Uni Campus, Hörsaal 6, Leipzig

Türkische Kommunist*Innen in Leipzig und der DDR

Vortrag und Diskussion über ein bis heute unbekanntes Kapitel migrantischer Geschichte in Leipzig

Mehr als 30 Jahre war Leipzig der Exil-Hauptsitz der Kommunistischen Partei der Türkei (TKP), deren Mitglieder in der Türkei verfolgt wurden. Mitarbeiter der Leipziger Parteizentrale der TKP lebten in der Stadt, ihre Kinder besuchten Leipziger Schulen – all dies geschah allerdings unter strenger Geheimhaltung.

Von Leipzig aus organisierte die TKP bis zur Auflösung des Exil-Hauptsitzes (Ende der 1980er Jahre) unter anderem Aktivitäten in Westdeutschland sowie in der Türkei.

Nelli Tügel, Journalistin beim „neuen deutschland“, ist selbst Tochter eines der türkischen Exil-Kommunisten, die in die DDR emigriert sind und dort gelebt haben. Sie hat aus verschiedenen Archiven umfangreiches Material über das Leben von türkischen politischen Emigrant*innen in der DDR zusammengetragen und recherchiert, wie sich türkische Linke in den 1970er und 1980er Jahren zwischen der Türkei, der Bundesrepublik und der DDR organisierten und vernetzten.

https://agkurdistan.noblogs.org/post/2019/03/08/08-04/

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