• 17.09.2009

Todesschüsse auf Regensburger Studenten

Zweifel an Notwehr

Ein Gutachten nährt Zweifel daran, dass die tödlichen Schüsse auf den Studenten Tenessee Eisenberg in Notwehr geschahen. Seine Familie fordert, dass der Einsatz am Tatort rekonstruiert wird.

  • 11.02.2011 17:59 Uhr

    von Seppi:

    @Flo
    Einen Messerangriff mit Pfefferspray abwehren! Das ist Unfug! Ein Messer ist eine verdammt gefährliche Waffe. Ich habe eine Zeitlang WT betrieben. Mein Si Hing hat glaubhaft von sich behauptet, dass 5 un- bis mittelschlecht trainierte Gegner für ihn kein Problem wären. Aber es reiche ein Gegner mit Messer, damit er auch den klügeren Weg wähle und wegrenne. Denn Kämpfe mit Messer seien unberechenbar.
    Er war zwar auch im Kampf gegen Messer äußerst geschult, nur dumm und leichtsinnig seie er auch nicht.
    Ich bin nicht sehr glücklich über den Weg, den die Familie gewählt hat. Ich glaube, dass die Polizisten richtig gehandelt haben.
    Die Konsequenz aus zweifelhaften Klagen über schlechte Polizeiarbeit ist, dass beim nächsten Mal der Streifenpolizist wartet bis Verstärkung angekommen ist. Dies kann zur Folge haben, dass Menschen in Not zu spät gerettet werden. Der Polizist aus Regensburg wird meineransicht nach äußerst unfair behandelt, da er in guter Absicht nicht auf Verstärkung gewartet hat.
    Provozierte Tötung durch Ordnungshüter ist eine sehr häufige Suizidform. Es ist verständlich, wenn es der Familie schwer fällt, einen etwaigen Suizid des Sohnes zu verarbeiten und als Konsequenz die Schuld bei jemand anderen Unschuldigen sucht. Trotzdem muss dem Polizisten in diesem Fall vollste unterstützung für sein handeln zugesprochen werden.
    @bossie: Ich halte 12 Schüsse für nicht besonders viel. Die ersten Schüsse wurden, meiner Vermutung nach, auf nicht lebensnotwendige Körperteile abgefeuert. Als feststellbar war, dass dies nichts gebracht hatte, wurde -so denke ich- versucht den Herannahenden auch mit lethalen Schüssen abzuwehren. Ich denke, dass ich genauso gehandelt hätte, da ich nicht unbedingt sterben will. Vor allem nicht, wenn ich eigentlich in guter Absicht Unschuldige retten wollte.
    Es ist sehr schwer, jemanden mit aggressiven Suizidabsichten zu stoppen. Obwohl Menschen eigentlich schon tot sein müssten/oder im Sterben liegen, funktionieren immer noch einige Körpferfunktionen. Durch diese Funktionen werden immer noch Handlungen ermöglicht, die eine ernsthafte Verletzung des Polizisten zur Folge gehabt hätten.

  • 11.02.2011 17:58 Uhr

    von bossie:

    Der Polizist scheint völlig übervordert 12 Schüsse Notwehr !!!!! Dann darf jede Zivielperson 20 mal Schiessen??? Der Polizist hatte bestimmt ein Spezialausbildung am Computer erhalten.

  • 11.02.2011 17:58 Uhr

    von marc:

    Ich kann mir nicht erklären, wieso Menschen immer glauben, man könnte einen Messerangriff mit Pfefferspray beantworten. Oder mit körperlicher Gewalt, weil man in Selbstverteidigung geschult ist. Das ist völlig lächerlich. Da hat man zuviel "T.J.Hooker" gesehen.
    Insofern tatsächlich ein Angriff stattgefunden hat, ist dies ein Angriff mit einer tödlichen Waffe gewesen. Außerdem weiß der Angegriffene nicht, wie versiert der Angreifer mit dem Messer umgehen kann, oder unter welchem Einfluss welcher Mittel möglicherweise der Angreifer steht. Es gibt Leute, die interessiert Pfefferspray garnicht. Oder die sind komplett schmerzunempfindlich. Als Angegriffener werde ich es doch nicht davon abhängig machen wollen, ob ich mit einem Handkantenschlag zufällig einen guten Treffer auf den Messerarm gelandet hab.
    Ein auch nur zufälliger Schnitt/Stich mit dem Messer in Halsschlagader, oder auch nur Oberschenkelarterie, man ist in Sekunden verblutet, ohne dass jemand auch nur die Chance hätte, zu helfen.
    Selbst Angreifer mit Messer auf die geschossen wurde, haben danach noch bis zu sieben Meter zurückgelegt und dem Angegriffenen Verletzungen zugefügt.
    Da sind so viele Unsicherheitsfaktoren bei, dass der Angegriffene meiner Meinung nach das Risiko nicht auf seine Kappe nehmen muss, hier gehts letztendlich um sein Leben.
    Ich hätte nichts gegen eine Untersuchung des Falles einzuwenden, wenn Unstimmungkeiten hinsichtlich der tatsächlichen Bedrohungslage bestehen, aber ein möglicherweise tödlicher Angriff wird mit möglicherweise tödlichen Mitteln abgewehrt, darüber sollte sich jeder im Klaren sein, der ein Messer in die Hand nimmt und andere Menschen bedroht.

  • 11.02.2011 17:58 Uhr

    von Flo:

    Das Thema hätte ich fast vergessen.
    Meiner Meinung nach ging aus den anderen Berichten schon genügend hervor, dass man den Jungen nicht hätte erscheißen müssen. Schlagstock und Pfefferspray hätten ausreichen MÜSSEN.

  • 06.10.2009 04:55 Uhr

    von Seppi:

    @Flo
    Einen Messerangriff mit Pfefferspray abwehren! Das ist Unfug! Ein Messer ist eine verdammt gefährliche Waffe. Ich habe eine Zeitlang WT betrieben. Mein Si Hing hat glaubhaft von sich behauptet, dass 5 un- bis mittelschlecht trainierte Gegner für ihn kein Problem wären. Aber es reiche ein Gegner mit Messer, damit er auch den klügeren Weg wähle und wegrenne. Denn Kämpfe mit Messer seien unberechenbar.
    Er war zwar auch im Kampf gegen Messer äußerst geschult, nur dumm und leichtsinnig seie er auch nicht.
    Ich bin nicht sehr glücklich über den Weg, den die Familie gewählt hat. Ich glaube, dass die Polizisten richtig gehandelt haben.
    Die Konsequenz aus zweifelhaften Klagen über schlechte Polizeiarbeit ist, dass beim nächsten Mal der Streifenpolizist wartet bis Verstärkung angekommen ist. Dies kann zur Folge haben, dass Menschen in Not zu spät gerettet werden. Der Polizist aus Regensburg wird meineransicht nach äußerst unfair behandelt, da er in guter Absicht nicht auf Verstärkung gewartet hat.
    Provozierte Tötung durch Ordnungshüter ist eine sehr häufige Suizidform. Es ist verständlich, wenn es der Familie schwer fällt, einen etwaigen Suizid des Sohnes zu verarbeiten und als Konsequenz die Schuld bei jemand anderen Unschuldigen sucht. Trotzdem muss dem Polizisten in diesem Fall vollste unterstützung für sein handeln zugesprochen werden.
    @bossie: Ich halte 12 Schüsse für nicht besonders viel. Die ersten Schüsse wurden, meiner Vermutung nach, auf nicht lebensnotwendige Körperteile abgefeuert. Als feststellbar war, dass dies nichts gebracht hatte, wurde -so denke ich- versucht den Herannahenden auch mit lethalen Schüssen abzuwehren. Ich denke, dass ich genauso gehandelt hätte, da ich nicht unbedingt sterben will. Vor allem nicht, wenn ich eigentlich in guter Absicht Unschuldige retten wollte.
    Es ist sehr schwer, jemanden mit aggressiven Suizidabsichten zu stoppen. Obwohl Menschen eigentlich schon tot sein müssten/oder im Sterben liegen, funktionieren immer noch einige Körpferfunktionen. Durch diese Funktionen werden immer noch Handlungen ermöglicht, die eine ernsthafte Verletzung des Polizisten zur Folge gehabt hätten.

  • 25.09.2009 00:26 Uhr

    von bossie:

    Der Polizist scheint völlig übervordert 12 Schüsse Notwehr !!!!! Dann darf jede Zivielperson 20 mal Schiessen??? Der Polizist hatte bestimmt ein Spezialausbildung am Computer erhalten.

  • 19.09.2009 09:50 Uhr

    von marc:

    Ich kann mir nicht erklären, wieso Menschen immer glauben, man könnte einen Messerangriff mit Pfefferspray beantworten. Oder mit körperlicher Gewalt, weil man in Selbstverteidigung geschult ist. Das ist völlig lächerlich. Da hat man zuviel "T.J.Hooker" gesehen.
    Insofern tatsächlich ein Angriff stattgefunden hat, ist dies ein Angriff mit einer tödlichen Waffe gewesen. Außerdem weiß der Angegriffene nicht, wie versiert der Angreifer mit dem Messer umgehen kann, oder unter welchem Einfluss welcher Mittel möglicherweise der Angreifer steht. Es gibt Leute, die interessiert Pfefferspray garnicht. Oder die sind komplett schmerzunempfindlich. Als Angegriffener werde ich es doch nicht davon abhängig machen wollen, ob ich mit einem Handkantenschlag zufällig einen guten Treffer auf den Messerarm gelandet hab.
    Ein auch nur zufälliger Schnitt/Stich mit dem Messer in Halsschlagader, oder auch nur Oberschenkelarterie, man ist in Sekunden verblutet, ohne dass jemand auch nur die Chance hätte, zu helfen.
    Selbst Angreifer mit Messer auf die geschossen wurde, haben danach noch bis zu sieben Meter zurückgelegt und dem Angegriffenen Verletzungen zugefügt.
    Da sind so viele Unsicherheitsfaktoren bei, dass der Angegriffene meiner Meinung nach das Risiko nicht auf seine Kappe nehmen muss, hier gehts letztendlich um sein Leben.
    Ich hätte nichts gegen eine Untersuchung des Falles einzuwenden, wenn Unstimmungkeiten hinsichtlich der tatsächlichen Bedrohungslage bestehen, aber ein möglicherweise tödlicher Angriff wird mit möglicherweise tödlichen Mitteln abgewehrt, darüber sollte sich jeder im Klaren sein, der ein Messer in die Hand nimmt und andere Menschen bedroht.

  • 18.09.2009 08:21 Uhr

    von Flo:

    Das Thema hätte ich fast vergessen.
    Meiner Meinung nach ging aus den anderen Berichten schon genügend hervor, dass man den Jungen nicht hätte erscheißen müssen. Schlagstock und Pfefferspray hätten ausreichen MÜSSEN.

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