• 26.11.2010

Tödliche Schüsse auf Studenten

Familie geht vor das Verfassungsgericht

Die Familie eines von der Polizei in Regensburg erschossenen Studenten hat Verfassungsbeschwerde eingelegt. Sie will, dass der Tod des Musikstudenten aufgeklärt wird. von BERNHARD HÜBNER

  • 30.08.2011 15:49 Uhr

    von Pro Polizei:

    Merke:

    Gehst Du mit einem Messer auf Polizisten im Einsatz los, dann ist grundsätzlich damit zu rechnen, dass man erschossen wird... Ursache - Wirkung!

    Ich habe für Herrn Eisenberg keinerlei Mitgefühl und finde die Polizei hat absolut richtig gehandelt!!!

  • 08.12.2010 17:57 Uhr

    von Nemesis:

    Ganz besonders ist wichtig, darauf hizuweisen, dass nicht die dem Fall entsprechende Einheit eingerückt war, nämlich eine, die sich um geistig verwirrte Menschen bemüht, und auch ist von besonderem Interesse, dass die Polizei über Waffen und Munition verfügt, die sie nicht gewollt, aber doch zwangsläufig auf die Menschen richten können, so dass im Notfall die ganzen Patronenmagazine geleert werden.
    In diesen beiden Fällen müssen bessere Vorkehrungen und Vorgehensweisen erwartet werden, wolle man nicht, dass dies wieder geschieht, wie hier gehabt!

  • 29.11.2010 13:42 Uhr

    von roland:

    @ Patrick Steinke

    was ist denn hier einseitig? über den Vorfall wurde in den letzten monaten breit berichtet, es kann doch nicht verlangt werden, in jedem kleinen artikel nochmal die ganze geschichte wiederzugeben... einfach maol google, wiki und was auch immer bemühen.
    dann wüsste man z.b. dass alkohol und drogen KEINE rolle spielten und die mehrzahl der schüsse in den rücken des toten abgegeben wurden. alles umstände, die zweifel berechtigen.

  • 28.11.2010 20:00 Uhr

    von holla die waldfee:

    Dieser Fall ist leider nur einer von dramatisch vielen (Vgl. auch Oury jalloh, Adem Özdamar, Jendrik Thiel, ...usw.) in einer erschütternden Liste, bei dem die Staatsanwaltschaft und die Gerichte auffällig viele Polizeibeamte damit durchkommen ließen, die Aussage zu verweigern oder sich ganz plötzlich nicht erinnern zu können oder sich im Sinne des Korpsgeistes gegenseitig lächerliche Alibis zu geben, oder sich so in Widersprüche zu verhängen, dass jedes Verfahren nur noch eine arrogante Farce wurde und ein aufklärendes Urteil verhindert wurde und wird.

    Die Forderung für eine sinnvolle Sicherung der Bürger_innen vor brutaler Polizeigewalt muss bundesweit lauten:

    Eine unabhängige Untersuchungskommission, die fragwürdige Polizeigewalt untersucht - Stetige Videoaufzeichnung der Gewahrsamszellen in den Polizeistationen und Vorgänge im Polizeigewahrsam- Eine menschrechtsorientierte Standartausbildung und psychologische Eignungstests für Anwärter_innen des Polizeidienstes- Gut sichtbare Nummerierung der Kräfte zu allen Einsätzen

    Darunter ist keine Gewährleistung von dringend zu sichernden Grundrechten zu ermöglichen.


  • 27.11.2010 01:03 Uhr

    von Patrick Steinke:

    Ein normaler Mensch geht nicht mit einem Messer auf seinen Mitbewohner und auf Polizisten los. Was bitte sagt denn der Mitbewohner, der ja die Polizei zu Hilfe gerufen hat dazu? Was sagen denn die Obduktionen zu Alkoholpegel und illegalen Drogen im Blut des Täters? Mir scheint die Berichterstattung doch sehr einseitig.

  • 27.11.2010 00:10 Uhr

    von Frank:

    Einen Fehler darf der Leser jetzt auf keinen Fall machen.
    Nachdenken.
    Messer, Schuessse...
    Egal. Zum Teufel mit wem auch immer. Ich bin ja dafuer.

  • 26.11.2010 20:42 Uhr

    von staatsfreund:

    Mein herzliches Mitgefühl gilt der Familie, meine Trauer dem Getöteten, meine ganze Wut der Polizei, der Staatsanwaltschaft und den Gerichten.
    Unglaublich, Ungeheuerlich von Anfang an. Was sind das für Polizisten, die auf einen Menschen 16 Schüsse abgeben, um – berechtigt oder nicht - seiner habhaft zu werden.
    Was ist das für eine Staatsanwaltschaft, die Untersuchungen anstellt, die ihren Namen nicht verdienen, die jeder professionellen Arbeit Hohn spricht.
    Was müssen das für Richter sein, die solcherlei Machenschaften nicht aufklären.
    Das Ganze hat ein Niveau, bei dem sich diverse Nachmittagssendungen „vor Gericht“ geradezu wie juristische Eliteschulen darstellen. Das ist nicht nur widerlich, es ist in höchstem Maße schädlich für das Vertrauen in Gerichtsbarkeit.

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