Als Manager der Sex Pistols verband Malcolm McLaren Kunst und Mode, Pop und Gesellschaftskritik. Am Donnerstag ist er 64-jährig einer Krebserkrankung erlegen.von Julian Weber
McLaren als bloßen egomanischen Medienmanipulator zu kritisieren, wie dies in manchen Leserkommentaren andernorts anklingt, ist keine große Leistung. Eine Band wie die Pistols zu generieren und eine musikalische und ästhetische Revolution zu starten allerdings schon. Klar, es gab vorher die Stooges und MC Five und in der BRD z.B. die Monks, dennoch: McLaren hat "PUNK" neu definiert und die Bewegung geprägt. Der Moment als Johnny Rotten/Lydon von den Sex Pistols sein „Anarchy in the U.K.“ aus dem Radio kreischte, war für viele Leute ein sehr wichtiger Moment, vielleicht sogar ein Wendepunkt. Auch für den Autor dieser Zeilen. Danke Malcolm!!!
10.04.2010 13:46 Uhr
von Richard:
Ihm ist es zu verdanken, das schon 1977 Leute gesagt haben, dass Punk tot ist.
10.04.2010 12:06 Uhr
von ritchie:
Dieses 3Akkorde-Geschrammel wurde hauptsächlich von Mc Laren inszeniert um seine Klamotten verkaufen zu können.
Die "Bombast"-Rocker wie ELP, Genesis und Yes hätten sich in der Form und Art wie sie damals gespielt hatten auch ohne Punk früher oder später erledigt gehabt.
Punk war einfach Mist und hat auch deshalbe den "test of time" nicht überstanden.
Außerdem gab es das Ganze schon viel früher Anfang der 70er zum Beispiel die Band MC5 aus Amerika.
10.04.2010 02:37 Uhr
von vic:
MM hat die SubKultur viel zu verdanken. Deshalb - gute Schlagzeile - auch von mir: Vielen Dank für den Punk!
09.04.2010 17:36 Uhr
von Arty:
McLaren war vielleicht ein toller Künstler und hat vielleicht die Entwicklung des Punks in den 70er Jahren unterstützt - doch er war niemals der Kopf oder Erfinder dieses Bewegung. Pistols hats nur ne kurze Zeit gegeben (wie viele andere Boybands auch) - als die sich aufgelöst haben schrie die ganze Presse: PUNK IS DEAD! Das eine komplette Bewegung solchen Kalbiers auf eine Band oder eine Person reduziert wird ist schon grenzwertig.
Tut mir leid liebe Taz, der Text da oben erinnert mich schon sehr an den typischen Boulevardstil.
Leserkommentare
12.04.2010 21:49 Uhr
von Manfred / atelierTheremin:
McLaren als bloßen egomanischen Medienmanipulator zu kritisieren, wie dies in manchen Leserkommentaren andernorts anklingt, ist keine große Leistung. Eine Band wie die Pistols zu generieren und eine musikalische und ästhetische Revolution zu starten allerdings schon. Klar, es gab vorher die Stooges und MC Five und in der BRD z.B. die Monks, dennoch: McLaren hat "PUNK" neu definiert und die Bewegung geprägt.
Der Moment als Johnny Rotten/Lydon von den Sex Pistols sein „Anarchy in the U.K.“ aus dem Radio kreischte, war für viele Leute ein sehr wichtiger Moment, vielleicht sogar ein Wendepunkt.
Auch für den Autor dieser Zeilen.
Danke Malcolm!!!
10.04.2010 13:46 Uhr
von Richard:
Ihm ist es zu verdanken, das schon 1977 Leute gesagt haben, dass Punk tot ist.
10.04.2010 12:06 Uhr
von ritchie:
Dieses 3Akkorde-Geschrammel wurde hauptsächlich von Mc Laren inszeniert um seine Klamotten verkaufen zu können.
Die "Bombast"-Rocker wie ELP, Genesis und Yes hätten sich in der Form und Art wie sie damals gespielt hatten auch ohne Punk früher oder später erledigt gehabt.
Punk war einfach Mist und hat auch deshalbe den "test of time" nicht überstanden.
Außerdem gab es das Ganze schon viel früher Anfang der 70er zum Beispiel die Band MC5 aus Amerika.
10.04.2010 02:37 Uhr
von vic:
MM hat die SubKultur viel zu verdanken.
Deshalb - gute Schlagzeile - auch von mir:
Vielen Dank für den Punk!
09.04.2010 17:36 Uhr
von Arty:
McLaren war vielleicht ein toller Künstler und hat vielleicht die Entwicklung des Punks in den 70er Jahren unterstützt - doch er war niemals der Kopf oder Erfinder dieses Bewegung. Pistols hats nur ne kurze Zeit gegeben (wie viele andere Boybands auch) - als die sich aufgelöst haben schrie die ganze Presse: PUNK IS DEAD! Das eine komplette Bewegung solchen Kalbiers auf eine Band oder eine Person reduziert wird ist schon grenzwertig.
Tut mir leid liebe Taz, der Text da oben erinnert mich schon sehr an den typischen Boulevardstil.