• 03.02.2009

Streit um Schulradar.de

Hamburg klagt gegen Elternkritik

Auf einem Internet-Bewertungsportal berichten Eltern über angebliche Misshandlungen von Schülern durch Lehrer. Die Hamburger Schulbehörde will die Äußerungen verbieten lassen.von Tonio Weidler

  • 03.02.2009 16:15 Uhr

    von USV Hasser:

    Was gehn mir diese Gestalten auf die Nerven:

    Helicopter Parents

    "Im Amerikanischen gibt es eine hübsche Bezeichnung für überengagierte Eltern: Helicopter-Parents. Sie schweben dicht über ihren Kindern. Lassen sie nie aus den Augen. Besonders, was deren Bildung betrifft, wird jeder Schritt kontrolliert, unterstützt, vorbereitet. Keine Chance soll den Kindern entgehen, keine Gefahr sie bedrohen. Chinesisch für Kindergarten-Kinder und Jugendliche, die mit GPS-Empfängern in der Tasche ihre Freunde treffen müssen, damit ihre Eltern jeden Schritt nachvollziehen können und alle Gefahren rechtzeitig abwehren können – das sind die harmlosen Auswüchse."

  • 02.02.2009 23:33 Uhr

    von Victor Polenz:

    ... und das ist gut so !
    Ich kann Internet-Foren wie "www.schulradar.de" ebenfalls nur meine persönliche allergrößte Hochachtung
    aussprechen:
    Lasst Euch von irgendwelchen "Behörden", die Euch per "Gerichtsbeschluss" einen Maulkorb anlegen wollen, niemals einschüchtern !
    Die Bundesrepublik Deutschland ist immer noch ein freiheitlicher und demokratischer Rechtsstaat; hierzu gehört auch, dass Auffassungen und Meinungen frei publiziert werden dürfen die den Interessen bestimmter staatlicher Rechtsorgane und Interessengruppen zuwider sind.
    Tatsache aber ist für mich auch dass es offensichtlich überall in Deutschland verteilt Schulen gibt in denen Kinder/Jugendliche von "Mitschülern"/"Lehrern" und/oder "Schulleitern" erniedrigt, misshandelt und beleidigt werden.
    Mir selbst ist solch eine "Schule" mit solchen "Methoden" im Nordwesten Niedersachens leider auch nur zu gut bekannt; auch ich wurde dort im Zeitraum von 1974 - 1983 immer wieder zur Zielscheibe diverser Übergriffe.
    Sogar 6 Jahre nach meinem Ausscheiden dort versuchten nochmals 3 meiner ehemaligen "Lehrer" mir unter einem Vorwand einen Strafprozess wegen angeblicher "Beleidigung" und "Körperverletzung" eines dieser Typen anzuhängen. Um von mir diesbezüglich ein "Schuldeingeständnis" zu erzwingen gingen diese sogar so weit in einem Labor der Polizei für sehr viel Geld ein "Beweismittel" fälschen zu lassen das mich als "Täter" überführen sollte.Ich aber ging darauf nicht ein und verweigerte konsequent die Aussage zu diesen Anschuldigungen; die zuständige Staatsanwaltschaft stellte daraufhin das "Ermittlungsverfahren" gegen mich binnen kürzester Zeit ein und meine Ex-Lehrergang war bis auf die Knochen blamiert und blieb auf ihren hohen Kosten für (3!)Rechtsanwälte und Labor sitzen.
    In den nächsten Jahren folgten noch andere, aber nicht mehr so heftige Schikanen dieser Schule gegen mich.
    Im Jahr 2012 will diese Schule ihr "30-jähriges Bestehen des Abiturs" in grossem Rahmen und "mit vielen Gästen" feiern.
    Ich selbst werde dort ganz bestimmt niemals hingehen und ziehe auch in Erwägung in öffentlicher Form (vielleicht über Schulradar?)zum Boykott dieser Festveranstaltung aufzurufen.
    Auch kann ich Gott nur inständig danken dass ich selbst keine Kinder habe die ich irgendwann dorthin schicken müsste,

    freundl. Grüsse
    Victor P.

  • 02.02.2009 16:28 Uhr

    von michael:

    also ich habe in den späten 90ern mein abbi gemacht. da gab es geworfene schlüsselbunde oder kreidestücke. mein kunstlehrer hat mich mal äußerst unsanft auf meinen platz zurückbefördert. meine geografie lehrerin war eine sadistin und fdp geil. mein politik lehrer ein sexist.
    das war zwar alles in einem plattenbaugebiet in der ex-ddr.
    aber ehrlich ich glaub nicht das es im westen (auch nicht heutzutage) so viel besser ist.

    mfg cycodead

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