• 30.06.2009

Studenten im Dauerstress

Arbeit ist das halbe Studentenleben

Obwohl Studierende wegen der Bachelorstudiengänge deutlich weniger Freizeit haben, arbeiten sie nebenbei - viele setzen sich so teilweise massiv unter Druck. Auf Dauer mache das krank, warnt ein Unipsychologe.von Nora Grosse-Harmann

  • 02.07.2009 09:31 Uhr

    von Jan:

    Klar, oft brauch man Geld um über die Runden zu kommen und besorgt sich deswegen einen Nebenjob. Ich persönlich sehe aber oft stärker den positven Aspekt. Ich habe über das von ihnen angesprochene Potal Jobmensa.de beworben und arbeite jetzt als Werkstudent. Dabei kann ich das theoretisch erlernte wunderbar in die Praxis umsetzen, was wiederum meine Lernmotivation steigert.

  • 01.07.2009 11:59 Uhr

    von Christina:

    Eine neue Petition zu einem leider immer noch hochaktuellen und wichtigen Thema ist gestartet. Es wird sehr zu Recht gefordert, allen Studenten auch das Masterstudium zu ermöglichen, da der Bachelor eh keinen interessiert: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=5178

    Als Zwischenlösung bis zur Abschaffung der schwachsinnigen Bologna-Modularisierung ist dem absolut zuzustimmen.

  • 30.06.2009 23:24 Uhr

    von Sophia:

    Dieser Bachelorwahn nervt langsam!
    Viele Diplomstudien wurden einfach geteilt und sind nun Ba + Ma, anstatt neuer Curricula.

    Ein 6 Semester Bachelor hat schon gar keinen Sinn, aber welchen Sinn hat ein 8 Sem. Bachelor, war nicht eines der großen Argumente die scheinbar schnellere Studienzeit? Was würde z.B. ein 8 Sem - Bachelor bringen? Statt Diplom, Magister, Examen nur Halbverbildete mit zeitgeistiger Marktfähigkeit ohne solide Grundlagen und wissenschaftliche Arbeitsfähigkeit, für den Master gäbe es dann nochmal 4 Sem. drauf, da sind wir schon bei 10 bzw. 12 Sem., was bitte ist das für ein von grundauf krankes und ausschließlich nachteiliges System, keiner will es, keiner braucht es und nur wenige bezahlte Lobbyisten wollen es allen Bürgern aufzwängen.

    Die europaweiten Änderungen der Studienpläne auf das Bachelor-Master-PhD-System im Rahmen des Bologna-Prozesses findet nirgendwo Anklang. Proteste gegen diese Reformen regen sich in allen Ländern Europas. Trotzdem werden diese fortgesetzt, ohne zu Hinterfragen, warum niemand dieses System will..., das alte ist schlicht umfassend besser.

    Und ein Nachsatz zum Thema Vergleichbarkeit und Durchlässigkeit in Europa - funktioniert leider trotzdem nicht, da die Studienpläne und Studienrichtungen trotz Bologna von Land zu Land so weit auseinanderklaffen, dass keine Durchlässigkeit besteht!

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