• 14.05.2009

Tui wirbt mit Panzerfahrt zum Vatertag

Mit dem Bollerwagen

Vatertags machen Männer merkwürdige Dinge. Tui bietet beispielsweise Panzerfahrten für "große und kleine Jungs" - inklusive Niederwalzen eines Schrottautos.von Sofia Shabafrouz

  • 23.11.2010 14:01 Uhr

    von Andreas:

    das thema hat zwar schon n kleinen bart, aber nichts desto trotz grade jetzt wieder ne prima geschenkidee zu weihnachten, daher wollt ich auch kurz meinen senf dazu geben.
    ich habe selber meinem altem mann (meinem vater) eine Panzerfahrt geschenkt, meine familie inkl. der kleinen (3 und 6 Jahre alt) waren absolut begeistert auch bei der Mitfahrt. Und mein Vater hatte auch einen Heidenspass. Bestellt hatten wir eine Fahrt mit einem BMP bei www.panzerschule.de und es war die mittlerweile 159,- Euro voll wert. Vom Fahrzeug schrotten halte ich persönlich allerdings nicht so viel.

  • 19.05.2009 22:49 Uhr

    von Hans Weber:

    Braucht so ein T-55 mehr als ein Carerra auf der Nordschleife?
    Jeder sollte seine Lebensgigawattstunden selbst einteilen können.

  • 19.05.2009 14:26 Uhr

    von Stefan:

    Ich freu mich schon drauf, wenn man endlich (nur so zum Spass) mal ´n roten Knopf an der Raketenabschussrampe drücken darf...

  • 16.05.2009 16:25 Uhr

    von aso:

    @ ben:

    "...ökologische bilanz..."

    ...interessiert hier doch niemanden. Hier gehts um Faszination und Fun.
    Da könnten Sie genauso fragen, warum seit ihrer Erfindung nicht mal endlich die Folter abgeschafft wurde...
    gehört zum Menschsein wohl dazu...
    Und taz ist schließlich kein ökoblatt für spaßbremsen und warmduscher...

  • 15.05.2009 21:41 Uhr

    von denninger:

    Ach, "ben" der Nahrungsmittelverbrauch und die CO2-Belastung durch Dein Fahrrad fahren sind sicherlich höher als die paar Liter Diesel für den Bergepanzer (SCNR).
    Warum muss sich eigentlich jeder für sein privates (vielleicht auch kindliches) Vergnügen ethisch, politisch und moralisch rechtfertigen?
    Immerhin werden doch Arbeitsplätze geschaffen und die Mühle wird nicht in einem anderen Land zum Planieren von Systemkritikern benutzt.
    Und wenn Vattern oder Mamma am Wochenende ein paar Runden in der Kiesgrube drehen sind sie vielleicht im Strassenverkehr entspannter und dem Radfahrer "ben" wird Vorfahrt gewährt anstatt ein halber Salto über die Kühlerhaube. Wäre doch auch was wert.

  • 15.05.2009 09:48 Uhr

    von ben:

    also was das mit der tui zu tun hat verstehe ich wirklich nicht. das ist unverblümte werbung. da erwarte ich von der taz besseres, wenigstens sowas wie " in der broschüre eines reiseveranstalters bla..."
    die werbung finde ich viel problematischer als das panzerfahren an sich. und taz-kritik am panzerfahren in brandenburg 2009 sollte wohl eher darin liegen, die ökologische bilanz der geschichte zu erörtern: was verbraucht denn so ein t55 pro betriebsstunde? vermutlich mehr öl als ich zum schmieren meines fahrrades in hundert jahren brauche...

  • 14.05.2009 11:32 Uhr

    von warum tui?:

    Tauscht das u gegen ein a und das i mit einem z...und nennt das ganze: "taz wirbt einfach so für Panzerfahrt"

  • 14.05.2009 10:43 Uhr

    von Heinz:

    Ach was... einfach auf freiwilliger Basis eine schriftliche Selbsterklärung vor dem Panzerfahr-Vergnügen abgeben und sich rein prophylaktisch von allen Gewaltphantasien mit einem kräftigen "Nie wieder Krieg" distanzieren und im Chor "We shall overcome" singen... Panzerfahren ist obergeil.

    Heinz
    (ehem. Panzergrenadier)

  • 14.05.2009 10:39 Uhr

    von Mr. Burns:

    Es ist großartig, ich habe es vergangenen Juni gemacht, Kupplung treten, Abgase, heiße Leitungen über, hinter und unter dir, beklemmende Enge in der Fahrerposition, zumindest bei 1,96 Körpergröße. Diese zwanzig Minuten sind sehr empfehlenswert und zum Glück kann die Mehrzahl der Frauen sehr entspannt damit umgehen.

  • 14.05.2009 08:16 Uhr

    von Michael:

    also ICH finds klasse !

  • 14.05.2009 07:06 Uhr

    von vic:

    Schwer erträglich, ja.
    Aber weshalb wundert mich sowas überhaupt nicht?

  • 13.05.2009 22:37 Uhr

    von aso:

    "...Nüchtern betrachtet, ist das nur schwer erträglich..."

    Vor so einer Behauptung empfehle ich eine Probefahrt. Immerhin 40% Frauen...das gibt zu denken...
    Es gibt ja ähnliche Spielereien schon lang, z.B. Bagger-/ oder Kranfahrten in der Kiesgrube.
    Und ein Panzer...hat einfach mehr Dampf unter der Haube als eine schnöde Planierraupe. Und man fühlt sich immerhin omnipotent, ist doch billiger als ein Porsche...
    Das besondere an dieser technischen Spielerei ist: ein Kettenfahrzeug fährt nicht auf der Straße...wie ein Räderfahrzeug. Es hat die Straße immer dabei...die Kette. Grenzen setzen hier nur Steigungswinkel und PS-Zahl.
    Allerdings: bei instabilen Persönlichkeiten könnte immmerhin die Phantasie durchbrennen, und sie stellen sich womöglich vor, er wär bewaffnet und schußbereit. Insofern wäre es doch in der Tat überlegenswert den Paintballverbotsschwachsinn auf diese Panzer zu übertragen.

  • 13.05.2009 19:29 Uhr

    von Svetozar Schnuckelberger:

    Warum soll das "nur schwer erträglich" sein? Ein Bergepanzer ist nichts anderes als ein Großtraktor!

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