US-Truppe im entmilitarisierten Costa Rica
Blanko-Scheck zur Invasion
Die Regierung erlaubt die Präsenz von US-Truppen in costaricanischen Gewässern und im Luftraum. Angeblich sollen sie bei der Bekämpfung des Drogenschmuggels helfen.von Cecibel Romero
Leserkommentare
08.08.2010 21:55 Uhr
von Erwin Lindemann:
Was ich nicht verstehe: Wenn das Militär so erfolgreich im Kampf gegen Drogen ist, wieso ist dann das amerikanisch besetzte Afghanistan der Drogenexporteur Nummer 1? Wieso gibt es eigentlich im Mutterland des Militärs trotz tausender stationierter Atomraketen, Flugzeugen, Militärbasen und Soldaten in den USA überhaupt noch einen Drogenhandel?
21.07.2010 09:19 Uhr
von Bernhard Sesterheim:
@ Thomas
wahrscheinlich ist der normale Bürger von Costa-Rica genau so "entsetzt" wie die Bürger von Kaiserslautern, Ramstein, Landstuhl etc. über ihre "US-Besatzungstruppen".
Wirklich entsetzt waren die Bürger von Zweibrücken, Bitburg etc. als die USA ihre "Besatzungstruppen" abzogen. So viel zu Realität und Wunschdenken; und außerdem erfuhr ich schon in der Grundschule, daß sich der Esel immer zuerst nennt...
14.07.2010 10:40 Uhr
von Das Selbst:
Ich frag mich wenn die Chinesen anfangen sich für diesen Teil der Erde zu interessieren. Russland und Brasilien als erstarkende Nationen zum Freund zu haben müsste die doch reizen. Indien ist ja ehr pro westlich. Und um Brasilien herum gibts ja auch noch ein paar möchte gern Sozis, die würden sicher gerne kooperieren.
13.07.2010 12:28 Uhr
von Weltenbummler:
Es gibt Schlimmeres, als vom Us-Militär beschützt zu werden.
Solange Verbrecher wie Chavez, Castro und Konsorten an der Macht sind, wird das US-Militär gebraucht. Natürlich liegt das nicht auf der linken Linie, die wieder die UDSSR "auferstehen aus Ruinen" lassen möchte. Dann wird Südamerika besetzt. Alles schon gehabt.
13.07.2010 06:29 Uhr
von Thomas:
Es ist kaum zu fassen, US-Truppen in Costa Rica, wo dort schon US-Amerikaner extrem unbeliebt sind. Was kommt als naechstes, US-Basen, marschierende Marines auf den Strassen, Rotlichtviertel um den Soldiers etwas Abwechslung zu bieten?
Ich sowie alle meine costaricanischen Freunde sind entsetzt.
07.07.2010 01:55 Uhr
von Udo Henn:
Nach Kolumbien und Honduras beugt nun auch Costa Rica rechtzeitig und erfolgreich den Expansionsgeluesten von Hugo Chavez vor. Als direkter Nachbar von Nicaragua ist dieses Land natuerlich besonders gefaehrdet. Ohne den US-Einfluss wuerden all diese Laender dem sog. bolivarianischen Sozialismus zum Opfer fallen und bald kubanisches Niveau erreichen.
06.07.2010 15:25 Uhr
von Max_Mustermann:
"Die eigentliche Aufgabe des US-Militärs ist, jede potentielle linke Regierung, die dem Volk dient, von der Macht fern zu halten oder "zu entfernen"."
Oh ja genau. Das ist die Aufgabe des US Militärs. Und zwar aus reiner Nickeligkeit!
06.07.2010 01:37 Uhr
von Ullrich F.J. Mies:
Selbstverständlich ist der Kampf gegen die Drogen nur ein dämlicher Vorwand:
Die eigentliche Aufgabe des US-Militärs ist, jede potentielle linke Regierung, die dem Volk dient, von der Macht fern zu halten oder "zu entfernen".
05.07.2010 10:56 Uhr
von Martin:
Man sollte erwähnen, dass Costa Rica nicht wirklich entmilitarisiert ist. Das wäre ja auch dämlich bei der geographischen Lage. Vielmehr ist es so, dass in Costa Rica die Polizei die gleiche Ausrüstung hat wie einst ihr Militär. Da war man cleverer als anderswo: Das Militär ist somit im Inneren aktiv und man kann nach außen den Pazifisten mimen.
05.07.2010 09:13 Uhr
von Djedje8:
Militär gegen Drogen. Ich möchte mal wissen, wer das glaubt.
Wäre eine Zusammenarbeit mit der US Küstenwache nicht vielversprechender? Tragischerweise hat CR mit dieser Entscheidung die falsche Tür aufgestoßen.
05.07.2010 02:08 Uhr
von vic:
Die tödliche Seuche Namens US-Militär breitet sich weiter aus.
Obama und jeder Präsident nach ihm, werden nicht eher Ruhe geben, bis ganz Südamerika erobert und mit US-Marionettenregierungen besetzt ist.
Next Step Canada.