Sturer Sarrazin gibt klein bei
Weg frei für Ökostrom in Berliner Behörden
Bei der Ausschreibung des Behördenstroms sollen ökologische Kriterien nun doch eine Rolle spielen. Finanznsenator Thilo Sarrazin (SPD) gibt seinen Widerstand auf.von Sebastian Heiser
Leserkommentare
21.01.2009 23:52 Uhr
von Albert:
Ein bisschen Mut sollen schon unseren Politiker zeigen und sich für ökostrom anstatt atom entscheiden!!!
21.01.2009 14:46 Uhr
von Manuel Keucht:
Schon seltsam, wenn im Artikel geschrieben wird, daß Strom aus erneuerbaren Energien nur einen Großteil der CO2-Emissionen vermeidet. Wirklicher Ökostrom vermeidet das 100%ig. Also: Von welcher Art "Ökostrom" ist hier die Rede?
Vorsicht ist auch bei sog. "Graustrom" angebracht, der über ein von den 4 großen Strommultis entwickeltes Zertifizierungsverfahren in "Ökostrom" umettikettiert wird (s. dazu
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26671/1.html). Wie ich unsere federführenden Spezialdemokraten und ihre kleinen roten Mitläufer kenne, werden sie sich, wenn überhaupt, für Graustrom entscheiden. Denn damit bedienen sie die für sie so wichtigen Energiekonzerne (Parteispenden!) und können auf der anderen Seite so tun, als würden sie wirklich etwas für die Umwelt tun.
21.01.2009 07:18 Uhr
von Sascha Kiffer:
Schade, dass sich ein SPD-Mann dagegen sträubte und dann nur durch ein "zurechtweisen" auf ökologische Aspekte schauen möchte.
Aus eigener Erfahrung: im privaten Bereich ist der Öko-Strom sogar deutlich günstiger (was mich auch immer wieder erstaunt); man muss nur den richtigen Anbieter suchen und finden...