Die Näherinnen von Outdoor-Textilien der Marke "The North Face" in El Salvador können von ihrem Lohn allein nicht leben, sagt Gewerkschafterin Jeaneth Pineda.von Hannes Koch
hallo, ich habe mal bei einem lokalen trekkingladen nachgefragt, was sie denn von dieser art des geschäftemachens halten. damit hätten sie nichts zu tun, und sie würden sich nicht dazu äussern. ich finde es schon sehr merkwürdig,wenn menschen mit diesen produkten geschäfte machen, und dann genau in diesen ländern urlaub machen, und dort abenteuer erleben wollen. immer n bisschen alternativ, und hippie, aber hauptsache die kasse stimmt? sonst kann man sich ja seine nächste ferntrekkingreise auch nicht mehr leisten? und dann auch noch mit partnern wie back to life, oder planetview werben? sehr sehr witzig!
03.10.2010 18:47 Uhr
von North Facer:
Wie aktuell ist denn der Beitrag? Sowas ähnliches gabs doch schon 2008...
Einfach mal nach north face exploit el salvador suchen und man findet
naja, hab dem verein trotzdem gerade eine email geschrieben:
Dear North Face Company,
I recently came across a news report from a german paper (in case you can speak German and want to know more: http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/kaum-jemand-wehrt-sich/) and I'm really shocked to read that my favorite backpack (and more) company is exploiting the workforce in El Salvador. Letting them work overtime without paying just isn't fair. It's also a shame you do everything to keep the labour standards low. And I feel ashamed, too, for wearing your logo all these years with pride.
So please, don't make me feel sad anymore, other companies have joined the Fair Wear Foundation (or smth similar *authentic*), maybe you can do it, too.
I'll stop buying/recommending your clothes until you do so.
Regards,
Me, Germany
03.10.2010 17:41 Uhr
von Laura:
174 dollar monatslohn..... wenn man bedenkt, was die jacken hier kosten(isja nicht so das die käufer hier zu wenig bezahlen und daher niedriglöhne fördern) verdient sich da jemand eine verdammt goldene nase... frechheit den arbeiter/innen so wenig zu zahlen.
03.10.2010 17:33 Uhr
von Andreas F.:
Wie heißt es bei den Globalisierungs-Fatalisten von Globetrotter so schön "Träume leben...". In deren Quartalsblatt schreiben die reglmäßig was vom "Verbessern der sozialen Standarts" in den Produktionsstätten. Wenn die auch nur eine Spur von Moral hätten, würden die diesen Dreck gar nicht erst in den Katalog aufnehmen. Einmal ganz abgesehen davon, dass die Plastik-Klamotten von North-Face, Wolfskin etc. erstens absurd überteuert sind und zweitens auf den Müllbergen der Zukunft einige Jahrhunderte vor sich hin rotten dürften.
In diesem Zusammenhang sollte man auch nicht vergessen, das Anfang der 80er knapp eine Million Frauen ihren Job in der Textilindustrie verloren haben, weil sie angeblich nicht mehr konkurrenzfähig gewesen seien.
03.10.2010 17:26 Uhr
von vic:
Blöd jetzt, dass Merkel ausgerechnet diese Marke vor den Eisbergen trug - in ihrer unvergessenen Zeit als Klimakanzlerin.
Leserkommentare
09.10.2010 11:00 Uhr
von mag:
hallo,
ich habe mal bei einem lokalen trekkingladen nachgefragt, was sie denn von dieser art des geschäftemachens halten. damit hätten sie nichts zu tun, und sie würden sich nicht dazu äussern. ich finde es schon sehr merkwürdig,wenn menschen mit diesen produkten geschäfte machen, und dann genau in diesen ländern urlaub machen, und dort abenteuer erleben wollen. immer n bisschen alternativ, und hippie, aber hauptsache die kasse stimmt? sonst kann man sich ja seine nächste ferntrekkingreise auch nicht mehr leisten?
und dann auch noch mit partnern wie back to life, oder planetview werben?
sehr sehr witzig!
03.10.2010 18:47 Uhr
von North Facer:
Wie aktuell ist denn der Beitrag? Sowas ähnliches gabs doch schon 2008...
Einfach mal nach north face exploit el salvador suchen und man findet
http://luterano.blogspot.com/2008/05/north-face-and-sweatshop-in-el-salvador.html
naja, hab dem verein trotzdem gerade eine email geschrieben:
Dear North Face Company,
I recently came across a news report from a german paper (in case you can speak German and want to know more: http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/kaum-jemand-wehrt-sich/) and I'm really shocked to read that my favorite backpack (and more) company is exploiting the workforce in El Salvador. Letting them work overtime without paying just isn't fair. It's also a shame you do everything to keep the labour standards low. And I feel ashamed, too, for wearing your logo all these years with pride.
So please, don't make me feel sad anymore, other companies have joined the Fair Wear Foundation (or smth similar *authentic*), maybe you can do it, too.
I'll stop buying/recommending your clothes until you do so.
Regards,
Me, Germany
03.10.2010 17:41 Uhr
von Laura:
174 dollar monatslohn..... wenn man bedenkt, was die jacken hier kosten(isja nicht so das die käufer hier zu wenig bezahlen und daher niedriglöhne fördern) verdient sich da jemand eine verdammt goldene nase...
frechheit den arbeiter/innen so wenig zu zahlen.
03.10.2010 17:33 Uhr
von Andreas F.:
Wie heißt es bei den Globalisierungs-Fatalisten von Globetrotter so schön "Träume leben...". In deren Quartalsblatt schreiben die reglmäßig was vom "Verbessern der sozialen Standarts" in den Produktionsstätten.
Wenn die auch nur eine Spur von Moral hätten, würden die diesen Dreck gar nicht erst in den Katalog aufnehmen. Einmal ganz abgesehen davon, dass die Plastik-Klamotten von North-Face, Wolfskin etc. erstens absurd überteuert sind und zweitens auf den Müllbergen der Zukunft einige Jahrhunderte vor sich hin rotten dürften.
In diesem Zusammenhang sollte man auch nicht vergessen, das Anfang der 80er knapp eine Million Frauen ihren Job in der Textilindustrie verloren haben, weil sie angeblich nicht mehr konkurrenzfähig gewesen seien.
03.10.2010 17:26 Uhr
von vic:
Blöd jetzt, dass Merkel ausgerechnet diese Marke vor den Eisbergen trug - in ihrer unvergessenen Zeit als Klimakanzlerin.