• 07.06.2011

US-Fitnessguru über den perfekten Body

"Ich hasse faule Menschen"

Der US-Autor Tim Ferriss möchte, dass wir unseren Körper und unseren Geist so weit wie möglich verbessern. Damit ist er sehr erfolgreich. Aber muss das sein?von Meike Laaff

  • 21.01.2012 23:58 Uhr

    von Arne Babenhauserheide:

    „Die Frage, die sich jeder stellen muss, ist: Will ich einen freien Markt oder nicht? Wenn ich die Vorteile eines freien Marktes haben will, muss man sich dem Wettbewerb stellen. So funktioniert Kapitalismus einfach.“

    Und was ist, wenn meine Antwort auf seine Frage „Nein“ ist?

    Und seine Aussagen sind ein Grund dafür. Da wird von Wettbewerb geredet, aber ignoriert, dass nicht jeder gleich startet. Da wird gesagt, dass es ja toll für jemand Armen ist, dass ein reicher Sack ihm Geld für Scheißarbeit gibt. Aber es wird verschwiegen, dass dieser Reiche Sack Teil eines Systems ist, das den Armen überhaupt erst arm gemacht hat und alles daran setzt, sich möglichst viele Arme zu erhalten, die dann auch bitte glücklich sein sollen, dass sie sich davon was zu Essen kaufen können, dass sie die Drecksarbeit der Reichen machen.

    Ein System, das für ihn nur funktioniert, weil es eben diese Schere zwischen arm und reich gibt, und das in einer gerechten Gesellschaft einfach zusammenbrechen würde.

    Selbstoptimierung, um nicht über den Tellerrand blicken zu müssen. „Ich bin so damit beschäftigt, meine eigene Leistungsfähigkeit zu optimieren, da habe ich echt keine Zeit mehr, mich auch noch um Gerechtigkeit zu kümmern“.

  • 08.06.2011 23:48 Uhr

    von Der Profilneurotiker:

    @Hans:

    Zitat"Hat einer der Kommentatoren Tim Ferriss' Bücher gelesen? Kennt einer der Kommentatoren das Stilmittel "Übertreibung zur Veranschaulichung"?" Zitat Ende

    Der Korrekte Netzslang hierfür lautet Trollerei!

    Den kenne und erkenne ich natürlich. Völlig absurde und diskriminierende Äußerungen von sich geben, damit man so Aufmerksamkeit erheischt, da sonst auch kein interessanter Inhalt geboten wird, der sich verkaufen könnte.

    Funktioniert leider zu gut. Sarrazin hats vorgemacht.

  • 08.06.2011 10:30 Uhr

    von Hans:

    Hat einer der Kommentatoren Tim Ferriss' Bücher gelesen? Kennt einer der Kommentatoren das Stilmittel "Übertreibung zur Veranschaulichung"?

    Das Ziel des Herrn Ferriss ist es nicht, viele Freunde zu finden. Er veranlasst Leute, über ihre (wenigen oder vielen) Möglichkeiten nachzudenken und sie zu nutzen, statt zu jammern und zu meckern, wie wir verwöhnten Sozialstaat-Profiteure es gerne tun. Es gibt 5 Mia. Menschen auf der Welt, die sofort mit den Kommentatoren tauschen würden.

    Wusstet Ihr, dass Tim Ferriss in Vietnam und Nepal Schulen baut und derzeit Spenden sammelt für weitere Schulen? http://bub.blicio.us/tim-ferriss-forms-litliberation-to-raise-1-million-in-one-month

    Vielleicht habt Ihr ja 5 Euro übrig für ein gutes Projekt und Bildung, die Ihr in Deutschland mühe- und kostenlos genossen habt.

  • 07.06.2011 20:00 Uhr

    von Dr. Schreck:

    @ Karl Krise: HAHAHAHAHA, sehr gut!!!

  • 07.06.2011 19:20 Uhr

    von Profilneurotiker:

    Der Mann ist ein Profilneurotiker, wie er im Buche steht. Wer Menschen hasst, ist nicht mit sich im Reinen und versucht, irgendetwas zu kompensieren.

    Ich bin selbst Hobbythriathlet. Aber ich mache das, weils mir Freude bringt. mir einen klaren Kopf verschafft und der Gesaundheit gut tut und nicht, um mich über andere zu erhöhen, wie es dieser Mensch wohl tut.

    Auf der einen Seite schwurbelt er von seiner tollen Disziplin und das man so alles erreichen kann, und auf der anderen Seite ist diese Disziplin beim geistigen völlig abgeschaltet, indem er eben nicht Selbstverzicht und sozaile Verantwortung pflegt, sondern puren Kapitalismus und Gier.

  • 07.06.2011 18:48 Uhr

    von EU-Gegner:

    "Ich hasse faule Menschen!??"

    Immer diese Extreme. Wenn man Leute hasst, die einem nichts getan haben und einem egal sein könnten, nur weil sie eine andere Einstellung zum Leben haben, muß man schon ziemlich umnachtet sein. Was für eine kaputte Menschensicht und Moral. Jeder hat schließlich das Recht auf seinen eigenen Lebenstil. So einer gehört in die hinterste Ecke. Ist halt nen Ami.

    Das Bewegung an frischer Luft und in einer intakten Umwelt gut tut, wissen wir alle. Nur übertreiben und fanatistisch sollten wir nicht werden. Gibt genug Sportler die es übertrieben haben und dann ihre Quittung bekommen haben.

  • 07.06.2011 18:39 Uhr

    von Ralph:

    Selten von jemandem gehört der mir in praktisch jedem Aspekt so zuwider ist...

  • 07.06.2011 18:19 Uhr

    von Querulant:

    Und ich hasse diese Fitness-Fanatiker...

  • 07.06.2011 18:07 Uhr

    von Mada:

    Der arme Kerl ist krank, so krank wie die Gesellschaft aus der er stammt...er sollte einen Teil seines Geld für eine gute Psychotherapie ausgeben - vielleicht ist ihm ja noch zu helfen??

  • 07.06.2011 17:41 Uhr

    von Alekto:

    Wow. Ein Werbe-Popup in Interviewlänge.
    Was kommt als nächstes? "Slimfast-Erfinder über seinen Erfolg: So werden Sie reich in 30 Tagen!!"
    pfff...

  • 07.06.2011 16:47 Uhr

    von Karl Krise:

    Wow, sowas von toll, aber nun zum wesentlichen.
    Wird er laenger und dicker?
    Kann man laenger und oefter?
    Oder kann man sich das Buch sparen?

  • 07.06.2011 16:46 Uhr

    von Efes:

    "mehr als 15 Kilo Muskelmasse in 28 Tagen antrainiert."

    Der Herr zeigt perfekt, wie man mit urbanen Legenden Geld verdienen kann.

    PS: jeder der mal ernsthaft versucht hat, Muskelmasse aufzubauen, wird ueber diese Behauptung herzlich lachen.

  • 07.06.2011 16:41 Uhr

    von hoffu:

    Er hat diese charmante Ausstrahlung des Anti-Helden aus "Natural born killers" :P

  • 07.06.2011 16:27 Uhr

    von hannus:

    Also am Ende zeigt sich dann ja, wie überaus Naiv dieser Typ doch ist.

  • 07.06.2011 16:02 Uhr

    von Fitnessguru:

    15 Kilo in 28 Tagen??? Nie im Leben! Und wenn - dann nicht mit Gewichtheben allein!

  • 07.06.2011 15:20 Uhr

    von Hein:

    "Wer das Geld hat, hat die Macht" (Schlußsatz) ... das kommentiert sich doch eigentlich wunderbar von selbst, oder?!

  • 07.06.2011 15:14 Uhr

    von Samuel:

    Ein sehr schönes Interview, kannte den Autor bsilang nicht. Selbst frage ich mich schon lange, wie die Menschen insbesondere im Westen immer unnatürlich träger und fetter, aber zugleich immer präsenter und arroganter werden können? Sind sie wirklich schon so degeneriert, dass sie die Natur nicht verstehen? Bewegung ist Lebenselixir, wir tragen noch die Gene für eine ntäglichen Marathon in uns, de facto bewegen sich viele täglich 1km und wundern sich dann über ihre geistige Trägheit bzw. Un-Zivilisationskrankheiten. Es gibt viel zu wenige Menschen, die die Masse der Bevölkerung zu bewegen vermögen, er erreicht hoffentlich mit seinen Büchern wieder einen weiteren kleinen Teil der Fetten, Passiven und Degenerierten.

  • 07.06.2011 14:43 Uhr

    von xonra:

    So ein armes Würstchen. Den Faulen gehört aller Reichtum der Welt, denn sie können ihn geniessen.

  • 07.06.2011 14:14 Uhr

    von Udo:

    na ja, er ist ein Ami... dementsprechend große Klappe und wenig Mitgefühl bzw. Interesse dafür, warum und wieso andere eben mal so sind wie sie sind?

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