• 21.08.2009

Studie über Vorgehensweisen der Arbeitgeber

Bewerberauswahl mit Facebook

Ein Viertel der deutschen Unternehmer überprüft Bewerber im Internet, so eine neue Studie. So können lustige Partybilchen im Netz zum Karrierekiller werden.von Thomas Salter

  • 24.08.2009 16:49 Uhr

    von Frank:

    interessant ist in dem Zusammenhang doch auch wie es in einigen Jahren wirken wird, wenn keine, nur unvollständige oder "gestylte" Informationen von jemandem im Internet zu finden sind... dann stellen die Leute, die heute "Partybilder" veröffentlichen, andere als Mitarbeiter ein...

    Sicher, jeder sollte sich gut überlegen was er von sich veröffentlicht und auch seine "Buddys" bitten nicht einfach etwas online zu stellen.

  • 21.08.2009 13:59 Uhr

    von Fraumeier:

    Viele facebook Nutzer schützen ihr Benutzerkonto nicht. Stimmt tatsächlich: einfach über Google mal reinschnuppern. Klingt einfach und ist es auch:-)

  • 21.08.2009 12:53 Uhr

    von Horst:

    @Oliver @Tim

    Das ist für "Firmen" ziemlich einfach, eben wenn man einen Arbeitskollegen/Chef usw. in seiner Freundesliste hat. Außerdem gibt es auch Personensuchmaschinen wie www.yasni.de bei der man sogar die favoriten liste der jeweiligen nutzer bei amazon durchstöbern kann, uvm. Also sucht mal euren Namen dort und ihr werdet schon sehen :-) Ich Persönlich nutze SocialNetworks nur um Nachrichten auszutauschen und habe so gut wie keine persönlichen Daten angegeben. Wenn meine Daten was angehen der weiß das auch ohne wkw/myvz/myspace usw profil.

  • 21.08.2009 12:34 Uhr

    von ups:

    Leider falsch !

    :Zitat:
    Seit wann ist ein Facebookprofil frei zugänglich? Um die genannten Partybildchen sehen zu können (wenn sie denn überhaupt existieren), muss man erstmal Freundschaft schließen (einschließlich Bestätigung von beiden Seiten)
    :Zitat Ende:

    Dachte ich bis vor 3 Tagen auch. Das ist leider falsch. Habe nach mir bekannten Personen gegoogelt und der von Google ausgeworfene Link führt sofort zur "Bildchenansicht" ohne sich bei facbeook einloggen zu müssen. Man kann saogar mit "Weitere Freunde" und "zurück" im Browser die nächsten Bildchen sehen und sich so durchs gesamte Freundenetzwerk, samt Namen, Vorlieben und Bilder klicken ohne überhaupt ein facebook Konto beitzen zu müssen, von Freundschaft schließen ganz zu schweigen.

  • 21.08.2009 11:39 Uhr

    von double_b:

    Mir ist es durchaus bewusst, dass "Firmen" (meist ja nur eine Person) gezielt im Netz nach Daten über zukünftige Bewerber suchen. Unsereins handhabt es ja genauso, wenn wir neue Freunde kennenlernen z.B.. Dennoch liegt es in jedermanns eigener Hand, wieviel er preisgibt. Wer unbekannte Leute blind in
    seine Freundesliste aufnimmt (oder noch besser wohlwissend den Chef) oder sein Profil öffentlich macht oder sich auf Jobportalen oder gar auf seiner eigenen HP profiliert, ist mMn auch selbst verantwortlich.
    Ich befinde mich gerade in der Abschlussphase meines Studiums und bewerbe mich um Jobs. Mein Tip: Ich werde keine Daten im Internet von mir löschen. Nur eben ein wenig filtern. Mal bei diversen Suchmaschinen checken, was man zu meinem Namen so findet. Bei den "Social Networks" Tags aus "heiklen" Fotos löschen (tut der Coolness keinen Abbruch). Mal die Freundeslisten checken...
    aso.
    -cheers-
    BB

  • 21.08.2009 11:33 Uhr

    von Oliver:

    Seit wann ist ein Facebookprofil frei zugänglich? Um die genannten Partybildchen sehen zu können (wenn sie denn überhaupt existieren), muss man erstmal Freundschaft schließen (einschließlich Bestätigung von beiden Seiten). Schwer vorstellbar, dass ein Arbeitgeber das versuchen würde. Gerade Facebook ist da ziemlich abgeschottet.

  • 21.08.2009 11:16 Uhr

    von Tim:

    Mich würde das ja schon intessieren, wie man als Arbeitgeber auf die angeblich nicht geschützten Daten in einem Facebookprfil kommt....

  • 21.08.2009 11:13 Uhr

    von Kommentator:

    2 Anmerkungen:

    1. "Kürzlich schimpfte eine Engländerin bei Facebook über ihren Chef - der ihr daraufhin, auch via Facebook, kündigte - er war in ihrer Freundesliste."

    Sorry, aber dümmer geht es ja nicht mehr.

    2. Problematisch finde ich es, wenn man bei Unterschriftenaktionen (gegen AKW, Privatisierungen, gegen Hartz IV etc.) mitmacht, newsgroups aboniiert und anderes und vorher nicht weß, dass sowas gegoogelt werden kann.

    Dann kann man auch aus pol. Gründen abgelehnt werden. Paranoia oder ernstzunehmende Gefahr?

  • 21.08.2009 10:47 Uhr

    von Lars:

    Das ist das Problem, die Leute halten das Netz noch immer für anonym und geben aus diesem Grund allerlei Daten über sich preis. Welch Idiotie eigentlich denn je mehr persönliche Daten man irgendwo hinterlegt umso mehr schwindet die Anonymität. Das sollte man eigentlich wissen, besonders wenn man zu Generation 2.0 gehört und das Internet sein zweites Zuhause nennt. Ich gebe bei solchen Diensten prinzipiell nicht meinen vollen Vor- und Zunamen geschweige denn meine Adresse an.

    Aber ist ja jedem selbst überlassen. Wer sein Leben mit jedem entfernten Bekannten oder Fremden teilen oder sich unbedingt im WWW profilieren will muß halt mit den Risiken leben.

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