Einen Tag nach dem Tod Christoph Schlingensiefs herrscht Bestürzung und Trauer bei Prominenten aus Kultur und Politik. Der Regisseur starb am Samstag mit 49 Jahren an Lungenkrebs.
"So schön wie hier kann es im Himmel gar nicht sein"
Wie Recht Sie hatten, Herr Schliengensief. Machen Sie das beste draus.
22.08.2010 13:43 Uhr
von sue:
elfriede jellinek hat's geschrieben: als sei das leben selbst gestorben.
ich habe seinerzeit nicht verstanden, warum christoph schlingensief das angebot die bayreuther festspiele zu inszenieren angenommen hat. er selbst sah seinen "krebs nach bayreuth" damals voraus! von selbsthass sprach er rückblickend in diesem zusammenhang (spiegel-interview http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-62603923.html).
was fangen wir nun an ohne ihn, seine kunst, sein engagement, seine fragen? mir graust ...
22.08.2010 12:51 Uhr
von W. Lorenzen-Pranger:
Wo die durch mangelndes Hirn fehlgeleitete Sparpolitik sogenannter "bürgerlicher" Politiker nicht greift, schafft manchmal das Schicksal eine entscheidende Lücke. Die intellektuelle Verarmung der Republkik schreitet, manchmal denkt man zynisch grinsend, eilig voran.
22.08.2010 12:49 Uhr
von cioran2909:
Danke, Christoph Schlingensief! Für alle Deine Werke, die seit Jahrzehnten für Aufrührung, Gedanken und Emotionen sorgten. Vor allem für "Kirche der Angst", "Mea Culpa" und nicht zu vergessen Deinem Afrika-Projekt. Mitgefühl an alle, die Dir nahe standen; Deiner Familie, Freunden, Bekannten und Verwandten! Du warst - und bleibst eine Bereicherung für mich!! Adieu!
22.08.2010 12:39 Uhr
von sab:
Selten berührt (mich) der Tod eines Menschen, den man nicht persönlich gekannt hat, hier schon. Ich kann es nicht einmal erklären. Es ist dieses Gefühl, dass da einer der wenigen Wahrhaftigen gegangen ist, die wir (im öffentlichen) Leben immer seltener haben.
Leserkommentare
22.08.2010 14:29 Uhr
von sinDY:
"So schön wie hier kann es im Himmel gar nicht sein"
Wie Recht Sie hatten, Herr Schliengensief. Machen Sie das beste draus.
22.08.2010 13:43 Uhr
von sue:
elfriede jellinek hat's geschrieben: als sei das leben selbst gestorben.
ich habe seinerzeit nicht verstanden, warum christoph schlingensief das angebot die bayreuther festspiele zu inszenieren angenommen hat. er selbst sah seinen "krebs nach bayreuth" damals voraus! von selbsthass sprach er rückblickend in diesem zusammenhang (spiegel-interview http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-62603923.html).
was fangen wir nun an ohne ihn, seine kunst, sein engagement, seine fragen? mir graust ...
22.08.2010 12:51 Uhr
von W. Lorenzen-Pranger:
Wo die durch mangelndes Hirn fehlgeleitete Sparpolitik sogenannter "bürgerlicher" Politiker nicht greift, schafft manchmal das Schicksal eine entscheidende Lücke. Die intellektuelle Verarmung der Republkik schreitet, manchmal denkt man zynisch grinsend, eilig voran.
22.08.2010 12:49 Uhr
von cioran2909:
Danke, Christoph Schlingensief!
Für alle Deine Werke, die seit Jahrzehnten für Aufrührung, Gedanken und Emotionen sorgten. Vor allem für "Kirche der Angst", "Mea Culpa" und nicht zu vergessen Deinem Afrika-Projekt.
Mitgefühl an alle, die Dir nahe standen; Deiner Familie, Freunden, Bekannten und Verwandten!
Du warst - und bleibst eine Bereicherung für mich!!
Adieu!
22.08.2010 12:39 Uhr
von sab:
Selten berührt (mich) der Tod eines Menschen, den man nicht persönlich gekannt hat, hier schon. Ich kann es nicht einmal erklären. Es ist dieses Gefühl, dass da einer der wenigen Wahrhaftigen gegangen ist, die wir (im öffentlichen) Leben immer seltener haben.
22.08.2010 12:15 Uhr
von Micha:
Ich hab geheult.