• 06.04.2011

Studie der Otto-Brenner-Stiftung

Irre: BILD ist gar keine Zeitung

Ein Ex-DGB-Sprecher und ein Ex-FR-Chefredakteur haben die Euro-Berichterstattung der "Bild"-Zeitung untersucht. Sie verstößt gegen alle Regeln des Journalismus.von Steffen Grimberg

  • 21.04.2011 12:30 Uhr

    von eim:

    .. Bild bashing ist ja schön und gut und ehrenvoll.. wenn die "Studie" aber methodisch und wissenschaftlich in der Liga der letzten "Studie" von Arlt und Storz zum "Wirtschaftsjournalismus in der Krise" spielt, dann dürfte es sich um wenig mehr als profilierungs/PR Material handeln. Etwas beleidigend für Leute die versuchen Wissenschaft betreiben.

  • 09.04.2011 00:52 Uhr

    von Sklave:

    ich arbeite in einem labor im hamburger umland. mein chef bezahlt mir nach mehr als 10 jahren nur 1.000 euro netto im monat und das in vollzeit. würde bild mir 2.000 euro netto bieten würde ich alles schreiben was sie gerne lesen/hören wollen. mit dem jetigem gehalt kann ich kaum noch zurecht kommen. lohnerhöhungen gibt es keine, wir sind ja auch nicht tarifgebunden.

  • 08.04.2011 09:34 Uhr

    von Sandra:

    Die Regeln des Journalismus sind weiß Gott auch nicht die neuesten. Besitzstandswahrung einer Elite, der durch Blogs o.Ä. die Felle wegschwimmen.

  • 07.04.2011 21:06 Uhr

    von Seifenoper:

    Wer gründet denn endlich einfach eine ANTI-BILD?

  • 07.04.2011 20:47 Uhr

    von Unbekannt:

    Bei diesem Artikel fällt mir doch glatt die Werbung für Bild ein, die ich als Kind häufiger im Fernsehen gesehen habe: Zwei Menschen unterhalten sich, einer kommt ins Stocken, überlegt, dann wird ihm der Kopf aufgeklappt, lautmalerisch eine Ausgabe der Bild-Zeitung reingesteckt, und der Kopf wieder zugeklappt. Das alles zu dem Slogan "BILD dir deine Meinung!"

    Ich finde, die Werbung bringt es auf den Punkt:
    Wo nichts im Kopf drin ist, wird Bild das Ersatzgehirn; wo etwas im Kopf drin ist, hat die Bild-Zeitung aber keinen Platz. Zum Glück.

  • 07.04.2011 19:50 Uhr

    von systemix:

    Anscheinend echauffieren sich hier Springer-Mitarbeiter und wollen nun jedweder Zeitung Kampagnenjournalismus unterstellen, damit es am Ende heißen darf: "Das machen wir doch Alle so." Das erinnert mich ja eher an die Entschuldigung nach 1945: "Wir haben von allem nichts gewusst."

    Die Redaktion der "Mitteldeutschen Zeitung" hätte mir niemals einen Artikel durchgehen lassen, wenn ich mich emotional mit einem Thema auseinandergesetzt hätte.

    Dafür gibt es ja nun die Blogs, wo man so herrlich vom Leder ziehen kann.

    Doch lassen wir doch einen ehemaligen BILD-Mitarbeiter sprechen, der als Hans Esser dort tatkräftig mitarbeitete: "BILD - das ist der tägliche Volksgerichtshof." (G. Wallraff)

  • 07.04.2011 17:32 Uhr

    von Anton:

    der analyse stimme ich zu - nur lässt sich auch bei der taz, ähnlich wie bei der bild, immer ziemlich genau voraussagen, welche facette eines themas bzw. was in den fokus rückt.

  • 07.04.2011 17:21 Uhr

    von elmar:

    !!!!!!!!!!!BILD ist KUNST!!!!!!!

    wie

    die mona lisa

    der röhrende hirsch

    warhols dosensuppen

    casablanca, micky maus,
    king kong, star wars,
    easy rider,
    vom winde verweht . . . .


    !!!!!!!!!!!BILD ist KUNST!!!!!!!



  • 07.04.2011 12:46 Uhr

    von Franz Beer:

    Die Bild ist weder eine seriöse Zeitung noch hat Ihre Berichterstattung etwas zutun mit Journalismus .Sie gibt den Kurs der CDU CSU FDP Koalition wieder bzw ohne ,,Bild,,läuft garnichts.Man kann ein Volk auch auf einem permanenten Stand der Verdummung halten. So ist es heute und so war es schon zu Kohls Zeiten.Läßt Bild einen Politiker fallen,dann bleibt er unten und Politiker trauen sich nicht dagegen zu sein,weil ohne Bild da biste nichts.Ob ein solches Blatt überhaupt eine Existenzberechtigung hat sei mal dahingestellt.Wohl ehe ein Blatt für Bildungsferne Schichten in Deutschland die Glauben der Bild das Außerirdische gelandet sind,neben der Berichterstattung.Bild kämpt für Sie.Mein Herd geht wieder.toll

  • 07.04.2011 12:33 Uhr

    von panettone:

    @ Thomas Trasolt:
    Entweder, Sie haben den Artikel noch nicht einmal im Ansatz verstanden oder Sie sind ein Troll...

  • 07.04.2011 12:30 Uhr

    von bastian:

    @dennis: das beispiel müller-sönksen taugt kaum um der taz einseitigkeit vorzuwerfen. weitere infos zu dem mann: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/burkhardt-mueller-soenksen-in-wort-und-bild/

  • 07.04.2011 11:49 Uhr

    von .........:

    "Komisch, die taz macht es doch genau so"
    naja, mit der fdp oder auch einen guttenberg bestehen schon die festeren beziehungen. siehe bspw die unterstützer von fdp und welche rolle sie in der bild haben.
    aber ich stimme tlw zu, dass sich die taz auch desöfteren von zusehr von ihrer subjektivität leiten lässt (s. letzte landtagswahlen,ende d. konservatismus, grünen-hype) und auch gern mal emotionen benutzt um dann artikel zu schreiben,die inhaltlich mehr als flach sind(s.bspw. süd-amerika-sparte).
    ziemlich erschreckend fand ich auch, wie die taz mit der k-"debatte" umgegangen ist. hier hat sie sich ganz dem mainstream angepasst und der informationsgehalt war kurz über null.

  • 07.04.2011 11:37 Uhr

    von Cäsar:

    Die verkaufte Bild-Auflage ist unter 1 Mio. gesunken. Die Keule der Springer-Propagandablätter schmilzt sachte dahin. Kriege, Atomkatastrophen, Wahlen und Gewaltkriminalität tuen der Auflage allerdings gut, weil man sie so schön aufblasen, personalisieren und mit Fussball/Sexismus abmischen kann.

  • 07.04.2011 11:04 Uhr

    von Biks:

    Der große Unterschied zwischen Bild und anderen Blättern ist, dass Bild Emotionen verkauft und nicht Nachrichten. Jeder Artikel der Bild, den ich mir mal angesehen habe, weckt in den allerersten Sätzen eine deutliche und möglichst einfache Emotion: Wut, Empörung, Mitgefühl, Angst, Freude, ...

    Um erfolgreich zu verkaufen muss man Emotionen wecken und dem ordnet die Bild alles Journalistische unter. Seriöse journalistische Berichterstattung versucht Emotionen zu vermeiden und verkauft sich daher deutlich schlechter.

  • 07.04.2011 10:35 Uhr

    von Dennis:

    Komisch, die taz macht es doch genau so. Oder wie ist das FDP-Bashing in dem Artikel zu verstehen? Müller-Sönksen sagt doch gerade, dass die Öffis sich die Gebührenreform 2013 schlechtrechnen, um "überraschende" Mehreinnahmen erzielen zu können. Das hat er auch begründet und vorgerechnet - dafür, dass die BILD das nicht ausführlich abdruckt, kann er ja nichts. Aber die etatistische taz schreibt nur die schön- (bzw. schlecht-)gerechneten Regierungszahlen ab.

  • 07.04.2011 09:57 Uhr

    von Thomas Trasolt:

    Was eine Zeitung ist und was nicht bestimmt ihr, -ja? Die Gralshüter des "Qualitätsjournalismus" und ihre Leserschaft aus hochgebildeten Gutmenschen haben sich sich mal wieder selbst übertroffen.. Man mag zur Bild-Zeitung stehen wie man will, einen Artikel mit dem Tenor "die taz ist gar keine Zeitung" würde man dort nicht finden,-da scheint die Bild demokratischer zu sein als die taz..

  • 07.04.2011 07:52 Uhr

    von Jonas:

    Nein, eine Überraschung ist das sicherlich nicht, aber immerhin hat man es jetzt amtlich.

    Deprimierend sind nur zwei Dinge:
    1.) Der BILD Leser wird von dieser Studie nichts erfahren, denn er liest keine Zeitung.

    2.) Es können wieder mehr Leute anfangen BILD unter ironischen Gesichtspunkten zu lesen und vielleicht auch zu kaufen, denn sie können jetzt endlich sagen: "Schaut her, ich lese keine Zeitung!"

  • 07.04.2011 00:46 Uhr

    von Sara:

    Ich hasse ideologisierte Zeitungen die nur eine Richtung kennen. Für sie sind bestimmte Länder immer böse, andere immer gut. Solche Zeitungen lese ich nicht umsonst. Deshalb ist es sinnvoll zu wissen, wem gehören bestimmte Zeitungen. Mit anderen Worten deutschsprarige Zeitungen gehören nicht unbedingt zu Deutschen. Schade.

  • 06.04.2011 23:43 Uhr

    von Joseph:

    Sehr geehrter Herr Grimmmberg,
    ich wünsche Ihnen alles Gute (ehrlich). Die bisherigen Kommentare bringen es gut zum Ausdruck. Der Journalismus ist ein ambivalentes Geschäft. In meiner Studienzeit habe ich gerne die Bild und die taz gelesen, um Zeit zu sparen. So ziemlich alles was die anderen Zeitungen ausführlich darlegten, beinhaltete im Grunde nichts neues, d. h. nichts, was aus dem Spannungsverhätltnis relativ rechts und relativ links heraus denkbar gewesen wäre. Manipulation ist eine Grundhaltung jeder Zeitung, dafür sind sie da, dass ist Einfluss, gelle. Sie finden genügend Kollegen bei Ihrer Zeitung, denen dieser Sachverhalt vertraut ist. -STOP- Eben habe ich mal gegoogelt, da ich vermutete, der Artikel wäre aus einem gewissen zu respektierenden Idealismus heraus geschrieben, aber Sie sind ja Baujahr 68. -STOP- Also, der Journalist schreibt zum Lebenserwerb und gibt dementsprechend früher oder später jedes höhere Ziel auf oder kann es mangels Talent eh nicht erreichen. U. a. Balzac hat das an einigen verteilten Stellen treffend zum Ausdruck gebracht. Zum Literat reicht es nicht, nicht mal zum anerkannten Literaturkritiker. Bleibt die Journallie, tägliche Unterhaltung, morgen vergessen, denken für die anderen Wachrütteln, Manipulieren, Betäuben, wie Sie wollen. Leider weiß niemand, wie es (es = die großen philosophischen Fragen) aussieht. Tut mir leid, ich erbitte Ihre Verzeihung für das gerade gesagte, da ich den Journalismus selbst für einen achtsamen Beruf halt. So wie es gute und schlechte Wirte gibt. Die arme Bild!

  • 06.04.2011 21:41 Uhr

    von Göran:

    Als erstes könnte die taz endlich mal aufhören, mit dem "Bild"-Chef Kai Diekmann und seiner taz-Genossenschafts-Mitgliedschaft herumzukokettieren.

  • 06.04.2011 19:44 Uhr

    von freiheit:

    ich habe verständnis für diesen TAZ-Artikel. denn wenn eine gewerkschaftsstiftung feststellt, dass die meisten gewerkschafter BILD lesen, dann würde ich mich auch in eine solche Leberwurst-Ecke zurück ziehen.

    dass die kritik an der BILD aber völlig fehl am platze ist, muss auch klar sein. denn wenn gewerkschaften - ebenso wie ihr nahe stehende parteien - eine auch für nicht akademiker (leser der TAZ) linke politik besser verkaufen könnten, wären auch diese mal in der BILD:

  • 06.04.2011 19:37 Uhr

    von cogito:

    DAS nennt Ihr Beweis? DGB und FR? lol

  • 06.04.2011 18:48 Uhr

    von groovejunkie:

    Meine Güte, Ihr Motzkoffer, regt Euch wieder ab!

    Herr Grimmberg berichtet hier doch nur über eine Studie. Es wird keine Meinungsmache betrieben, sondern einfach nur informiert.

    Manche können sich aber auch über alles aufregen...

  • 06.04.2011 17:10 Uhr

    von vic:

    ...und gar nicht selten - viel zu oft, finden die dumpfen "Wahrheiten" der Bild, ihren Weg zu meinem Leidwesen, auch in die Kommentarspalten der taz.

  • 06.04.2011 17:05 Uhr

    von Schwarzer Ritter:

    Bildzeitung?

    Grübel grübel...

    Was ist das? Kenne ich nicht :-(

  • 06.04.2011 17:04 Uhr

    von Ich:

    Als sei die Frankfurter Rundschau objektiver....

  • 06.04.2011 17:02 Uhr

    von Der Ritchie:

    R. Langhans hat die Bild als das kollektive Unbewußte des Volkes bezeichnet. Es mag etwas dran ein. So entfern die Bild von sachlicher Berichterstattung ist, so nahe steht sie dem unterschwelligen Wecken von Emotionen samt einer Einflußnahme derselben. Guter Journalismus muß nicht perfekter Journalismus sein, aber die Bild bietet beides nicht. Der Bedarf, Emotionen gezielt durcheinander wirbeln zu lassen, scheint vorhanden. Bild wird gekauft. Sie dient offenbar einm anderen Zweck als eine seriöse (deshalb aber nicht unbedingt perfekte) Zeitung. Als Demokrat werde ich das dulden müssen.

  • 06.04.2011 16:49 Uhr

    von Hans Wahl:

    "Das Blatt bediene sich zwar "des journalistischen Handwerks" - aber nur manchmal. Und (...) nur, wenn es den eigenen Zwecken nützt"…

    …schreibt der ehemalige Funktionär des DGB und der Journalist der FR. Aha - das entspricht genau dem, was der geneigte Leser von Medien wie dem SPIEGEL, der SZ oder auch dem Münchner Merkur gewohnt ist: PURER MEINUNGSMACHE.

    Was Funktionär und Ex-Journalisten wirklich stört, ist deshalb lediglich die Ausrichtung des Blattes und dessen zweifellos minderwertige Qualität.

    Nur schert sich die Bevölkerung kaum noch um solch plumpen "Empfehlungen" und "Hinweise" und benutzt trotz medialer Anfeindung Bücher von Thilo Sarrazin, verweigert sich an der Wahlurne oder wird Protestwähler (FDP bei der letzten Bundestagswahl, nun die Grünen).

  • 06.04.2011 16:17 Uhr

    von gdgbhdfbh:

    "Irre: Kopfzeilen der taz so plakativ wie bei Bild!"

  • 06.04.2011 16:12 Uhr

    von Hauke Laging:

    Wie kann es denn sein, dass Hans Leyendecker in der Süddeutschen über dieselbe Studie berichtet, aber eine wesentlich andere Kernaussage transportiert, nämlich das Ziel dieser Vorgehensweise statt nur dieser als Alleinaussage wie in der taz?

    http://www.sueddeutsche.de/medien/studie-ueber-bild-zeitung-bild-dir-deine-kohle-1.1081180

    Die These dort (offenbar nicht die der SZ, sondern die der Studie) ist, dass der ganze Habitus von BILD der eigenen Markenpflege zum Zweck des Verkaufserfolgs sei. Zeitung als Nebensache der Verkaufsförderung.

  • 06.04.2011 16:09 Uhr

    von Toby:

    So weit, so alt bekannt. Interessant wäre nur, wenn "Bild" aufgrund fundierter wissenschaftlicher Analysen juristisch nicht mehr als Zeitung und die Tätigkeit ihrer Mitarbeiter nicht mehr als Journalismus bewertet würde. Freilich wären die Folgen wohl eher marginal, da man sich dann halt auf die allgemeine Meinungsfreiheit beriefe, die auch für Fischeinwickelpapier gelten kann.

  • 06.04.2011 15:39 Uhr

    von tee jay:

    Naja, so schlimm, dass Ihr nicht bereit wäret, deren Geld zu nehmen, kann's ja nicht sein.

  • 06.04.2011 15:36 Uhr

    von Tom:

    Bei einer Studie eins Ex-DGB-Sprechers und eines Ex-FR-Chefredakteurs stand doch das Ergebnis schon vorher fest.

  • 06.04.2011 15:33 Uhr

    von Martin:

    Soso, Bild also keine Zeitung. Oh welch Ueberraschung.

    Aber dann schaue man sich doch mal den Rest des Boulevards an. Ich habe leider nicht sooo viel Zeit, aber auch die Sueddeutsche Zeitung hat eine Botschaft, eine Mission, eine Auswahl von Gespraechspartnern, die moeglichst wenig kontrovers die eigene Richtung bestaetigen, eine Aufmerksamkeitshysterie, Sensationsgeilheit, eine Schlagmaschine unter der Guertellinie... Vielleicht nicht 5% Journalismus / 95% Meinungsmache sondern nur 15/85 aber schlimm genug.

    Und die Frankfurter Allgemeine Zeitung spielt dasselbe Spiel.

    Und der Spiegel.

    Und die ZEIT.

    Und ihr, liebe TAZ, seid da leider auch nicht viel besser.

    Beim Freitag habe ich noch Hoffnung, aber das liegt wohl eher daran, dass ich ihn/sie/es noch nicht so lange verfolge.

    Lustigerweise ist es oft Telepolis, die die verschiedenen Fragmente der Berichterstattung zu einem objektiv bewertbaren Bild zusammensetzen.. Tp ist aber schwierig zu lesen, einerseits weil es von Grammatik- und Rechtschreibfehlern nur so strotzt (fr@, brr), andererseits weil die Autoren sich so aufregen ueber die Welt und das nicht verbergen koennen (was aber verstaendlich ist).

    Wo, bitteschoen, wo ist denn eine wirklich objektive, nicht meinungsmachende Tages- oder Wochenzeitung, on- oder offline?!

  • 06.04.2011 15:26 Uhr

    von Wie alle anderen:

    Wenn man mal schaut, welche Kampagnee der Spiegel in jüngster Zeit über Homöopathie oder gegen den Zölibat in der katholischen Kirche gestartet hat, dann entspricht das dem, was man in diesem Artikel der Bildzeitung vorwirft. Es wird nur das gebracht, wass die eigene Meinung unterstreicht und alles andere unterdrückt.

  • 06.04.2011 15:18 Uhr

    von o aus h:

    Der BILD und/oder Burkhard Müller-Sönksen vorzuwerfen, dass sie "immer mal wieder mit kruden, durch nichts belegten Aussagen" auffielen, ohne dafür einen Beleg oder auch nur einen Verweis auf einen Beleg anzuführen, ist aber schon ein Widerspruch in sich selbst, liebe Redaktion.

  • 06.04.2011 15:14 Uhr

    von Holger Franke:

    oooh, die böse Bild-Zeitung, aber niemand wird gezwungen dieses Blatt zu kaufen, im Gegensatz zur GEZ-Wegelagerei!! müssen wir mit Zwangsgebühren leben und öffentlich-rechtlichen "Journalismus" erdulden!!

  • 06.04.2011 15:11 Uhr

    von Nachdenklich ...:

    Alle Zeitungen müssen sich verkaufen – aber eben an unterschiedliche Zielgruppen. Ohne Zeitungsbetriebe von innen zu kennen, liege ich aber vermutlich nicht falsch in meiner Annahme, dass Blätter mit Qualitätsanspruch auch solche sind, die den Journalisten mehr Freiheit lassen, ihre Meinung auszudrücken, also in Differenzierung eher eine Tugend sehen, denn einen abzuschaffenden Missstand (alles natürlich immer relativ zum Hierarchiegefälle betrachtet). Bildzeitungsschreiber sind also entweder extrem gegängelt oder aber von vornherein zur Differenzierung wenig begabt oder einfach zynische Werbefuzzies) – in jedem Fall stellt sich ihre soziale Kompetenz als ziemlich kläglich dar. Und das sind dann ausgereichnet die Leute, die "die Massen bewegen". Schon traurig.

  • 06.04.2011 15:00 Uhr

    von Cecilia Rodriguez de la Fuente:

    Bild taugt nichts, betreibt Boulevardjournalismus und manipuliert den Leser. Von allein wäre wohl niemand zu dieser brillanten Erkenntnis gelangt.

    Die Frage ist: Sind die anderen „Zeitungen“ tatsächlich so viel besser und „journalistischer“?
    Wenn man den moralisch-wertenden Aspekt mal außer vor lässt: Was war denn die taz-Kampagne für die iranischen Regisseure? Journalismus etwa??
    Natürlich finde ich, dass sich die taz in dem Fall auf die „richtige“ Seite gestellt hat.
    Aber wer soll denn objektiv beurteilen, welches die „richtige“ Seite ist?

    Aus meiner Sicht geht nur eins von beiden: Vernünftiger Journalismus (was auch immer das sein soll…) oder Meinungsmache.
    Ob die Bild nun eine Kampagne gegen die bösen Griechen, die die Stabilität des Euro ruinieren, anzettelt oder ob die taz eine Kampagne gegen das böse iranische Regime, das seinen oppositionellen Einwohnern das Leben zur Hölle macht, anzettelt… der einzige Unterschied liegt in der moralischen Bewertung der Aktion.
    Mehr ist es nicht.

    Also, liebe taz, hier nun die vermutlich ca. 4.313.657.200ste Aufforderung dieser Art: Bevor ihr so hämisch und selbstgerecht auf andere einknüppelt, reflektiert doch mal eure eigene Vorgehensweise.
    Ihr kommt immer wieder derart doppelmoralisch und undifferenziert daher, dass es einen wahrhaft gruselt.

    In diesem Sinne: Gute Besserung!

  • 06.04.2011 14:46 Uhr

    von Schulz:

    Ich musste mich schwer an das Blatt gewoehnen.
    Gibts eine Zeitung : "Blatt" (???)

    Eigentlich habe ich immer noch Probleme mit Bild.

    Aber natuerlich kann auch das Innenministerium
    oder nahe gelegene Institutionen der Geldgeber (nein der Auftraggeber sein)

    zum Ziele der Ueberpruefung der Bevoelkerung
    (multiple Choice erfunden)

  • 06.04.2011 14:35 Uhr

    von Bernd Goldammer:

    Bild gibt es, weil es Leser es genauso so wollen. Die Verkaufszahlen dieses Blattes sagen etwas über den geistig -moralischen Ist- Zustand unserer Gesellschaft! Wo bitteschön gibt es Qualitätsjournalismus? Ich mag die TAZ, weil man hier dem widersprechen kann, was man für Schwachsinn hält. Und weil das überraschenderweise sogar veröffentlicht wird. Egal ob es schmeckt oder nicht.

  • 06.04.2011 14:35 Uhr

    von Der Analogist:

    Im Café im Wiesbaden traf ich einen BILD-Reporter, der mir samt seiner Arroganz versichern wollte, wie avanciert der Journalimus der BILD-Zeitung sei. Die
    Verkaufszahlen würden seine These täglich bestätigen.
    Doch ist Journalismus etwas für Endkunden, die Interesse haben an der Wahrheit.

    Die Wahrheit ist jedoch, dass aus Bequemlichkeit ein Grossteil der deutschen Bürger auf politische Teilhabe verzichtet. Man stiehlt sich aus der eigenen (politischen=gestalterischen) Verantwortung.
    Dafür ist BILD da. Sie gibt ihren Lesern täglich das Gefühl, dass die Politik so schmutzig und unübersichtlich ist, dass man ihr besser die aufdeckende Wahrheitsfindung überlässt.

    Insofern ist sie für seine Leser mehr als eine Zeitung, nämlich Spiegelbild eigener Faulheit und Unbekümmertheit. So passt es gut, dass man dort, wo man faul und unbekümmert ist, täglich seine Zeitung
    erwerben kann: In Mallorca am Strand. Dessen Geschäft Springer via Luftfracht-Versand kräftig subventioniert. Eine Verlässlichkeit der abhängig machenden Sorte. In der Chemie nennt man das Phänomen Droge.

  • 06.04.2011 14:21 Uhr

    von hermit:

    Naja, Bild ist eben die Essenz des Journalismus - all die in dem Artikel angesprochenen Thesen treffen auf Spiegel, taz etc etc genauso zu. Themensäue werden durchs Dorf gejagt, um Emotionen zu schüren, damit verkauft werden kann. Lybien-Hype, Japanatom-Hype, Grippe-Hype. Das ganze je nach Ausrichtung grüner, roter oder schwärzer (Schwartzer?!). Also bläht Euch nicht auf als moralisch überlegen.

  • 06.04.2011 14:05 Uhr

    von asdf:

    Wie passend: statt "Drucksache Bild" hab ich "Dreckssau Bild" gelesen.

  • 06.04.2011 14:03 Uhr

    von maria daubenbuechel:


    was besonders erstaunt ist,daß dieses blatt das sprachrohr der regierung ist.das zeigt auf welchem niveau sich die derzeit regierenden befinden.meines wissens hat aber schon schröder,was nicht verwundert,bild bevorzugt.

  • 06.04.2011 14:03 Uhr

    von maria daubenbuechel:


    was besonders erstaunt ist,daß dieses blatt das sprachrohr der regierung ist.das zeigt auf welchem niveau sich die derzeit regierenden befinden.meines wissens hat aber schon schröder,was nicht verwundert,bild bevorzugt.

  • 06.04.2011 13:54 Uhr

    von surprise:

    die Ueberraschung ist dass ttaz.de es erst jetzt gemerkt hat.

  • 06.04.2011 13:49 Uhr

    von Hab ich einen:

    ...demnächst finden die heraus das in Afrika Menschen verhungern

    traurig traurig, das es so lange dauert bis das sowas mal öffentlich wird, aber der deutsche michel hat sich ja schon von rtl un co sein gehirn verpulverisieren lassen und merkt daher kaum noch was ...die letzten zuckungen könnte man das auch nennen !

  • 06.04.2011 13:47 Uhr

    von taz = Zeitung?:

    Na, das ist ja toll. Dann dürft ihr bei der taz jetzt sicher alle schön durch die Flure tanzen, die Korken knallen lassen und euch freuen. Schließlich hattet ihr schon immer recht und das ist ja bekanntermaßen wichtig für das Ego.

    Sollte mich wundern, wenn der Bildzeitung aufgrund dieser scharfsinnigen Untersuchung nur ein einziger Leser abhanden kommt.

    Was im vorliegenden Artikel (mal wieder?) fehlt: Was sollen denn die Kriterien des Journalismus überhaupt sein? "...der nun mal das Ziel hat, Neues und vor allem Differenziertes zu liefern." ist als Erklärung arg dürftig.
    Und wenn es tatsächlich nur darum gehen sollte, fällt auch bei der taz so allerhand durch's Raster. Ihr könnt gerne versuchen, eure Leser vom Gegenteil überzeugen. Nur dürfte euch das nicht gelingen.

    Und dann das Lieblingswort aller Journalisten: "Qualitätsjournalismus". Da musste ich kürzlich zur meinem maßlosen Erstaunen im taz-Hausblog lesen, wie euer Kollege Heiser sinngemäß zum Besten gab: Eigentlich wisse niemand, was das sei, es gäbe verschiedene Meinungen dazu und bei der taz bemühe man sich.

    Begeisterung pur. Wie wäre es denn, wenn man sich in Journalistenkreisen mal um ein paar einheitliche Definitionen kümmern würde? Ich habe den Eindruck, es wird allgemein geschnattert, gezetert und "diskutiert", was das Zeug hält - nur leider weiß keiner so recht, worüber. Der vorliegende Beitrag von Herrn Grimberg geht leider in diesselbe Richtung.

  • 06.04.2011 13:42 Uhr

    von A.Grech:

    "Dazu passend werden in ... auch stets die Gesprächspartner ausgesucht. Hierbei kommt es der Redaktion nicht auf [...] Fachkompetenz an, "sondern auf deren Bereitschaft, dasjenige öffentlich zu sagen, was ins Konzept beziehungsweise die Kampagnenführung von ... passt"

    Diese Erkenntnis kann man ohne weiteres auf weitere Druckmedien übertragen - bspw. die "taz" ( siehe Fukushima Berichterstattung ).

  • 06.04.2011 13:35 Uhr

    von bigi:

    Mein Reden!

  • 06.04.2011 13:24 Uhr

    von S04-Pete:

    und wo ist jetzt hier die Überraschung?

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