• 03.04.2009

Studie Diskriminierungsschutz

Hierarchie der Schwachen

Gerade Menschen mit wenig Geld und Konservative halten einen gesetzlichen Diskriminierungsschutz von Homosexuellen, Ausländern und Andersgläubigen für nicht notwendig.von Florian Blumer

  • 04.04.2011 19:11 Uhr

    von Bzong:

    Die sogenannte Antidiskriminierungspolitik steckt sehr wohl in einer Kriese. Man könnte sie inzwischen Aktivediskriminierungspolitik nennen.
    Zb. Verordnung einer Behörde: Jede zweite Position muss von einer Frau besetzt werden. Was ist hier mit den Männern? Es können auch alle Stellen mit Frauen besetzt werden. Das schließt das Gesetz nicht aus. Solche "banalen" Beispiele lassen sich zu Hauf in finden, dies stellt ein echtes Problem dar, weil die Zuständigen nicht in der Lage sind über den Mist den sie verzapfen nachzudenken!

  • 04.04.2011 19:11 Uhr

    von chramb:

    Faschistoid? So ein Quatsch. Die Leute wollen ja keine absichtliche Ungleichbehandlung. Sie wollen nur keine vermeidlichen Sonderrechte. Menschen die einen Arbeitsplatz suchen haben nunmal "Angst" das ihnen eine Stelle flöten gehen könnte, da es eine vermeidliche Bevorzugung anderer Gruppen gibt. Davon mal abgesehen schaffen doch auch solche Gesetze auch "Randgruppen", die ohne solche Gesetzte viel eher als Teil der Gesellschaft gesehen würden.

    Und Ausländer und Andersgläubige grenzen sich doch meist von ganz alleine ab. (Das gibt sicher Schimpfe)
    Aber meinen Persönlichen Erfahrungen nach ist es nunmal so.

  • 04.04.2011 19:11 Uhr

    von Karl Kraus:

    "Eine Mehrheit der Deutschen hält Diskriminierung zwar für unethisch und gar ökonomisch schädlich."
    Und gar ökonomisch schädlich? Gar heißt sogar. Interessante Aufstufung. Ein schöner Satz über die Bewertung von Moral und Ökonomie.

  • 04.04.2011 19:11 Uhr

    von Sugus:

    "Eine Erkenntnis der Studie: Die Deutschen, die selbst nicht davon betroffen sind, interessieren sich kaum für Diskriminierungsfragen"
    Zu ergänzen: Und Homos demonstrieren nicht für Heten. Und Moslems setzen sich nicht für Christen ein.

  • 04.04.2011 19:11 Uhr

    von anke:

    Die Antidiskriminierungspolitik in Deutschland steckt nicht in einem Dilemma. Das erkennt man schon daran, dass die Situation durch die Befragten offenbar weder als unerwartet noch als ausweglos angesehen wird. Es scheint vielmehr so zu sein, dass die Mehrheit der deutschen Bevölkerung schlicht und einfach davon ausgeht, es wären die Diskriminierten selbst, die ihre Probleme zu verantworten und also auch zu lösen hätten. Und zwar dadurch, dass sie darauf verzichten, eine "Extrawurst" gebraten zu bekommen. Nur unter dieser Bedingung nämlich sieht sich die Mehrheit der deutschen Bevölkerung im Stande, sich materiell vorteilhaft und moralisch untadelig zu verhalten.

  • 11.02.2011 17:51 Uhr

    von Bzong:

    Die sogenannte Antidiskriminierungspolitik steckt sehr wohl in einer Kriese. Man könnte sie inzwischen Aktivediskriminierungspolitik nennen.
    Zb. Verordnung einer Behörde: Jede zweite Position muss von einer Frau besetzt werden. Was ist hier mit den Männern? Es können auch alle Stellen mit Frauen besetzt werden. Das schließt das Gesetz nicht aus. Solche "banalen" Beispiele lassen sich zu Hauf in finden, dies stellt ein echtes Problem dar, weil die Zuständigen nicht in der Lage sind über den Mist den sie verzapfen nachzudenken!

  • 11.02.2011 17:51 Uhr

    von jes:

    alle Menschen solltten gleich behandelt werden, die Studie zeigt nur mal wieder wie faschistoid Deutschland ist.

  • 11.02.2011 17:51 Uhr

    von anke:

    Die Antidiskriminierungspolitik in Deutschland steckt nicht in einem Dilemma. Das erkennt man schon daran, dass die Situation durch die Befragten offenbar weder als unerwartet noch als ausweglos angesehen wird. Es scheint vielmehr so zu sein, dass die Mehrheit der deutschen Bevölkerung schlicht und einfach davon ausgeht, es wären die Diskriminierten selbst, die ihre Probleme zu verantworten und also auch zu lösen hätten. Und zwar dadurch, dass sie darauf verzichten, eine "Extrawurst" gebraten zu bekommen. Nur unter dieser Bedingung nämlich sieht sich die Mehrheit der deutschen Bevölkerung im Stande, sich materiell vorteilhaft und moralisch untadelig zu verhalten.

  • 03.04.2009 15:35 Uhr

    von Bzong:

    Die sogenannte Antidiskriminierungspolitik steckt sehr wohl in einer Kriese. Man könnte sie inzwischen Aktivediskriminierungspolitik nennen.
    Zb. Verordnung einer Behörde: Jede zweite Position muss von einer Frau besetzt werden. Was ist hier mit den Männern? Es können auch alle Stellen mit Frauen besetzt werden. Das schließt das Gesetz nicht aus. Solche "banalen" Beispiele lassen sich zu Hauf in finden, dies stellt ein echtes Problem dar, weil die Zuständigen nicht in der Lage sind über den Mist den sie verzapfen nachzudenken!

  • 03.04.2009 12:22 Uhr

    von Manuel:

    Scheinheiliges Getue mit dem Gesetz! Natürlich soll(t)en alle gleich behandelt werden. Dass sich aber Ältere und Behinderte weigern mit allen anderen Randgruppen in einen Topf geworfen zu werden, ist fast logisch. Alle sollten gleich behandelt werden, viele so genannte Randgruppen machen sich in der Tat selbst dazu.

  • 03.04.2009 10:42 Uhr

    von chramb:

    Faschistoid? So ein Quatsch. Die Leute wollen ja keine absichtliche Ungleichbehandlung. Sie wollen nur keine vermeidlichen Sonderrechte. Menschen die einen Arbeitsplatz suchen haben nunmal "Angst" das ihnen eine Stelle flöten gehen könnte, da es eine vermeidliche Bevorzugung anderer Gruppen gibt. Davon mal abgesehen schaffen doch auch solche Gesetze auch "Randgruppen", die ohne solche Gesetzte viel eher als Teil der Gesellschaft gesehen würden.

    Und Ausländer und Andersgläubige grenzen sich doch meist von ganz alleine ab. (Das gibt sicher Schimpfe)
    Aber meinen Persönlichen Erfahrungen nach ist es nunmal so.

  • 03.04.2009 07:11 Uhr

    von Karl Kraus:

    "Eine Mehrheit der Deutschen hält Diskriminierung zwar für unethisch und gar ökonomisch schädlich."
    Und gar ökonomisch schädlich? Gar heißt sogar. Interessante Aufstufung. Ein schöner Satz über die Bewertung von Moral und Ökonomie.

  • 02.04.2009 21:10 Uhr

    von Sugus:

    "Eine Erkenntnis der Studie: Die Deutschen, die selbst nicht davon betroffen sind, interessieren sich kaum für Diskriminierungsfragen"
    Zu ergänzen: Und Homos demonstrieren nicht für Heten. Und Moslems setzen sich nicht für Christen ein.

  • 02.04.2009 19:27 Uhr

    von jes:

    alle Menschen solltten gleich behandelt werden, die Studie zeigt nur mal wieder wie faschistoid Deutschland ist.

  • 02.04.2009 19:09 Uhr

    von chris:

    Sich für Antidiskriminierung einzusetzen bedeutet sich für weniger Menschlichkeit und für mehr Bürokrartie einzusetzen. Ehrlichkeit ist bei Bewerbungsgesprächen nicht mehr angesagt. Sympahtie und Antipathie will der Staat mit Gesinnungsschnüffellei regulieren. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) ist ein Schande für Europapolitik. EU-Verdrossenheit ist ein wesentlicher Erfolg dieses überflüssigen Gesetzes.

  • 02.04.2009 18:15 Uhr

    von anke:

    Die Antidiskriminierungspolitik in Deutschland steckt nicht in einem Dilemma. Das erkennt man schon daran, dass die Situation durch die Befragten offenbar weder als unerwartet noch als ausweglos angesehen wird. Es scheint vielmehr so zu sein, dass die Mehrheit der deutschen Bevölkerung schlicht und einfach davon ausgeht, es wären die Diskriminierten selbst, die ihre Probleme zu verantworten und also auch zu lösen hätten. Und zwar dadurch, dass sie darauf verzichten, eine "Extrawurst" gebraten zu bekommen. Nur unter dieser Bedingung nämlich sieht sich die Mehrheit der deutschen Bevölkerung im Stande, sich materiell vorteilhaft und moralisch untadelig zu verhalten.

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