• 06.08.2010

System zur Meinungsbildung

Piratenpartei stoppt Liquid Feedback

Die Piratenpartei hat die Einführung ihrer Software zur internen Meinungsbildung, Liquid Feedback, gestoppt und nach eigenen Angaben "um ein bis zwei Wochen" verschoben. von Julia Seeliger

  • 09.08.2010 11:19 Uhr

    von Pyro:

    Ein super Artikel! Schön neutral und sachlich, so wie es sein soll. Danke dafür!

    @Piratenpartei:

    Ich finde es schön, dass solche Streitereien öffentlich gemacht werden und jeder das verfolgen kann. Parteiinterne Machtkämpfe á la Merkel sind so nicht möglich, da jeder selbst differenziert und kritisch betrachten kann!
    Wer also die Piraten als einen "Haufens kleiner Buben die spielen wollen" betrachtet, hat das System von transparenter, fairer Basisdemokratie nicht kapiert.

  • 08.08.2010 15:10 Uhr

    von Stefan:

    Das nenne ich mal einen sachlichen Artikel!

  • 06.08.2010 19:56 Uhr

    von Mia:

    @Mark:

    Hä? Klar habe die Piraten ein Grundsatzprogramm. (Heißt offiziell "Parteiprogramm", die Begriffe werden gewöhnlich synonym genutzt, vgl.Wikipedia)

  • 06.08.2010 19:13 Uhr

    von kamy:

    Was ist das bloß für ein Verein?

    Könntet ihr (die Piraten) mal erzählen, was ihr da so tut? Und warum? Will das jemand? Braucht das jemand?

    Warum sollte ich euch meine Stimme geben?

    Im Moment macht ihr nur den Eindruck eines Haufens kleiner Buben die spielen wollen ... Pirat womöglich.

  • 06.08.2010 18:17 Uhr

    von Anton:

    @ Mark

    Selten so einen unfundierten Kommentar gelesen.

    zu 1.) Die Piraten beschränken sich bei weitem nicht nur auf die "Freiheit des Internets und Datenschutz", sondern haben noch zahlreichen weitere Themen, von denen Kampf gegen staatliche Überwachung, ein anderes Copyright und ein Wechsel im Bildungssystem nur einige wären. siehe http://web.piratenpartei.de/navigation/politik/unsere-ziele

    zu 2.) Parteiprogramm, ist das ihnen ein Begriff? Falls ihnen das zu lang und ausformuliert ist, gibt es noch zahlreiche FAQ's und abgesehen davon auch genügend Möglichkeiten, um in Kontakt zu treten.
    siehe http://web.piratenpartei.de/navigation/partei/parteiprogramm oder auch http://www.piratenpartei.de/tmp/Wahlprogramm_Bundestagswahl2009.pdf

    zu 3.) Die Partei lässt sich benutzen? Ich glaube, sie klagen vielmehr an, dass man die Mitglieder keiner rigorosen Personenkontrolle mit Lebenslauf und Lügendetektortest unterzieht. Ansonsten: Meinungsfreiheit, ist ihnen das wenigstens ein Begriff?

    zu 4.) Ja, dieses Jahr ist das tatsächlich so. (Das erste, was in ihrem Kommentar stimmt.) Doch liegt das wohl nicht an Frauenfeindlichkeit, sondern an der fehlenden Frauenquote. Ob das gut oder schlecht ist, ist hier nicht das Thema. Aber um sie zu beruhigen: In zahlreichen Landesverbänden sitzen nicht nur Frauen in Vorständen, sondern haben auch den Vorsitz inne.

    Ja, ihr Text ist schon ein richtiger Mistkommentar.

    Aber höchstwahrscheinlich habe ich auch gerade fünf Minuten meines Lebens verschwendet, indem ich auf einen Troll geantwortet habe.

    Zum Artikel: Ausgewogener Artikel. Ich bin erfreut zu sehen, dass die taz wohl langsam vom Piratenpartei-Bashing runterkommt. Weiter so. :)

  • 06.08.2010 15:55 Uhr

    von Mark:

    Ja, die Piraten sind schon ein echter Mistverein. Das einzige, was sie von den anderen unterscheidet sind:
    1. Sie wollen die Freiheit des Internets und Datenschutz (wofür ich auch bin, aber dafür eine eigene Partei?)
    2. Sie haben noch immer kein Grundsatzprogramm
    3. Sie lassen sich von Splittergruppen benutzen (z.B. rechte Gleichbereichtigungsgegner)
    4. Sie haben NUR Männer im Vorstand


  • 06.08.2010 15:43 Uhr

    von Pirat:

    Danke, Julia, für den ausgewogenen und fairen Artikel! :)

  • 06.08.2010 13:53 Uhr

    von Kommentator:

    sachlich-nüchterner und recht informativer artikel!

    Schade, aber dass der Buvo Stöcker keine Schlammschlacht anpeilt, wo doch gerade DAS Rückgrat und Idealismus wäre.
    Es fehlen daher nachvollziehbare Motive für den Leser.

    Hoffentlich ist mit seinem Weggang dieses zarte demokratische Pflänzlein nicht gefährdet.
    Im Vorstand gibt es da wohl auch etwas wenig überzeugende Leute hinsichtlich Basisdemokratie.
    Aber es gibt ja auch noch eine BASIS.


    Danke für den Einblick!

  • 06.08.2010 13:36 Uhr

    von Alagos:

    Liebe TAZRedaktion,

    das ist so nicht ganz richtig. Ben ist schon vor der Vorsatandssitzung zurück getreten. Donnerstag Morgen oder Donnerstag Mittag.

    Grüße
    Alagos

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