• 15.01.2012

Syrischer Autor über Hafterfahrungen

"Die Syrer geben wirklich alles"

Der Kampf für Freiheit, die Angst, das Gefängnis: Der syrische Autor Mohammad al-Attar dokumentiert die Gegenwart und lässt Menschen von Gewalt berichten. von Ines Kappert

  • 15.01.2012 17:12 Uhr

    von drubi:

    Um die hübscheste Revolution ?
    Selbst in Lybien haben die Araber lange gebraucht bis sie einsahen, dass es ohne militärische Intervention nicht geht. Doch selbst dann haben sie dem Westen Vorwürfe gemacht. Es ist zuerst und vor allem eine inner-arabische Angelegenheit.
    Ghaddafis Libyen war nicht so eindeutig einem Einflussbereich zugeordnet wie dies für Syrien zutrifft: Syriens wichtigster Waffenlieferant ist immer noch Russland, das die Rolle der Sowjetunion beerbt hat. Erst vor kurzem hat Russland wieder Munition an das Assad-Regime geliefert.
    Syrien liegt in einer akuten Konfliktzone, in der ein Eingreifen leicht zu einem größeren regionalen Konflikt eskalieren kann. Iran und die libanesische Hezbollah haben entsprechende Drohungen bereits mehrfach ausgesprochen.
    Ägypten hat bereits gezeigt, dass die Revolution auch Probleme insbesondere mit Minderheiten aufwerfen kann. Die Situation in Syrien scheint nicht wirklich überschaubarer zu sein.
    Das sind nur ein paar der Gründe, weshalb die Möglichkeiten des Westens, Einfluss zu nehmen, stärker begrenzt erscheinen als in anderen Fällen.

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