• 24.02.2010

TU hat Forschungsobjekt verkauft

Der letzte Urwald wird abgeholzt

Ein naturbelassener Wald, den Forscher der TU über Jahrzehnte erforscht haben, wird gerodet. Damit verschwinden vom Aussterben bedrohte Pflanzen, klagt der Ökologe Franz Rebele.von Luisa Jaeger Und Sebastian Heiser

  • 26.02.2010 11:44 Uhr

    von zat:

    @timo berger:
    Ich wünsche der Berliner Schickeria vor allem Besuch von großen, dicken, selbstbewussten Wildschweinen...

    Wie kann es eigentlich sein, dass die TU trotz allen umweltpolitischen Erkenntnissen des Jahres 2010 - es ist ja nicht so, dass sie nicht selber mitforschen würden - einen solchen Verkauf tätigt bzw. tätigen darf? Frustrierend.

  • 25.02.2010 17:39 Uhr

    von Jochen:

    Es handelt sich offenbar um den Ökologischen Versuchsgarten Kehler Weg in 14195 Berlin.
    Lage:
    http://www.stadtplandienst.de/Map.aspx?sid=32705BC8308FAFAB97F7362A0A83C92D

    Weitere Infos u.a. hier:
    http://www.rosarose-garten.net/kehler_weg
    http://www.gruene-uni.org/mach_mit/index.php?id=69


  • 25.02.2010 17:16 Uhr

    von Jochen:

    Der Verantwortliche in der Stadt sollte eigentlich wissen, dass er sich mit der Fällaktion strafbar macht, falls es auf dem Grundstück geschützte Arten gibt (oder gab). Mal wieder eine Skandalgeschichte mehr, aber langsam gewöhnt man sich daran...

  • 25.02.2010 17:01 Uhr

    von Technixer:

    Jawolla, endlich noch mehr Villen für die gesellschaftliche Elite!
    Wär ja auch eine Schande, wenn Herr und Frau 'Von-und-Zu' in einem "normalen" Haus bleiben müssten und nicht mit ihren Cayennes und Q7 usw. in das Wohnzimmer ihrer Villa hineinfahren könnten. Es würde mich bei all der deutschen Dekadenz nicht wundern, wenn den Bauherren noch ein Umweltpreis verliehen wird, weil die Häuser so energieeffizient und aus nachwachsenden Rohstoffen gebaut werden.

    Da ich in Dahlem studiere erscheint es mir langsam, als ginge es gar nicht bergab. Genügend Geld scheint ja vorhanden zu sein. Weiß gar nicht was die öffentliche Hand klagt.
    Da fahren die Cayennes rum, als ob es die Dinger beim Aldi um die Ecke gäbe. Ich bekomm das kotzen bei solcher Ignoranz, Dekadenz und Selbstbereicherung.

    Elitär ... ja, zur Gesellschaft, gehören solche Menschen mit Sicherheit nicht mehr.

  • 25.02.2010 16:56 Uhr

    von Rechtsstaat und Demokratie:

    Das sind ja hammerharte Mafia-Methoden. Brutal.

    Behörden und Kommunalpolitiker stellen sich einfach dumm, Journalisten werden bedroht und angegriffen, Transparenz fehlt völlig. Dubiose Hintermänner dürfen mit Billigung von ganz oben in aller Ruhe vollendete Tatsachen schaffen. Das ist Willkür, keine Rechtsstaatlichkeit. Und leider ist das kein Einzelfall. Leere Kassen dienen da nur als Vorwand, um Untätigkeit zu rechtfertigen. So wird der Staatsapparat zum Komplizen von Kriminellen.

    Gegen Bares geht alles. Gesetz? Nie gehört. Naturschutz? Was ist denn das? Demokratie? Kann man das essen???

    So schleichen sich nach und nach Zustände ein, die uns einer südamerikanischen Bananenrepublik immer ähnlicher machen.

  • 25.02.2010 14:00 Uhr

    von Sags mir:

    Kann mir jemand konstruktiv erklären, was das soll?

  • 25.02.2010 01:29 Uhr

    von Timo Berger:

    Ja nicht nur im Amazonas wird abgeholzt, auch in Dahlem. Ich erinnere mich noch an vergangenes Jahr als engagierte Nachbarn temporär zumindest, das Fällen von Uferbäumen am Landwehrkanal stoppten. Wenn wir wirklich glaubwürdig sogenannte Schwellenländer oder sogenannte Drittweltstaaten davon abhalten wollen, ihre Wald und CO2 Rückhalteressorte zu schützen, dann müssen wir selber mit bestem Beispiel vorangehen. Aber wir wissen ja die Berliner Schickeria und die neureichen Zuzügler stehen auf Villen in Viertel ohne Migranten. Also fressen sie sich immer weiter in den Berliner Urwald... Ich wünsche ihnen die Tigermuecker auf den Hals, die Fesseln und Achseln, sollen sie doch an Dengue und Malaria darben, bis sie ihr Häuser verlassen und gen Norden ziehen, an der Sansibar-Beach auf Sylt, stehen Sekt und Selters bereit! Prost!

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