• 14.01.2009

Todesschüsse in Schönfließ II

Geldstrafen für tödliche Schüsse

In den letzten 34 Jahren 22 Menschen von Polizsten im Dienst erschossen worden. Mehrere Fälle schlugen so hohe Wellen wie der aktuelle in Schönfließ. Die Strafe fiel aber meist gering aus.von Otto Diederichs

  • 28.06.2010 19:18 Uhr

    von Christian:

    Wir können uns hier alle gar keine Kommentare leisten, da wir überhaupt nicht dabei waren. Sollte es so sein, das R. rechtswidrig gehandelt hat, muß er dieses büßen. Sollte er jedoch rechtmäßig gehandelt haben dann muß er auch freigesprochen werden.
    Mehr Kommentare können wir nicht abgeben.

  • 18.06.2010 01:47 Uhr

    von Paul:

    "So traurig der Vorfall auch ist, aber hätte sich Dennis an Recht und Ordnung gehalten - dann wäre er heute noch am Leben."

    Das kann doch nicht ihr Ernst sein, oder? Zum Glück haben wir in Deutschland keine Todesstrafe und selbst wenn es so wäre, würde die wohl sicher nicht für die Delikte gelten, mit denen Dennis aufgefallen ist.
    Was soll dieser zynische Kommentar. Was sollen diese vorurteilsbeladenen "Beschreibungen" von Neukölln und migrantischen Jugendlichen? Was soll die undifferenzierte Schuldzuweisung an die Mutter des Erschossenen?
    Wenn man davon ausgeht, das Menschen nicht böse geboren werden - und das tue ich - dann sollte man sich vielleicht mal die gesellschaftlichen Verhältnisse angucken, die hoffnungslose Jugendliche am laufenden Band produziert, die dann leider zum Teil eine dieser kriminellen Karrieren einschlagen. Man sollte sich mal die Struktur der Ordnungsbehörden angucken, in der ganz offensichtlich Beamte produziert werden, die zwischen Job und privat, zwischen Recht und Unrecht, zwischen Notwehr und Mord nicht mehr unterschieden können.
    Eine Bewährungsstrafe für den völlig unverhältnismäßigen Tod eines Menschen unter so fragwürdigem Engagement von Berliner Polizisten mitten in Brandenburg, wäre ein Schlag ins Gesicht für alle Menschen, die noch an so etwas wie Rechtstaatlichkeit glauben!

  • 18.01.2009 18:50 Uhr

    von Beate:

    So traurig der Vorfall auch ist, aber hätte sich Dennis an Recht und Ordnung gehalten - dann wäre er heute noch am Leben.

    Der Mutter von Dennis kann konstatiert werden hochgradig versagt zu haben, war diese doch scheinbar nicht in der Lage ihrem Sohn die Werte unserer Gesellschaft nachhaltig zu vermitteln.

    Und Dennis? Dieser protzte offensichtlich gern mit großen Autos um seine Mitmenschen zu beeindrucken. Wozu etwas lernen und arbeiten gehen um sich Dinge leisten zu können wenn man sich doch hier in Deutschland nur zu nehmen braucht, was man gerade begehrt...

    Ach ja, er wohnte im Berliner Problemkiez Neukölln, da ist es quasi schon Normalität mindestens 100 Straftaten auf dem Kerbholz zu haben. Die meisten jungen Menschen - meist arbeitslose Migranten - in Neukölln haben schließlich mit 20 Jahren einen Benz oder BWM für 100.000,00 EUR.
    Da wollte auch Dennis mithalten, ist doch klar. Kann man es ihm denn da verdenken, wenn er geltendes Recht über Jahrzehnte mißachtet und meint, für ihn - Dennis - gelten keine Regeln?

    Ich denke: Ja. Das kann man.

    Dem betroffenen Beamten, welcher im Dienst tagtäglich sein eigenes Leben aufs Spiel setzte um unser aller Rechtsgut zu verteidigen, wünsche ich einen guten Verfahrensausgang i.V. mit einer Bewährungsstrafe.

  • 18.01.2009 13:12 Uhr

    von Christiane Theiß:

    Acht Schüsse auf einen Unbewaffneten haben mit Notwehr nichts mehr zu tun. Ich hoffe sehr, dass es diesmal nicht so läuft wie bei den Ermittlungen zum Tod von Oury Jalloh. Bei der Urteilsverkündung bezeichnete der vorsitzende Richter das Verfahren als gescheitert, weil Polizeibeamte, die dem Rechtsstaat eigentlich in besonderem Maße verpflichtet seien, offensichtlich Dinge absichtlich verschwiegen oder gelogen haben, außerdem seien wichtige Beweise nicht gesichert worden. Solange polizeiliches Fehlverhalten durch falsch verstandene Loyalität von Kollegen und Vorgesetzten gedeckt wird, gerät ein ganzer Berufsstand in Misskredit.

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