• 04.05.2010

Tretender Polizist stelllt sich selbst

Noch ein Mai-Krawall-Bruder identifiziert

Ein Polizist wird auf der 18-Uhr-Demo bei einem Übergriff gefilmt. Am Montag hat er sich gestellt. Geschädigte Person ist weiterhin unbekannt.von Plutonia Plarre

  • 06.05.2010 15:30 Uhr

    von TickTack:

    @Florian Kren
    Das es wo anders schlimmer ist, rechtfertigt doch nich, dass es hier scheisse ist.

    @alois
    Es macht ihnen spass! Hast du mal aus erster Hand gehoert wie es in so nem Einsatzwagen am 1.Mai zugeht?

  • 06.05.2010 09:27 Uhr

    von alois:

    Ich bin auch dafür, keine Polizei mehr bei Demos wie am 1.Mai
    Lasst die Chaoten und die Rechten sich doch die Köpfe einschlagen. Was solls. Der volkswirtschaftliche Schaden hält sich in Grenzen.Ich würde gern mal Herrn Ströbele sehen wenn sein Fahrrad vom linken oder rechtem Mob angezündet würde. Er wäre der erste der nach der Polizei schreit.

    Es ist bestimmt kein Vergnügen für 1800 Euro Brutto den Kopf hin zu halten. Bei der Taz sind wohl alle der Meinung das der Polizei würden solche Einsätze noch Spaß macht

  • 05.05.2010 23:46 Uhr

    von Flo:

    weitere schlagende argumente vom 1. mai für die kennzeichnungspflicht von polizisten
    http://www.youtube.com/watch?v=NDeffSwn9is&feature=player_embedded

    einige von der polente prügelen auf jeder demo ohne angst vor konsequenzen haben zu müssen...rechtsstaat? hahahhah, genau allet klar

  • 05.05.2010 20:02 Uhr

    von Dirk Gober:

    Ach, der Polizist hat also "nur" Rückenverletzungen und ist nicht nieder gestochen worden? Manche mögen das ja bedauern, aber ich vermisse hier einen Thread, der den Täter in ähnlicher Weise zerfleischt, wie den Brutalo-Polizisten, der, falls die Justiz wirklich funktioniert, demnächst nicht mehr Polizist sein wird, sondern für einige Monate Häftling.

    Wie gesagt, es ist mehr als bezeichnend, wie viele Propagandisten sich hier mit Gewalt gegen den schwarzen Block beschäftigen, während die brutale Gewalt gegen Unbeteiligte, Passanten, Gegendemonstranten und Polizisten verharmlost wird.

  • 05.05.2010 17:12 Uhr

    von gereon Asmuth:

    @maria, Dirk Gober, sellerie

    Da es offensichtlich übersehen wurde: Wir haben bereits in diesem am Sonntag auf taz.de veröffentlichten Text (http://www.taz.de/1/berlin/artikel/1/die-ausgelassene-revolution/) berichtet, dass es dem Beamten wieder besser geht.
    Die Polizei hatte ihre ursprüngliche Meldung, dass dem Beamten auf der Wiener Straße mit einem Messer in den Rücken gestochen worden sei, noch am Samstagabend zurückgezogen. Am Sonntag hieß es, der Beamte könne vermutlich noch am selben Tag aus der Klinik entlassen werden.

    Mit freundlichen Grüßen aus der taz,
    Gereon Asmuth

  • 05.05.2010 14:55 Uhr

    von sellerie:

    @maria & gober
    ja schade , ne, wird nicht drüber berichtet.....

    vielleicht weil er NICHT an-, nieder-, oder er-stochen wurde?!


    der beamte wurde im krankenhaus "wegen einer verletzung durch einen schlag mit einem dumpfen gegenstand" behandelt. das war noch in der 1.mai nacht klargestellt worden und ist seitdem auch mehr doer weniger durch alle nachrichten kanaäle geflossen. da war bei euch wohl was verstopft, hä? kann ja mal passieren....

  • 04.05.2010 19:45 Uhr

    von Steffen Reiser:

    Skandalös, wie sich die Beamten immer wieder, auch hier bei uns in Bremen, gegen Ermittlungen in den eigenen Reihen sträuben. Eine Kennzeichnung der Polizisten ist ja wohl das mindeste, was der Bürger verlangen kann. Selbst dann hat er ja kaum eine Chance, sich gegen Polizeiliche Übergriffe zu wehren.
    Bitte berichten SIe weiter, welche Strafe der Polizist bekommen hat. Denn dieser Tritt war eindeutig mit Absicht versetzt worden, da der Demonstrant nicht mehr in der "Laufbahn" des tretenden Polizisten lag, nachdem er vom ersten Polizisten versehentlich überrannt worden war. Werden denn dort ungeschulte Kräfte eingesetzt, die Kopflos in Panikaktionen verfallen?

  • 04.05.2010 18:24 Uhr

    von ösizecke:

    "Man habe die Szene live im Polizeifernsehen mitverfolgt und sofort reagiert, sagte der Gesamteinsatzleiter Jürgen Klug am Montag im Innenausschuss". Auf welchem Kanal kommt das denn? Aber mal im Ernst: Warum haben die Schläger sich vor der Attacke Überzüge über den Helm gestreift? Haben die sich sozusagen vermummt, um unerkannt eine Straftat begehen zu können? Strafvereitelung? Ja, die Statsbüttel müssen endlich klar identifizierbar sein. Praktisch wie in einer Demokratie.

  • 04.05.2010 15:51 Uhr

    von Paul:

    Ich würde über den Kommentar der Polizei dazu lachen, wenn er lustig wäre.

    Klingt für mich nämlich sehr widersprüchlich, da am selben Abend der taz gegenüber noch behauptet wurde, dieser Fall sei noch nicht bekannt. (man kann es im Ticker nachlesen)

    Ich wäre interessiert, ob dieser Fall auch dann verfolgt würde, wenn das Video nicht bei YouTube aufgetaucht wäre.

  • 04.05.2010 13:05 Uhr

    von Dirk Gober:

    Was ist eigentlich mit dem Polizisten mit den schweren Rückenverletzungen, der von "Demonstranten" beinahe ermordet worden wäre?
    Oder zählen Polizisten für die taz zu den "Untermenschen", deren Schicksal niemanden zu interessieren hat?

  • 04.05.2010 11:28 Uhr

    von kennzeichnung jetzt:

    Kennzeichnung auf alle Fälle. Aber war das vielleicht keine friedliche Demo? Dann hat die Person sich einfach in Gefahr begeben und Pech gehabt. Aber ein Molly brennt ja keine Polizisten an, er macht nur Licht...

  • 04.05.2010 11:24 Uhr

    von Ihr Name egal:

    "So doll, das die Person erneut zu Boden geschleudert wird."

    Entschuldigung, aber das ist grauenhaftes deutsch. Nicht nur "doll" - sind wir auf dem schulhof? Dann waren da noch ein paar "das"- und "dass"-Regeln, die man ja einfach mal auf Duden.de lesen und lernen könnte. Alles was recht ist, aber das grammatikalische Niveau der taz sinkt stetig.

  • 04.05.2010 11:23 Uhr

    von Florian Kren:

    Also wenn das alles ist, was an Polizeigewalt am 1. Mai gab, dann haben wir eine Klasse Polizei - in anderen Laendern ist es ueblich, dass mehrmals auf am boden liegende eingetreten wird.

  • 04.05.2010 11:01 Uhr

    von Lars:

    Die Anklage wegen Körperverletzung ist ein Witz. Die Stiefel, die Beamte auf solchen Einsätzen tragen sind stark gepanzert und die Wucht eines Trittes ist mit der von sogenannten Springerstiefeln, also Stiefeln mit eingearbeiteter Stahlkappe, vergleichbar.

    Sogar jeder nicht uniformierte Neonazi, der mit solch einem Stiefel einem am Boden liegenden ins Gesicht tritt kann mit einer entsprechenden Anzeige wegen versuchtem Totschlags rechnen.

    Aber (mal wieder) wird hier mit zweierlei Maß gemessen. Die angebliche Gleichheit vor dem Gericht zählt halt nicht für Prominente oder Bullen.

    Wenn der Beamte allerdings wider erwarten verurteilt wird erwartet ihn sicher kein Knast sondern Innendienst. Die Berliner, und im übrigen auch die Hamburger, Polizei muss für die ganzen Innendienstler wohl bald mal anbauen.

  • 04.05.2010 09:39 Uhr

    von hagrun:

    Die gewalttätigen linken Autonomen sind die grössten Feiglinge, da sie sich hinter Kapuzen verstecken. Sie werfen Steine und Molotowcocktails auf Polizisten und zünden Autos von Deutschen und ausländischen Bürgern an!
    Sowas machen noch nicht einmal die gewalttätigen Rechten! Gewalttätige Autonome und Rechte sind Verfassungsfeinde: beide müssen verboten werden!

  • 04.05.2010 01:34 Uhr

    von unbescholtener Bürger:

    "Polizeipräsident Dieter Glietsch sagte, das Verfahren werde mit Priorität betrieben."

    *hust, würg*

    das dabei nix rauskommen wird war schon öfter in der taz zulesen,
    z.B: http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/im-zweifel-fuer-die-polizisten/
    ODER
    http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/verfahren-gegen-pruegel-polizist-eroeffnet/

  • 03.05.2010 23:57 Uhr

    von Pazifistenblockierer:

    In Dresden konnte ich selbst Zeuge der Eigendynamiken unserer Sondereinsatzkräfte werden.

    Auf der Hansastrasse spielten sich ähnliche Szenen ab, bloß dass die Verletzten nichteinmal schwarz gekleidet waren, also eher aus einem alternativen und nicht autonomen Spektrum kamen. Schade hatte halt keiner eine Kamera dabei.

    Einige sprechen schon von einer eigenen Polizeikultur, wie beispielsweise bei einem Berufsheer. Mit Ehrenkodex, Zusammenhalt, Kammeradschaft und den ganzen Spass. Die Praxis zeigt, dass in den seltensten Fällen Konsequenzen für "illegale" Willkür gezogen werden. Hier ist dies wohl der Fall, ein seltenes Beispiel, was Mut macht.

  • 03.05.2010 23:43 Uhr

    von dommemoto:

    Anstatt Gerichtsverfahren mit allerhöchstens Geldbuße für den Polizisten... Treffen zwischen Täter und Opfer. Warum hast du das getan? Welches Pferd ging da mit dir durch? Ein Gespräch zwischen Opfer und Täter, am besten mit Mediator, wäre interessanter und sinnvoller für alle Beteiligten.

  • 03.05.2010 23:31 Uhr

    von tazitus:

    Das war sicher Notwehr. Der Polizist wollte seinem Kollegen zur Hilfe eilen.

  • 03.05.2010 21:35 Uhr

    von someone:

    Der oder die Geschädigte wird sich hüten, sich zu melden - er oder sie würde selbst umgehend zum Ziel von Ermittlungen. Es würden sich flugs Beamte finden, die bis auf's Jota identische 'Zeugenaussagen' abliefern, dass der- oder diejenige vorher Widerstand geleistet hätte ...

  • 03.05.2010 20:50 Uhr

    von breaking:

    IWarum Körperverletzung? Im umgekehrten Falle, Demonstrant tritt einem Polizisten gegen den Kopf, wäre es versuchter Totschlag. Sicher

  • 03.05.2010 20:25 Uhr

    von coco price:

    Tod des Demonstranten billigend in Kauf genommen.

  • 03.05.2010 19:35 Uhr

    von Sich Fragen stellender:

    Warum wird wegen versuchter Körperverletzung ermittelt obwohl ein Tritt, selbst mit Turnschuhen, gegen den Kopf bis jetzt als Tötungsversuch angesehen wurde?
    Warum nicht wenigstens gefährliche Körperverletzung, die Einsatzstiefel sind ähnlich hart wie welche mit Stahlkappen?
    Warum wurde der Demonstrant nicht fest genommen, hatte er etwa nichts gemacht?
    Ist ein so unvermittelter Tritt nicht Heimtücke?
    Ist Heimtücke kein Mordmerkmal?
    Warum wird nicht gegen den Kollegen ermittelt, der "Dicht gehalten" und damit nicht nur seine Dienstpflicht verletzt sondern auch Beihilfe geleistet hat?
    Warum werden Polizisten so oft angezeigt, aber fast nie verurteilt?

  • 03.05.2010 19:25 Uhr

    von Anne:

    Da haben ja etliche Demonstranten Gesichtsmasken auf, warum das denn? Was ist das denn für ein Irrsinn....am Besten alle friedliebenden Demonstranten de-eskalieren und sprechen eine deutliche Sprache gegen Gewalt.

    Hier in Hamburg kann ich leider nichts Gutes von Chaoten berichten, das werden sich friedliche Bewohner nicht mehr bieten lassen!

  • 03.05.2010 19:10 Uhr

    von Maria:

    Wieso berichtet ihr nicht über den angestochenen Polizisten?

    Ist euch sein Zustand egal?

    Ich habe nur Verachtung für Antifa und Co. übrig was da passiert hat nichts mehr mit politischer Meinung zu tun.

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