Ein S-Bahn-Projekt in der bayerischen Landeshauptstadt soll 400 Millionen Euro mehr verschlingen als geplant. Die Kosten sind nicht das einzige Problem.
Man muss sich mal klarmachen, dass Aufträge im öffentlichen Bereich per Ausschreibung vergeben werden. Um so einen Auftrag zu bekommen wird also lächerlich niedrig angeboten, später heisst es dann, upsi, da ham wir uns wohl verrechnet, das war so nicht absehbar, so geht das nämlich. In München geht es um den Umbau des Bahnhofs, vor den Kosten drückt sich die Bahn seit Jahren, der neue Tunnel erzwingt aber diesen Umbau, Politik, ja?
04.01.2013 21:29 Uhr
von robbyy:
Nun, hier spüren die Schwarzen jetzt am eigenen Leib, was es heißt sich mit Vetterleswirtschaft und ohne wirkliche Ahnung auf ein Riesenprojekt mit der Bahn einzulassen...
Bleibt zu hoffen, dass sich auch die CSU ähnlich strikt wie grün/rot in BaWü zeigt und jegliche Übernahme von Mehrkosten ablehnt.... falls sie nicht noch schlechtere Verträge gemacht haben...
Es zeigt sich immer wieder, dass sich einige ihre Taschen auf Kosten der Öffentlichen Hand vollstopfen wollen und die schwarz/gelben Klientelpolitiker denen munter unter die Arme greifen.
04.01.2013 17:57 Uhr
von Celsus:
Das braucht doch die Welt nicht. Schon jetzt sind die deutschen Fahrpreise europaweit am höchsten. Und gigantnische Ausgaben für nicht erforderliche Gigantomanien statt Investitionen in die breite Fläche lassen die Preise sinnlos explodieren, ohne die erforderlichen Erneuerungen bei Anlagen geleistet zu haben.
Wo bleiben denn diejenigen, die bei jeder Steuererhöhung über negative Auswirkungen auf die Wirtscahft klagen? Sehen die nicht, dass auch die hohen Fahrpreise nicht nur sozial sondern auch wirtschaftlich schädlich sind?
Aber das soziale Problem wird wohl nicht gesehen. Lieber wird den Vorgaben der Kanzlerin bei der privatisierten Bahn gefolgt, die in Richtung eines vorgeschriebenen Personalabbaus gehen. Darunter dann auch Bahnausbesserungswerke, die nur zum Beispiel für regelmäßige Kontrollen der als ICE fahrenden Züge gebraucht worden wären.
04.01.2013 17:52 Uhr
von magy:
Wohnungen zu bauen wäre sinnvoller, vor allem bezahlbare Wohnungen auch für ältere Menschen, die durch die niedrigen Renten kaum noch Geld zum Überleben haben.
04.01.2013 17:38 Uhr
von Robert:
Warum wollen die Planer immer die ganz große Lösung, die dann doch keine ist? Ein S-Bahn Ring um die Münchner Innenstadt wäre (überwiegend auf vorhandenen Strecken) schneller und billiger zu bauen. Dann müssen auch nicht mehr alle durch die Innenstadt, wenn sie zum Beispiel vom Norden in den Süden wollen...
Leserkommentare
06.01.2013 08:27 Uhr
von Harald:
Man muss sich mal klarmachen, dass Aufträge im öffentlichen Bereich per Ausschreibung vergeben werden. Um so einen Auftrag zu bekommen wird also lächerlich niedrig angeboten, später heisst es dann, upsi, da ham wir uns wohl verrechnet, das war so nicht absehbar, so geht das nämlich.
In München geht es um den Umbau des Bahnhofs, vor den Kosten drückt sich die Bahn seit Jahren, der neue Tunnel erzwingt aber diesen Umbau, Politik, ja?
04.01.2013 21:29 Uhr
von robbyy:
Nun, hier spüren die Schwarzen jetzt am eigenen Leib, was es heißt sich mit Vetterleswirtschaft und ohne wirkliche Ahnung auf ein Riesenprojekt mit der Bahn einzulassen...
Bleibt zu hoffen, dass sich auch die CSU ähnlich strikt wie grün/rot in BaWü zeigt und jegliche Übernahme von Mehrkosten ablehnt.... falls sie nicht noch schlechtere Verträge gemacht haben...
Es zeigt sich immer wieder, dass sich einige ihre Taschen auf Kosten der Öffentlichen Hand vollstopfen wollen und die schwarz/gelben Klientelpolitiker denen munter unter die Arme greifen.
04.01.2013 17:57 Uhr
von Celsus:
Das braucht doch die Welt nicht. Schon jetzt sind die deutschen Fahrpreise europaweit am höchsten. Und gigantnische Ausgaben für nicht erforderliche Gigantomanien statt Investitionen in die breite Fläche lassen die Preise sinnlos explodieren, ohne die erforderlichen Erneuerungen bei Anlagen geleistet zu haben.
Wo bleiben denn diejenigen, die bei jeder Steuererhöhung über negative Auswirkungen auf die Wirtscahft klagen? Sehen die nicht, dass auch die hohen Fahrpreise nicht nur sozial sondern auch wirtschaftlich schädlich sind?
Aber das soziale Problem wird wohl nicht gesehen. Lieber wird den Vorgaben der Kanzlerin bei der privatisierten Bahn gefolgt, die in Richtung eines vorgeschriebenen Personalabbaus gehen. Darunter dann auch Bahnausbesserungswerke, die nur zum Beispiel für regelmäßige Kontrollen der als ICE fahrenden Züge gebraucht worden wären.
04.01.2013 17:52 Uhr
von magy:
Wohnungen zu bauen wäre sinnvoller, vor allem bezahlbare Wohnungen auch für ältere Menschen, die durch die niedrigen Renten kaum noch Geld zum Überleben haben.
04.01.2013 17:38 Uhr
von Robert:
Warum wollen die Planer immer die ganz große Lösung, die dann doch keine ist? Ein S-Bahn Ring um die Münchner Innenstadt wäre (überwiegend auf vorhandenen Strecken) schneller und billiger zu bauen. Dann müssen auch nicht mehr alle durch die Innenstadt, wenn sie zum Beispiel vom Norden in den Süden wollen...