Die Gesundheitsreform in den USA hat eine entscheidende Hürde genommen und ist vom Senat gebilligt worden. Jetzt muss das Repräsentantenhaus zustimmen. Doch der Weg dahin wird schwierig.
Es geht nicht ansatzweise darum, dass Leute dazu gezwungen werden, der Versicherung bei zu treten (die "Gründe" dafür, nicht versichert zu sein, sind in 99,9% materiell - nicht ideologisch), sondern darum, dass die Masse der bereits Versicherten kein Interesse daran hat, die finanziell schwachen 30 Mio. Mitbürger mit ins Boot zu holen. Und ja, diese mangelnde Solidarität/ starke Egoismus wird sich tatsächlich in den Wahlen widerspiegeln. Was das jetzt über die US-Bürger sagt, lassen wir mal dahin gestellt...
26.12.2009 09:30 Uhr
von Joachim Bovier:
Das Problem der Reform ist nicht, Menschen die einen Zugang zu Krankenversicherungen wollen und ihn bisher bspw. wegen Vorerkrankungen nicht erhalten haben, diesen zu öffnen, indem Ablehnungen aufgehoben werden. Problematisch ist das zwanghafte, dass auch solche Personen, die aus welchen Gründen auch immer, bewußt keiner Versicherung beitreten wollen, dazu gezwunden werden. Ein solches System bedeutet staatliche Bevormundung, die mit dem American Way of Life unvereinbar ist. Mag Präsident Obama ob der gewonnenen Senatsabstimmung im Augenblick triumphieren, die Wähler lehnen diese obrigkeitsstaatliche Attitüde mit deutlicher Mehrheit ab. Bei den Kongresswahlen im Herbst wird das die Demokratische Partei zu spüren bekommen.
24.12.2009 20:57 Uhr
von Dr. Hans-Georg Türstig:
Die Wirklichkeit sieht aber doch recht anders aus. Ich verweise auf den Artikel bei commondreams: http://www.commondreams.org/headline/2009/12/24-0
Leserkommentare
26.12.2009 13:55 Uhr
von Prof. Dr. Dr. mult. h.c. Achduje:
Es geht nicht ansatzweise darum, dass Leute dazu gezwungen werden, der Versicherung bei zu treten (die "Gründe" dafür, nicht versichert zu sein, sind in 99,9% materiell - nicht ideologisch), sondern darum, dass die Masse der bereits Versicherten kein Interesse daran hat, die finanziell schwachen 30 Mio. Mitbürger mit ins Boot zu holen. Und ja, diese mangelnde Solidarität/ starke Egoismus wird sich tatsächlich in den Wahlen widerspiegeln. Was das jetzt über die US-Bürger sagt, lassen wir mal dahin gestellt...
26.12.2009 09:30 Uhr
von Joachim Bovier:
Das Problem der Reform ist nicht, Menschen die einen Zugang zu Krankenversicherungen wollen und ihn bisher bspw. wegen Vorerkrankungen nicht erhalten haben, diesen zu öffnen, indem Ablehnungen aufgehoben werden. Problematisch ist das zwanghafte, dass auch solche Personen, die aus welchen Gründen auch immer, bewußt keiner Versicherung beitreten wollen, dazu gezwunden werden. Ein solches System bedeutet staatliche Bevormundung, die mit dem American Way of Life unvereinbar ist. Mag Präsident Obama ob der gewonnenen Senatsabstimmung im Augenblick triumphieren, die Wähler lehnen diese obrigkeitsstaatliche Attitüde mit deutlicher Mehrheit ab. Bei den Kongresswahlen im Herbst wird das die Demokratische Partei zu spüren bekommen.
24.12.2009 20:57 Uhr
von Dr. Hans-Georg Türstig:
Die Wirklichkeit sieht aber doch recht anders aus. Ich verweise auf den Artikel bei commondreams:
http://www.commondreams.org/headline/2009/12/24-0