• 11.10.2008

Tödliches Überholmanöver

Jörg Haider stirbt bei Unfall

Der europaweit unbeliebte Rechtspopulist war auf dem Weg zu seiner Mutter, als er beim Überholen von der Straße abkam. Seine Partei BZÖ steht unter Schock: "Für uns ist das wie ein Weltuntergang".

  • 19.10.2008 19:59 Uhr

    von Biggi:

    @Anne (Eintrag vom 11.10.)

    haben Sie vielleicht das Thema verpasst??? Gehts hier um Umweltschutz oder den Tod eines Menschen?
    Wer auch immer er war, was auch immer er gemacht, gesagt, getan hat, manche Beiträge finde ich echt unter der Gürtellinie.
    Und der Hinweis auf Möllemann - glauben Sie wirklich er hat sich selbst umgebracht??? Politiker die sagen was sie denken sind umbequem!

    Apropos 100 km/h auf Autobahnen: Ich bezweifle, daß bei Schlaftempo weniger Unfälle passieren, nur der Grund ist ein anderer.

  • 13.10.2008 18:44 Uhr

    von Ihr Name Frank Bruns:

    Ich frage mich, ob es ein Unfall im Sinne eines Unfalls gewesen ist

  • 13.10.2008 16:30 Uhr

    von Elisabeth:

    Mal ehrlich, ganz egal wer und wie er war. Er ist rücksichtslos und unverantwortlich gefahren.
    Ich kann nicht verstehen, dass so jemand bemitleidet wird. Wenn das ein 18 jähriger Otto gewesen wäre, wäre das Geschrei groß, von wegen Rouwdie und böser böser Raser.
    Schade für seine Familie, aber daran ist nur er schuld.

  • 12.10.2008 19:56 Uhr

    von Jeniffer:

    Ich finde man kann schon seine eigene Meinung haben, das sogar wichtig ist, nur es ist hier ein "MENSCH" verunglückt, es zählt kein wie, warum, weshalb. Tatsache ist der Mensch ist tot.
    Sich auf so ein Niveau zu lassen, finde ich sehr sehr traurig-
    LG Jenni

  • 12.10.2008 16:56 Uhr

    von Peter Uwe Baer:

    Rücksichtslosigkeit und Unmenschlichkeit hat er propagiert. Rücksichtslos ist er gestorben: Wie ein Asozialer ist er (offensichtlich nicht zum ersten Mal) mit 140 Sachen durch die Nacht gerast. Dabei hat er nicht nur sich selbst massiv gefährdet, sondern auch andere, potentielle Menschen (Verkehrstteilnehmer) jeglicher Herkunft. Er war unbeliebt. Und Nazis sind halt Looser.

  • 12.10.2008 15:35 Uhr

    von Jojo:

    @Anne

    Sie haben aber ein großes Mitteilungsbedürfnis

  • 12.10.2008 14:45 Uhr

    von Steve:

    Möge er in der Hölle schmorren.

  • 12.10.2008 08:47 Uhr

    von Pater Braun:

    "Über die Toten nichts als Gutes ..." Falsch, auch wenn es immer wieder so geschrieben wird. "Nihil nisi bene" heißt: "Nichts als gut." Und "gut" ist etwas anderes als "Gutes", es meint die Form und nicht den Inhalt.

  • 11.10.2008 20:06 Uhr

    von Dirk:

    Ja, ist denn schon Weihnachten?

  • 11.10.2008 18:16 Uhr

    von Sebastian Werbke:

    Hinsichtlich des Verkehrsunfalls von J. Haider stellt sich mir die Frage, ob er mal wieder rechts überholt hat.

  • 11.10.2008 18:03 Uhr

    von Thomas B.:

    Auch wenn dieser Kommentar wahrscheinlich nicht veröffentlicht wird:

    Ein Mensch ist gestorben, und das ist schlimm. Aber was macht die TAZ? Nicht einmal in diesen Stunden kann sie es lassen, Seitenhiebe gegen den bösen "Rechtspopulisten" (was auch immer das bedeuten soll..) auszuteilen. Da wird gleich im ersten Satz behauptet, dass Haider europaweit unbeliebt war, auf die Art: nun is er ja endlich weg. Und dann die unerträgliche bemerkung "über die Toden nichts als Gutes..." Die drei Punkte am Ende ziehen die Kommentare wie von der TAZ beabsichtigt ins Lächerliche, als würden alle Politiker lügen und heucheln, weil man über Haider ja schließlich nichts Gutes sagen kann...
    Wirklich unterstes Niveau, nach dem Tod eines Menschen einen solchen Bericht abzuliefern.

  • 11.10.2008 16:35 Uhr

    von Tonesch:

    Jetzt wird wohl einiges ans Licht kommen.
    Über seine heimlichen Beziehungen zu Männern kann man jetzt wohl offen reden. Ich bin gespannt.

  • 11.10.2008 16:29 Uhr

    von Aurel Krimbacher:

    Obwohl ich die Ansichten Jörg Haiders in keiner Weise vertreten kann und ich linken wie rechten Populismus für einen Feind der vernunftgelenkten Demokratie halte, ist die demokratische und politische Integrität Haiders und sein einnehmendes Chrisma nicht in Frage zustellen

  • 11.10.2008 16:19 Uhr

    von Anne:

    und weil er mit dem dienstwagen (privat versteht sich, wie das so üblich ist) unterwegs war, fällt mir noch ein:

    "(...) Unternehmen können bisher die Kosten besonders klimaschädlicher Firmenwagen vollständig abschreiben. Die Steuerzahler subventionieren diese Spritfresser so jährlich mit Milliarden. Anreize zur Nutzung sparsamer und umweltverträglicherer Dienstwagen fehlen. Greenpeace fordert eine Reform der Dienstwagenbesteuerung, die Kauf und Nutzung sparsamer Pkw belohnt, und die Kosten von klimaschädlichen Pkw den Verursachern anlastet. (...)".

    dort auch eine pdf datei dazu.

  • 11.10.2008 16:08 Uhr

    von Anne:

    ... und übrigens plädiere ich dafür, dass alle leute, wenn sie schon individualverkehr haben wollen, auf pkw umsteigen wie Twike oder Thinkcity, vgl:

    und damit dann selten schneller als 80 km/h fahren.

    solange das aber politisch nicht unterstützt wird, ist jede_r einzelne, die_der es tut, quasi dumm, weil das natürlich gefährlicher ist, wenn alle anderen viel schwerere pkw fahren (unfallrisiko).

    daher sind solche dinge, obwohl sie vernünftig sind, durch individuelle einzelentscheidungen schwer durchsetzbar und bedürfen einer konzertierten koordination, also unterstützung politischer rahmenbedingungen, z.b. über höhrere steuern für schwere kfz und steuererlass für leichte.

    also leute, schreibt mal ein paar briefe an finanz- und verkehrsministerien.

  • 11.10.2008 15:47 Uhr

    von Anne:

    ach der arm, zuerst scheitert er schon als mensch, moralisch und politisch, und dann auch noch als autofahrer. echt tragisch.

    aber wie die menschheit auch aus seinen politischen fehltritten lernen könnte, könnte sie auch hier was lernen, z.b: schärfere tempolimits wären nicht schlecht, noch dazu bei schlechtem wetter.

    wer's natürlich drauf anlegt, wer weiß, vgl. möllemann ... suizid ist ja nicht ausgeschlossen, da helfen dann natürlich auch tempolimits etc. nix. aber gegen die klimakatastrophe!!! würden sie schnell viel bewirken. 100 km/h auf autobahnen sollte europaweit schon nächstes jahr als maximum gelten!!! und solche schadstoffemissionsstinker, wie der Haider gefahren ist, sollten extrem hoch besteuert werden und das geld direkt in den ausbau erneuerbarer energien fließen, auch aufforstungsprogramme, z.b. wo die wüste immer weiter fortschreitet ... (allein Senegal verliert jährlich tausende! hektar land an die sahra, z.b.)
    ähnlich internationale sehr hohe steuern auf flugbenzin und schiffsdiesel.

  • 11.10.2008 14:48 Uhr

    von nrts:

    Wie konnte er nur vom "rechten" Wege abkommen?

    Gute Frage.
    Es gibt doch auch in Österreich das "Rechts"fahrgebot für Fahrzeug"führer"!
    Vielleicht hat sich der "Volks"wagen nicht daran gehalten?

  • 11.10.2008 14:46 Uhr

    von Eric Cartman:

    Sag' zum Abschied leise "Servus!"...

  • 11.10.2008 14:10 Uhr

    von Astrid Berger:

    "Durch seine rechtspopulistischen Äußerungen war Haider einer der umstrittensten und international bekanntesten Politiker Österreichs - und in liberalen Kreisen äußerst verhasst."
    So ein Quatsch! Aber egal, die Wähler waren eh klüger: Haider bekam bei der letzten Wahl in Kärnten 39%. Alles Nazis, ja?
    Die taz reiht sich ein in die deutsche veröffentlichte Meinung und setzt hier, in unangenehm denunzierender Weise, zum finalen Nachtreten an. Traurig.

  • 11.10.2008 13:53 Uhr

    von Gerhard Berlin:

    Rechts der rechten Spur wartete der Tod - schade um das Auto.

  • 11.10.2008 13:27 Uhr

    von Gerhard Piwowarsky:

    "Der europaweit unbeliebte Rechtpopulist..."

    Es ist widerwärtig, dass selbst bei derartigen Schicksalsschlägen noch eine tendenziöse Berichterstattung stattfindet.
    Da ich mir ein Rest an Humanismus bewahrt habe, habe ich mit dem heutigen Tage das letzte mal die taz gelesen. Denn aufrechte Antifaschisten werden sich ob solcher Entgleisungen derer, die sich heutzutage "links" und "antifaschistisch" nennen, im Grabe umdrehen.

  • 11.10.2008 12:58 Uhr

    von Ihr Name Goetz:

    rechts konnte er immer gut überholen, das Linksüberholen hat ihm das leben gekostet

  • 11.10.2008 12:58 Uhr

    von fotoluchs:

    Bei solch einem Abgang treten alsbald die vereinten Verschwörungstheoretiker auf den Plan.

  • 11.10.2008 12:30 Uhr

    von der_rex:

    joa mei, foahra muasst hoalt scho kenna...

  • 11.10.2008 12:15 Uhr

    von Eckhardt Kiwitt:

    "europaweit unbeliebte Rechtspopulist ..."

    So unbeliebt kann Jörg Haider zumindest in Österreich, dem Lieblingsurlaubsland der Deutschen, nicht gewesen sein, wie das Ergebnis der Nationalratswahl kürzlich gezeigt hat.

    Eckhardt Kiwitt, Freising

  • 11.10.2008 12:06 Uhr

    von Michael Klein:

    Meine Erschütterung hält sich in sehr engen Grenzen, auch wenn sein Tod für seine Angehörigen ohne Zweifel tragisch ist! Aber trotzdem, wer Kónzentrationslager als Straflager bezeichnet, und sich in vielen Dingen positiv zum Holocaust geäußert hat, dem kann man nun wirklich keine Träne nachweinen!
    Mein Kommentar dazu: "Gottes MÜhlen mahlen langsam, aber sie mahlen!" Klingt abscheulich ich weiß, aber ich stehe dazu!

  • 11.10.2008 12:04 Uhr

    von Klaus Müller:

    Mann weiss nicht, on man sich freuen darf....

  • 11.10.2008 12:01 Uhr

    von Sissi:

    Europaweit unbeliebter Rechtspopulist????
    Verhasster Politiker????
    Dieser Artikel ist jetzt ein Märchen.
    Wenn Jörg Haider ein unbeliebter und verhasster Politiker gewesen wäre , dann hätte er nicht so viele Stimmen von den Wählern bekommen.
    Er war ein Mann der sagte was Österreicher fühlen und er brachte Tatsachen auf den Tisch und hat nie lange um den heissen Brei herumgesprochen.
    Er war die Nummer 1 für Österreich.
    Ein Mythos - Jörg Haider.
    Mein Beileid gilt seinen Angehörigen.

  • 11.10.2008 11:51 Uhr

    von Martin:

    Seltsam wie schnell nach einem Tod die Stimmen anders klingen und plötzlich milde werden. Diese scheinheilige Pietät ist widerlich. Ein Drecksack zu Lebzeiten bleibt ein Drecksack, auch nach dem Tod. Gemäß dem Motto "Wehret den Anfängen" hat dieser Tod auch einen Sinn angesichts der vielen rechtsradikalen jungen Wähler unter den Ös. Zum Glück haben die Todesumstände nicht das Zeug zur Märtyrisierung, innerhalb einer Ortschaft ein Phaeton so zurichtet, das schafft wohl nur ein hirnloser Raser.

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