einem Jahr.
    Aber die Problematik bleibt die selbe.Wohin mit dem Schrott.Wohin mit den ganzen edelen Schwermetallen, die erst Afrika mehr oder weniger gewaltsam entrissen und zu Hohnpreisen "abgekauft" worden sind, und die jetzt wieder zurück geschifft werden.
    Eine Möglichkeit wäre sicherlich eine moderne Chipplatinen-Sortier-Maschine wie sie in der Nähe Hamburgs steht (mit angeschlossener Trennung der Edelmetalle),aber so eine kostet eine Menge Geld.

  • 26.08.2009 10:43 Uhr

    von Gaißenpeter:

    Im Wiki steht öfters viel Scheiß, und vom CIA unterwandert ist es sowieso.

  • 25.08.2009 22:27 Uhr

    von Pentium:

    Pentium III wurde laut wikipedia von 1999 bis 2002 gebaut. Der Computer ist also weder drei Jahre alt, noch geht er für 175 Dollar über die Ladentheke. Nur von wann ist dann der Artikel?

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