Wegen der Straßenkämpfe in Thailand bleiben in Bangkok die Urlauber aus. Doch die Industrie hat gelernt, solche Krisen zu bewältigen, indem sie die Touristenströme umleitet.von Sven Hansen
Ja, warum nicht - ab nach Bali. Ist eh alles "Same Same". Ob KSR in Bangkok oder Poppies Lane in Kuta/Bali: Die Traveller-Karawane ist immer in Bewegung, zieht immer weiter. Eine als Irritation wahrgenommene Tragödie wie ein Aufstand oder Attentate werden sie nicht aufhalten. Dann heute und morgen eben Bali. Bei rund 16.000 Besuchern aus Deutschland (2009) kann Bali sicher noch einiges vertragen. Insgesamt kommen zwei Millionen Touristen jählich, mehr werden gebraucht und sind auch gewünscht. Umso mehr, als Heilung und Rekonvaleszenz nach den Bombenattentaten 2002 und 2005 dort gelungen sind. Zum Guten wie zum Schlechten: mehr Tourismus heißt mehr Verschmutzung, mehr Landflucht, mehr nachholende Entwicklung - nicht nachhaltige. Für Bali aber habe ich Hoffnung: NGOs arbeiten mit, eine Art ökologisches Bewusstsein entsteht. Vielleicht ist es bald schick, ökologisch und nachhaltig in Bali zu travelln und touristen. Also auf in die Poppies Lane, um die dortigen Erkenntnisse dann zurück in die Khao San Road zu tragen. Eben, um die ganze thailändische Weisheit zum Leben an sich zu nennen: "Same Same - but different".
Leserkommentare
19.05.2010 10:43 Uhr
von Stefan Blank:
Ja, warum nicht - ab nach Bali. Ist eh alles "Same Same". Ob KSR in Bangkok oder Poppies Lane in Kuta/Bali: Die Traveller-Karawane ist immer in Bewegung, zieht immer weiter. Eine als Irritation wahrgenommene Tragödie wie ein Aufstand oder Attentate werden sie nicht aufhalten. Dann heute und morgen eben Bali. Bei rund 16.000 Besuchern aus Deutschland (2009) kann Bali sicher noch einiges vertragen. Insgesamt kommen zwei Millionen Touristen jählich, mehr werden gebraucht und sind auch gewünscht. Umso mehr, als Heilung und Rekonvaleszenz nach den Bombenattentaten 2002 und 2005 dort gelungen sind. Zum Guten wie zum Schlechten: mehr Tourismus heißt mehr Verschmutzung, mehr Landflucht, mehr nachholende Entwicklung - nicht nachhaltige. Für Bali aber habe ich Hoffnung: NGOs arbeiten mit, eine Art ökologisches Bewusstsein entsteht. Vielleicht ist es bald schick, ökologisch und nachhaltig in Bali zu travelln und touristen. Also auf in die Poppies Lane, um die dortigen Erkenntnisse dann zurück in die Khao San Road zu tragen. Eben, um die ganze thailändische Weisheit zum Leben an sich zu nennen: "Same Same - but different".