Stars wie Bob Dylan und Bryan Adams wollen die Rechte an alten, profitablen Songs zurück. Das Ende der Plattenindustrie? Ein Gespräch mit Musikmanager Tim Renner.von
LUCIE YERTEK
Zahlen per Stream ist durchaus nicht die internationale Norm, da es für Online-Musikdienste kaum praktikabel ist und die Kosten oft in keiner Relation zu den Einnahmen stehen. Die Gema beispielsweise fordert derzeit rund 12 Cent pro Stream von Online-Musikdiensten. Wie im Interview beschrieben, beteiligt Youtube nach einer kürzlich gefundenen Einigung in den USA Urheber der Stücke prozentual am Umsatz und nicht per Stream. In Schweden, Norwegen, Finnland und Frankreich bezahlt Spotify die Labels ebenfalls mit einem prozentualen Anteil an den Gewinnen. In den USA ist Spotify gerade erst im Aufbau und die Lizenzgebühren sind im Vergleich zu den europäischen Abkommen sehr hoch, Spotify USA eignet sich also gewiss nicht als normativer Maßstab und ist aufgrund der hohen Lizenzgebühren auch sicher kein Zukunftsmodell, wie Sie in einigen Jahren sehen werden. Der Rolling Stone beschreibt hier übrigens ganz teffend, wohin uns die Engstirnigkeit der Lizenzgeber bringen könnte: http://www.techdirt.com/articles/20100816/15542210641.shtml
26.08.2011 10:50 Uhr
von ???:
was ist mit konzeptalben?
26.08.2011 08:13 Uhr
von Bluesmusiker:
"Aber wenn es jetzt den Plattenfirmen schlechter geht, trifft das auch die Förderung neuer Künstler [...]"
Es gibt immer noch eine Förderung neuer Künstler? Das ist ein Scheinargument. Musiker wie Grönemeyer (anfangs diverse gefloppte Alben) würden heute keinen Cent mehr bekommen.
26.08.2011 00:29 Uhr
von J.Branca:
"Ich war siebzehneinhalb Jahre in der Musikindustrie und habe nichts von dieser Copyrightänderung gewusst."
1999 gelang es der RIAA, das seit 1978 geltende Recht (Rückrufmöglichkeit nach 35 Jahren) durch das Einfügen einer Klausel (Tonaufnahmen als "Work for hire") in ein Gesetz über Satellitensendungen auszuhebeln. Verantwortlich für diesen Trick war der republikanische Politiker Mitch Bainwoll, der kurz nach diesem Coup von der Politik in die Wirtschaft wechselte - und Vorsitzender der RIAA wurde.
Gegen die Gesetzesänderung zum Nachteil der Künstler organisierten Don Henley und Sheryl Crow die Recording Artists Coalition, der es mit Unterstützung von Organisationen wie AFM, AFTRA usw. im September 2000 gelang, Tonaufnahmen wieder von der Liste der Auftragsarbeiten zu streichen.
Von all dem hat Herr Professor Renner nichts mitbekommen?
"Die Gema geht offensichtlich davon aus, dass sie pro ausgelieferten Stream vergütet werden muss. Spotify hingegen will wie Radio oder Fernsehen per Umsatz bezahlen. Anders ist ein solches Angebot auch nicht tragbar oder planbar. Die Umsätze haben beim Streaming nichts mit der Nutzungsintensität zu tun, sondern hängen von Werbung und bezahlten Abos ab."
In Amerika zahlen Dienste wie Spotify, Pandora und die US-Internetradiosender alle pro Stream. Als On-Demand-Dienst ist Spotify etwas völlig anderes als Radio / TV. Weiß Herr Professor Renner dies nicht?
Was soll so ein Interview? Herr Professor Renner spielt den Naiven (oder ist der wirklich so ahnungslos?), macht plumpe Propaganda für die Plattenindustrie - und die TAZ merkt es nicht mal.
25.08.2011 22:06 Uhr
von Frau Holle:
@Norbert: Dem Infokasten in der Printausgabe ist Folgendes zu entnehmen: Eine Änderung der US-Copyright-Gesetze erlaubt es Künstlern, die Rechte für Aufmahmen ab 1978 nach 35 Jahren zurückzufordern. 2013 könnten die Plattenfirmen also erste Rechte verlieren. Einige Musiker haben bei der amerikanischen Copyright-Behörde bereits Anträge auf die Rechte gestellt, darunter Bob Dylan, Tom Petty, Bryan Adams, Loretta Lynn und Tom Waits.
25.08.2011 15:13 Uhr
von Norbert:
"Dabei gibt es die Gesetzesänderung, auf die sie sich beziehen, seit 1976." Tja, ätte mich ja schon interessiert, wie das Gesetz nun lautet und warum es niemand kennt.
25.08.2011 15:11 Uhr
von Tim:
Ob Springsteen oder Plattenindustrie ist doch eigentlich egal. Von der Rückgabe der Rechte an die Künstler profitieren doch nur die, die in den letzten 30 Jahren eh schon hoch- und runtergespielt worden sind und sich über mangelnde Einnahmen aus ihrem Musiker-Job nicht beschweren können. Gebt denen die Rechte und dann bleiben wir hoffentlich von der 30. Best-of-CD einer Rentnerkombo verschont.
Wie man es dreht und wendet. Die Situation ist verfahren und lässt auch in den kommenden Jahren keine kreativen echten Schub erwarten. (jetzt bitte nicht mit den Inidi-Label kommen - das ist zu 99% auch nur alte Sosse neu zurechtgemischt).
25.08.2011 13:47 Uhr
von Bernd Goldammer:
Der Musikindustrie wird nichts anderes übrig bleiben, als sich wieder um wirklich neue Dinge zu kümmern die bei den Leuten auch wirklich ankommen. In den fetten Jahrzehnten sind den Entdeckern die Instinkte abhanden gekommen. Jetzt ist Anstrengen angesagt. Dann wird alles wieder gut.
25.08.2011 12:47 Uhr
von Golem:
Creative Commons, Jamendo und Konsorten könnten ein mögliches Zukunftsszenario sein! Bis sich das durchsetzt, ist halt die schwieriger zu beantwortende Frage..
Artikel zu Creative Commons und Verwertungsgesellschaften: http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wz_digital/digital_news/391357_Commons-to-the-People.html
25.08.2011 12:43 Uhr
von Hans Hafner:
Lieber Herr Renner,
sie waren in der entscheidenden Zeit Vorstandsvorsitzender von Universal und hatten die Möglichkeit, die Richtung zu ändern.
Sie haben nichts getan! Das ist die Realität.
Jetzt ist es leicht, andere Leute (GEMA, die für die eigentlich Urheber steht!!) verantwortlich zu machen. Damit fallen sie den allerschwächsten in dieser ganzen Konstellation in den Rücken.
Das ist schwach und gehört sich nicht für jemanden, dem kreative Arbeit so viel ermöglicht hat im Leben.
Keine Grüße Hans Hafner
25.08.2011 12:40 Uhr
von Toby:
So ein Blödsinn. Natürlich ist das Vinylalbum sowohl Format, als auch mögliche Kunstform. Und bei nicht wenigen Alben ist ebendieses natürlich ein Gesamtkunstwerk. Selbst die erzwungene Pause des Seitenwechsels von A nach B ("Platte umdrehen") wurde von manchen Musikern thematisiert. Und Korrespondenzen zwischen Covergestaltung oder Labeldesign und Musik gehörten in manchen Genres zeitweise zum Standard. So was kann man weder verlustfrei auf ein anderes Medium übertragen, noch verlustfrei in Auszügen verwerten. Man kann schließlich auch keine Visuelle Poesie als "Hörbuch" herausbringen.
Meinetwegen befragt diesen Betriebswirtschaftler zu Vertriebswegen und Betriebswirtschaftlichkeit. Aber laßt ihn nicht ungestraft zu künstlerischen Aspekten faseln. Und wenn er hundert mal eine Fantasieprofessur inne hat.
25.08.2011 12:29 Uhr
von Ollver:
"weil sie den Anschluss an den digitalen Markt verpasst haben”
Ja, das ist korrekt. Aber mittlerweile kann das als Ausrede keine Gültigkeit mehr haben. Napster war 1999, der iTunes Store und Musicload 2003 und Amazon MP3 2009. Wir sprechen hier von weit mehr als zehn Jahren, in denen nicht eine schleichende Entwicklung stattfand, sondern in denen beginnend mit Napster als große Explosion massive Umbrüche stattfanden, denen sich die Musikindustrie mit Absicht verschlossen hat.
Problematisch sehe ich, wie Renner auch, dass die Plattenfirmen in den letzten Jahren die Investitionen in Künstler verringert haben. Die musikalische Entwicklung stagniert damit, sodass das Angebot aus altem Kram und schnell produzierter Konservenmusik oder Castingshows besteht. Die Querfinanzierung neuer Künstler mit den Einnahmen der großen blieb aus. Damit haben die Plattenfirmen ihr Ende eingeleitet - vermutlich aber auch das Ende vieler Künstler, die zu klein bleiben werden, um von ihrer Musik leben zu können.
25.08.2011 11:20 Uhr
von der finne sein kater:
ich sehe mit Genuss dem Untergang der Musikindustrie entgegen - zumindest dem Teil, der sich von den antiken Geschäftsmodellen nicht verabschieden möchte.
Ich kaufe (und spende!) eifrig über digitale Distributionskanäle (u.a. Jamendo), es geht mir also nicht um "Alles für lau!" sondern um "Alles für die Künstler!"
Leserkommentare
02.09.2011 16:46 Uhr
von ZOE.LEELA:
BadaBing. We will rock you!
26.08.2011 15:45 Uhr
von Frau Holle:
Zahlen per Stream ist durchaus nicht die internationale Norm, da es für Online-Musikdienste kaum praktikabel ist und die Kosten oft in keiner Relation zu den Einnahmen stehen. Die Gema beispielsweise fordert derzeit rund 12 Cent pro Stream von Online-Musikdiensten. Wie im Interview beschrieben, beteiligt Youtube nach einer kürzlich gefundenen Einigung in den USA Urheber der Stücke prozentual am Umsatz und nicht per Stream. In Schweden, Norwegen, Finnland und Frankreich bezahlt Spotify die Labels ebenfalls mit einem prozentualen Anteil an den Gewinnen. In den USA ist Spotify gerade erst im Aufbau und die Lizenzgebühren sind im Vergleich zu den europäischen Abkommen sehr hoch, Spotify USA eignet sich also gewiss nicht als normativer Maßstab und ist aufgrund der hohen Lizenzgebühren auch sicher kein Zukunftsmodell, wie Sie in einigen Jahren sehen werden.
Der Rolling Stone beschreibt hier übrigens ganz teffend, wohin uns die Engstirnigkeit der Lizenzgeber bringen könnte:
http://www.techdirt.com/articles/20100816/15542210641.shtml
26.08.2011 10:50 Uhr
von ???:
was ist mit konzeptalben?
26.08.2011 08:13 Uhr
von Bluesmusiker:
"Aber wenn es jetzt den Plattenfirmen schlechter geht, trifft das auch die Förderung neuer Künstler [...]"
Es gibt immer noch eine Förderung neuer Künstler? Das ist ein Scheinargument. Musiker wie Grönemeyer (anfangs diverse gefloppte Alben) würden heute keinen Cent mehr bekommen.
26.08.2011 00:29 Uhr
von J.Branca:
"Ich war siebzehneinhalb Jahre in der Musikindustrie und habe nichts von dieser Copyrightänderung gewusst."
1999 gelang es der RIAA, das seit 1978 geltende Recht (Rückrufmöglichkeit nach 35 Jahren) durch das Einfügen einer Klausel (Tonaufnahmen als "Work for hire") in ein Gesetz über Satellitensendungen auszuhebeln. Verantwortlich für diesen Trick war der republikanische Politiker Mitch Bainwoll, der kurz nach diesem Coup von der Politik in die Wirtschaft wechselte - und Vorsitzender der RIAA wurde.
Gegen die Gesetzesänderung zum Nachteil der Künstler organisierten Don Henley und Sheryl Crow die Recording Artists Coalition, der es mit Unterstützung von Organisationen wie AFM, AFTRA usw. im September 2000 gelang, Tonaufnahmen wieder von der Liste der Auftragsarbeiten zu streichen.
Von all dem hat Herr Professor Renner nichts mitbekommen?
"Die Gema geht offensichtlich davon aus, dass sie pro ausgelieferten Stream vergütet werden muss. Spotify hingegen will wie Radio oder Fernsehen per Umsatz bezahlen. Anders ist ein solches Angebot auch nicht tragbar oder planbar. Die Umsätze haben beim Streaming nichts mit der Nutzungsintensität zu tun, sondern hängen von Werbung und bezahlten Abos ab."
In Amerika zahlen Dienste wie Spotify, Pandora und die US-Internetradiosender alle pro Stream. Als On-Demand-Dienst ist Spotify etwas völlig anderes als Radio / TV. Weiß Herr Professor Renner dies nicht?
Was soll so ein Interview? Herr Professor Renner spielt den Naiven (oder ist der wirklich so ahnungslos?), macht plumpe Propaganda für die Plattenindustrie - und die TAZ merkt es nicht mal.
25.08.2011 22:06 Uhr
von Frau Holle:
@Norbert: Dem Infokasten in der Printausgabe ist Folgendes zu entnehmen: Eine Änderung der US-Copyright-Gesetze erlaubt es Künstlern, die Rechte für Aufmahmen ab 1978 nach 35 Jahren zurückzufordern. 2013 könnten die Plattenfirmen also erste Rechte verlieren. Einige Musiker haben bei der amerikanischen Copyright-Behörde bereits Anträge auf die Rechte gestellt, darunter Bob Dylan, Tom Petty, Bryan Adams, Loretta Lynn und Tom Waits.
25.08.2011 15:13 Uhr
von Norbert:
"Dabei gibt es die Gesetzesänderung, auf die sie sich beziehen, seit 1976." Tja, ätte mich ja schon interessiert, wie das Gesetz nun lautet und warum es niemand kennt.
25.08.2011 15:11 Uhr
von Tim:
Ob Springsteen oder Plattenindustrie ist doch eigentlich egal. Von der Rückgabe der Rechte an die Künstler profitieren doch nur die, die in den letzten 30 Jahren eh schon hoch- und runtergespielt worden sind und sich über mangelnde Einnahmen aus ihrem Musiker-Job nicht beschweren können. Gebt denen die Rechte und dann bleiben wir hoffentlich von der 30. Best-of-CD einer Rentnerkombo verschont.
Wie man es dreht und wendet. Die Situation ist verfahren und lässt auch in den kommenden Jahren keine kreativen echten Schub erwarten. (jetzt bitte nicht mit den Inidi-Label kommen - das ist zu 99% auch nur alte Sosse neu zurechtgemischt).
25.08.2011 13:47 Uhr
von Bernd Goldammer:
Der Musikindustrie wird nichts anderes übrig bleiben, als sich wieder um wirklich neue Dinge zu kümmern die bei den Leuten auch wirklich ankommen. In den fetten Jahrzehnten sind den Entdeckern die Instinkte abhanden gekommen. Jetzt ist Anstrengen angesagt. Dann wird alles wieder gut.
25.08.2011 12:47 Uhr
von Golem:
Creative Commons, Jamendo und Konsorten könnten ein mögliches Zukunftsszenario sein!
Bis sich das durchsetzt, ist halt die schwieriger zu beantwortende Frage..
Artikel zu Creative Commons und Verwertungsgesellschaften:
http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wz_digital/digital_news/391357_Commons-to-the-People.html
25.08.2011 12:43 Uhr
von Hans Hafner:
Lieber Herr Renner,
sie waren in der entscheidenden Zeit Vorstandsvorsitzender von Universal und hatten die Möglichkeit, die Richtung zu ändern.
Sie haben nichts getan! Das ist die Realität.
Jetzt ist es leicht, andere Leute (GEMA, die für die eigentlich Urheber steht!!) verantwortlich zu machen. Damit fallen sie den allerschwächsten in dieser ganzen Konstellation in den Rücken.
Das ist schwach und gehört sich nicht für jemanden, dem kreative Arbeit so viel ermöglicht hat im Leben.
Keine Grüße
Hans Hafner
25.08.2011 12:40 Uhr
von Toby:
So ein Blödsinn.
Natürlich ist das Vinylalbum sowohl Format, als auch mögliche Kunstform. Und bei nicht wenigen Alben ist ebendieses natürlich ein Gesamtkunstwerk. Selbst die erzwungene Pause des Seitenwechsels von A nach B ("Platte umdrehen") wurde von manchen Musikern thematisiert. Und Korrespondenzen zwischen Covergestaltung oder Labeldesign und Musik gehörten in manchen Genres zeitweise zum Standard. So was kann man weder verlustfrei auf ein anderes Medium übertragen, noch verlustfrei in Auszügen verwerten.
Man kann schließlich auch keine Visuelle Poesie als "Hörbuch" herausbringen.
Meinetwegen befragt diesen Betriebswirtschaftler zu Vertriebswegen und Betriebswirtschaftlichkeit. Aber laßt ihn nicht ungestraft zu künstlerischen Aspekten faseln. Und wenn er hundert mal eine Fantasieprofessur inne hat.
25.08.2011 12:29 Uhr
von Ollver:
"weil sie den Anschluss an den digitalen Markt verpasst haben”
Ja, das ist korrekt. Aber mittlerweile kann das als Ausrede keine Gültigkeit mehr haben. Napster war 1999, der iTunes Store und Musicload 2003 und Amazon MP3 2009. Wir sprechen hier von weit mehr als zehn Jahren, in denen nicht eine schleichende Entwicklung stattfand, sondern in denen beginnend mit Napster als große Explosion massive Umbrüche stattfanden, denen sich die Musikindustrie mit Absicht verschlossen hat.
Problematisch sehe ich, wie Renner auch, dass die Plattenfirmen in den letzten Jahren die Investitionen in Künstler verringert haben. Die musikalische Entwicklung stagniert damit, sodass das Angebot aus altem Kram und schnell produzierter Konservenmusik oder Castingshows besteht. Die Querfinanzierung neuer Künstler mit den Einnahmen der großen blieb aus. Damit haben die Plattenfirmen ihr Ende eingeleitet - vermutlich aber auch das Ende vieler Künstler, die zu klein bleiben werden, um von ihrer Musik leben zu können.
25.08.2011 11:20 Uhr
von der finne sein kater:
ich sehe mit Genuss dem Untergang der Musikindustrie entgegen - zumindest dem Teil, der sich von den antiken Geschäftsmodellen nicht verabschieden möchte.
Ich kaufe (und spende!) eifrig über digitale Distributionskanäle (u.a. Jamendo), es geht mir also nicht um "Alles für lau!" sondern um "Alles für die Künstler!"