Die Mitarbeiter von Barack Obama spielen die Bedeutung der Dokumente herunter. Ihre Wut richtet sich gegen Wikileaks und die beteiligten Medien.von Bernd Pickert
Ihren Kommentar hier eingebenDass "der Krieg gegen die radikal-islamischen Taliban schmutziger und gefährlicher verläuft als bis lang bekannt", ist keineswegs so neu, wie staatstragende Medien nun nach der Veröffentlichung "bislang geheimgehaltener US-Militärakten" den Anschein zu erwecken versuchen. Wer das wissen wollte, konnte auch bisher genügend Informationen über die Brutalität und Missachtung rechtlicher und ethischer Grundsätze in diesem Krieg bekommen. Doch die überwiegende Anzahl der westlichen Medien hat diesen Krieg von vornherein zu beschönigen und zu rechtfertigen versucht, obwohl der angebliche Anlass, die Ereignisse des 11.9.2001, nie schlüssig nachgewiesen worden ist und die Ursachen wahrscheinlich völlig andere sind, als Politik und Medien uns weiszumachen versucht haben.. Deshalb ist es eine Unverschämtheit, dass Käseblätter wie die Bremer Nachrichten nun so tun, als seien sie von den neuen "Enthüllungen" überrascht, und dass sie sie nun - wie üblich! - wegen ihres Sensationscharakters skrupellos ausschlachten. Sobald neue Sensationsmeldungen das Interesse der veröffentlichten Meinung wieder von diesem und allen anderen schrecklichen Kriegen abgelenkt haben, mit denen der Westen seine vermeintlichen "Interessen" durchzusetzen versucht, werden die Medien wahrscheinlich mit der gewohnten Verharmlosung und Rechtfertigung des neuen westliche Imperialismus fotfahren, als sei nichts geschehen!
Leserkommentare
27.07.2010 10:43 Uhr
von Ludwig Schönenbach:
Ihren Kommentar hier eingebenDass "der Krieg gegen die radikal-islamischen Taliban schmutziger und gefährlicher verläuft als bis lang bekannt", ist keineswegs so neu, wie staatstragende Medien nun nach der Veröffentlichung "bislang geheimgehaltener US-Militärakten" den Anschein zu erwecken versuchen. Wer das wissen wollte, konnte auch bisher genügend Informationen über die Brutalität und Missachtung rechtlicher und ethischer Grundsätze in diesem Krieg bekommen. Doch die überwiegende Anzahl der westlichen Medien hat diesen Krieg von vornherein zu beschönigen und zu rechtfertigen versucht, obwohl der angebliche Anlass, die Ereignisse des 11.9.2001, nie schlüssig nachgewiesen worden ist und die Ursachen wahrscheinlich völlig andere sind, als Politik und Medien uns weiszumachen versucht haben..
Deshalb ist es eine Unverschämtheit, dass Käseblätter wie die Bremer Nachrichten nun so tun, als seien sie von den neuen "Enthüllungen" überrascht, und dass sie sie nun - wie üblich! - wegen ihres Sensationscharakters skrupellos ausschlachten. Sobald neue Sensationsmeldungen das Interesse der veröffentlichten Meinung wieder von diesem und allen anderen schrecklichen Kriegen abgelenkt haben, mit denen der Westen seine vermeintlichen "Interessen" durchzusetzen versucht, werden die Medien wahrscheinlich mit der gewohnten Verharmlosung und Rechtfertigung des neuen westliche Imperialismus fotfahren, als sei nichts geschehen!