• 24.09.2009

Suche nach der Heimat der CDU

Sehnsucht nach Gefühl

Am Sonntag möchte Angela Merkel als Kanzlerin wiedergewählt werden. In der CDU ist sie immer noch nicht zu Hause. Woran liegt das?von Ralph Bollmann

  • 11.02.2011 17:58 Uhr

    von Peter:

    @ jps-mm:

    Es sind also ..."die letzten Restbestände der Verfassung praktisch aufgehoben"?

    Wenn ich Sie richtig verstehe - wir leben mithin in einer Diktatur vom Schlage Irans oder Nordkoreas?

    Keine Trennung mehr von Exekutive und Rechtsprechung?
    Ausgangssperre, Sondergerichte?
    Folter an der Tagesordnung?

    Geht's vielleicht 'ne Nummer kleiner, Sie Verfassungsexperte?

  • 11.02.2011 17:58 Uhr

    von Ralf:

    Liebe Taz,
    warum bringt ihr seit Tagen hierüber nichts?

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,650172,00.html
    http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/Kommunikationskonzept_Kernernergie.pdf
    http://blog.greenpeace.de/pr-offensive-fuer-atomkraft/?replytocom=5365#respond

    Wollt ihr Schwarz-Grün nicht gefährden oder werdet ihr von der Atomlobby geschmiert?

  • 11.02.2011 17:58 Uhr

    von Brezel:

    Daran liegt es : In der CDU ist sie nicht (wirklich) zu Hause.
    Sie hat ihre Wurzeln nicht in der CDU, denn sie ist in diese Partei „übergelaufen“, anders, sie ist eine Quereinsteigerin. Von der Zeit mehr in die Rolle getrieben als selbst hineingeschlüpft, und macht daher, für sich selbst, aus der Not eine Tugend!
    Templin und WestDEUTSCHLAND haben soviel Gemeinsamkeiten wie Zwillinge, wenn sie zweieiiger Natur – nichts wirklich gemeinsames und auch nicht verbindendes, wenn, dann ist auch dies gekünstelt.
    Templin wäre vielleicht noch vergleichbar mit Boppard oder Bad Honnef, das war es dann aber auch schon.
    Die Kanzlerin, wie nehme ich sie wahr, ist weder Fisch vom Fische und auch nicht Fleisch vom Fleische, sie ist, für mich so wahrgenommen, sogar blutleer.
    In all ihren Reden stets auf eines sehr wohl bedacht, sich ja nicht festzulegen um später nicht festgenagelt zu werden können. Kohl und Schröder haben stets in der Ich-Form ihre Reden gehalten, sie haben sogar gelegentlich agiert und wurden daran festgenagelt. „Ich werde die Arbeitslosigkeit…..“ oder „ wenn ich es nicht schaffe die Arbeitslosigkeit…., dann will ich nicht mehr…“ usw.
    Merkel verfährt nach einem ganz anderen Prinzip, sie beginnt all ihre Ankündigungen und Bekenntnisse mit dem folgenden, immer: „Ich glaube,….“
    In einer Rede von ihr habe ich einmal 11 mal die Ankündigung gelesen:“ Ich glaube,…“ Es ist unglaublich, aber dadurch rätselt fast die ganze Nation, was will sie eigentlich, was ist ihr Ziel.
    Ich behaupte, sie hat überhaupt kein Ziel, woher auch. Auch da hält sie sich wohl an ihren hoch verehrten K. Adenauer: „Wer Visionen hat, der sollte zum Arzt gehen“, also vermeidet sie es, zum Arzt gehen zu müssen!
    Sie hat einfach keine, auch und erst recht nicht für die CDU. Dafür hat und benutzt sie ihre ergebenen Bücklinge, die ihr gelegentlich fast in den Po fallen.
    Sie hat darüber hinaus in ihrem Leben, insbesondere in ihrer Studienzeit in Leipzig diktatorische Politikelemente kennen gelernt, und weiß auch diese in ihrer Rolle als CDU Vorsitzende ganz bewusst und geschickt einzusetzen, nur wird sie es sich hüten dies offenkundig zu verkünden, da hat sie einen Vorteil von dem viele nicht einmal eine Ahnung haben, daher erscheint sie den meisten undurchschaubar, nicht erklärbar, irgend wie mystisch.
    Einem H. Kohl und auch einem G. Schröder wäre es niemals in den Sinn gekommen den Papst, bezüglich des Holocaustes, ein öffentlich Bekenntnis abzuFORDERN – niemals! Eine Merkel hat es sich (zu)getraut, warum wohl???
    Macht, an und für sich, kennt keine Gefühle – Merkel ist ein ganz exemplarisches Paradebeispiel dafür, daher auch kann sie das Herz ihrer Partei nicht erwärmen und auch nicht wirklich bewegen. Sie ist und bleibt Protestantin, das passt nicht wirklich in eine wertkonservative Partei. Sie verkörpert für die CDU das, was Schröder für die SPD war – Parteivorsitzender aber in dieser Rolle nicht wirklich entflammbar, wiederum blutleer!

  • 11.02.2011 17:58 Uhr

    von vic:

    "Sie sei nicht konservativ genug. Zu wenig wirtschaftsfreundlich."
    H
    Ha, das ist lustig. Wirtschaftsfreundlich ist sie also auch nicht.
    Ist sie denn zu gar niemand freundlich?

  • 11.02.2011 17:58 Uhr

    von C-Partei:

    Vielleicht liegt es mitunter auch daran, dass Frau Merkel zu wenig das "C" der CDU betont? So zumindest eine These:

    http://www.domradio.de/aktuell/artikel_56375.html

  • 26.09.2009 19:05 Uhr

    von Peter:

    @ jps-mm:

    Es sind also ..."die letzten Restbestände der Verfassung praktisch aufgehoben"?

    Wenn ich Sie richtig verstehe - wir leben mithin in einer Diktatur vom Schlage Irans oder Nordkoreas?

    Keine Trennung mehr von Exekutive und Rechtsprechung?
    Ausgangssperre, Sondergerichte?
    Folter an der Tagesordnung?

    Geht's vielleicht 'ne Nummer kleiner, Sie Verfassungsexperte?

  • 25.09.2009 05:43 Uhr

    von Ralf:

    Liebe Taz,
    warum bringt ihr seit Tagen hierüber nichts?

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,650172,00.html
    http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/Kommunikationskonzept_Kernernergie.pdf
    http://blog.greenpeace.de/pr-offensive-fuer-atomkraft/?replytocom=5365#respond

    Wollt ihr Schwarz-Grün nicht gefährden oder werdet ihr von der Atomlobby geschmiert?

  • 24.09.2009 18:44 Uhr

    von jps-mm:

    Bereits seit dem Jahr 2005 täuscht die Merkel täuscht die Bürger : Die Menschenrechtslage in Deutschland hat sich - nicht zuletzt durch das BKA-Gesetz - drastisch verschlechtert, die Bürgerrechtsverletzungen schwerster Art werden - mit Billigung der Merkel - unverändert fortgesetzt. Hinzu kommt, dass die Merkel systematisch die Strafverfolgung der dafür verantwortlichen Rechtsbrecher hintertreibt.

    In Deutschland sind die Bürgerrechte schon vollständig ausgehöhlt und die letzten Restbestände der Verfassung faktisch aufgehoben.

    Die Merkel muss weg.

  • 24.09.2009 14:16 Uhr

    von Brezel:

    Daran liegt es : In der CDU ist sie nicht (wirklich) zu Hause.
    Sie hat ihre Wurzeln nicht in der CDU, denn sie ist in diese Partei „übergelaufen“, anders, sie ist eine Quereinsteigerin. Von der Zeit mehr in die Rolle getrieben als selbst hineingeschlüpft, und macht daher, für sich selbst, aus der Not eine Tugend!
    Templin und WestDEUTSCHLAND haben soviel Gemeinsamkeiten wie Zwillinge, wenn sie zweieiiger Natur – nichts wirklich gemeinsames und auch nicht verbindendes, wenn, dann ist auch dies gekünstelt.
    Templin wäre vielleicht noch vergleichbar mit Boppard oder Bad Honnef, das war es dann aber auch schon.
    Die Kanzlerin, wie nehme ich sie wahr, ist weder Fisch vom Fische und auch nicht Fleisch vom Fleische, sie ist, für mich so wahrgenommen, sogar blutleer.
    In all ihren Reden stets auf eines sehr wohl bedacht, sich ja nicht festzulegen um später nicht festgenagelt zu werden können. Kohl und Schröder haben stets in der Ich-Form ihre Reden gehalten, sie haben sogar gelegentlich agiert und wurden daran festgenagelt. „Ich werde die Arbeitslosigkeit…..“ oder „ wenn ich es nicht schaffe die Arbeitslosigkeit…., dann will ich nicht mehr…“ usw.
    Merkel verfährt nach einem ganz anderen Prinzip, sie beginnt all ihre Ankündigungen und Bekenntnisse mit dem folgenden, immer: „Ich glaube,….“
    In einer Rede von ihr habe ich einmal 11 mal die Ankündigung gelesen:“ Ich glaube,…“ Es ist unglaublich, aber dadurch rätselt fast die ganze Nation, was will sie eigentlich, was ist ihr Ziel.
    Ich behaupte, sie hat überhaupt kein Ziel, woher auch. Auch da hält sie sich wohl an ihren hoch verehrten K. Adenauer: „Wer Visionen hat, der sollte zum Arzt gehen“, also vermeidet sie es, zum Arzt gehen zu müssen!
    Sie hat einfach keine, auch und erst recht nicht für die CDU. Dafür hat und benutzt sie ihre ergebenen Bücklinge, die ihr gelegentlich fast in den Po fallen.
    Sie hat darüber hinaus in ihrem Leben, insbesondere in ihrer Studienzeit in Leipzig diktatorische Politikelemente kennen gelernt, und weiß auch diese in ihrer Rolle als CDU Vorsitzende ganz bewusst und geschickt einzusetzen, nur wird sie es sich hüten dies offenkundig zu verkünden, da hat sie einen Vorteil von dem viele nicht einmal eine Ahnung haben, daher erscheint sie den meisten undurchschaubar, nicht erklärbar, irgend wie mystisch.
    Einem H. Kohl und auch einem G. Schröder wäre es niemals in den Sinn gekommen den Papst, bezüglich des Holocaustes, ein öffentlich Bekenntnis abzuFORDERN – niemals! Eine Merkel hat es sich (zu)getraut, warum wohl???
    Macht, an und für sich, kennt keine Gefühle – Merkel ist ein ganz exemplarisches Paradebeispiel dafür, daher auch kann sie das Herz ihrer Partei nicht erwärmen und auch nicht wirklich bewegen. Sie ist und bleibt Protestantin, das passt nicht wirklich in eine wertkonservative Partei. Sie verkörpert für die CDU das, was Schröder für die SPD war – Parteivorsitzender aber in dieser Rolle nicht wirklich entflammbar, wiederum blutleer!

  • 24.09.2009 03:16 Uhr

    von vic:

    "Sie sei nicht konservativ genug. Zu wenig wirtschaftsfreundlich."
    H
    Ha, das ist lustig. Wirtschaftsfreundlich ist sie also auch nicht.
    Ist sie denn zu gar niemand freundlich?

  • 23.09.2009 19:52 Uhr

    von C-Partei:

    Vielleicht liegt es mitunter auch daran, dass Frau Merkel zu wenig das "C" der CDU betont? So zumindest eine These:

    http://www.domradio.de/aktuell/artikel_56375.html

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