Die Teilnehmer des UNO-Gipfels zur Armutsbekämpfung versprechen 16 Milliarden Dollar gegen den Hunger. Ob die Zusagen auch ausgezahlt werden, steht auf einem anderen Blatt.von Andreas Zumach
Schon komisch, wieviele Berichte und Dokumentationen muß es denn noch geben, damit die Entscheider aufwachen und merken, daß mit Geld allein nichts getan ist, eher im Gegenteil, die Abhängigkeiten werden sich dadurch noch mehr verschärfen.
Experten sagen, ca. 20Mrd.Dollar in Know-How und Köpfe investiert, bringt mehr als jede Entwicklungshilfe, die ja oftmals gar nicht vollständig ankommt. Dieselben Leute meinen, mit intelligenten Lösungen (Tröpfchenbewässerung z.B.), ließe sich locker das Doppelte aus den Böden herausholen.
Nur wie soll der kleine Bauer das stemmen, wenn er schon für sein hochgezüchtetes Saatgut viel Geld auf den Tisch legen muß? In Indien gab es mal über 500 Reissorten, und die Bauern haben sich ihr Saatgut daraus selbst gemacht. Heute gibt es noch knapp 50 Reissorten, und für viele von denen müssen die Bauern teuer bezahlen.
16 Mrd. - lachhaft. Und in die halbkriminellen Banken werden 700 Mrd. reingepumpt. Daran kann man ganz gut erkennen, wie wichtig bestimmten Leuten der Kampf gegen den Hunger ist.
27.09.2008 00:15 Uhr
von vic:
Ca. 800 Mrd. für den Nahostkrieg, um die macht über das Gebiet und die Ölquellen zu erlangen. Grob die selbe Summe für marode Banken. Davon 10 % für den "Kampf gegen den Hunger". Das ist wahrhaft ARM. Zusätzlich bleiben sogar noch Schulden vom letzten "Gipfel" zu bezahlen.
Leserkommentare
27.09.2008 17:49 Uhr
von Kommentar:
Schon komisch, wieviele Berichte und Dokumentationen muß es denn noch geben, damit die Entscheider aufwachen und merken, daß mit Geld allein nichts getan ist, eher im Gegenteil, die Abhängigkeiten werden sich dadurch noch mehr verschärfen.
Experten sagen, ca. 20Mrd.Dollar in Know-How und Köpfe investiert, bringt mehr als jede Entwicklungshilfe, die ja oftmals gar nicht vollständig ankommt. Dieselben Leute meinen, mit intelligenten Lösungen (Tröpfchenbewässerung z.B.), ließe sich locker das Doppelte aus den Böden herausholen.
Nur wie soll der kleine Bauer das stemmen, wenn er schon für sein hochgezüchtetes Saatgut viel Geld auf den Tisch legen muß? In Indien gab es mal über 500 Reissorten, und die Bauern haben sich ihr Saatgut daraus selbst gemacht. Heute gibt es noch knapp 50 Reissorten, und für viele von denen müssen die Bauern teuer bezahlen.
16 Mrd. - lachhaft. Und in die halbkriminellen Banken werden 700 Mrd. reingepumpt.
Daran kann man ganz gut erkennen, wie wichtig bestimmten Leuten der Kampf gegen den Hunger ist.
27.09.2008 00:15 Uhr
von vic:
Ca. 800 Mrd. für den Nahostkrieg, um die macht über das Gebiet und die Ölquellen zu erlangen. Grob die selbe Summe für marode Banken.
Davon 10 % für den "Kampf gegen den Hunger".
Das ist wahrhaft ARM.
Zusätzlich bleiben sogar noch Schulden vom letzten "Gipfel" zu bezahlen.