• 19.01.2012

Streit um Posten im Entwicklungsministerium

Das System Niebel

Dirk Niebel wehrt sich gegen den Vorwurf, eigenen Leuten in seinem Ministerium Jobs zuzuschanzen. Doch er bastelt und besetzt viel mehr Posten als üblich ist.von Gordon Repinski

  • 20.01.2012 13:48 Uhr

    von baerbel thomas:

    ich vermisse die kommentatoren auf der straße

  • 20.01.2012 09:54 Uhr

    von libra:

    @und die Grünen:

    Konkrete Beispiele für Ihre Behauptung????

  • 20.01.2012 09:46 Uhr

    von P.Haller:

    Niebel, Wulff, Ramsauer, Rösler, Westerwelle, v.d.Leyen, Schröder, Mutti.... Es ist der schiere Wahnsinn, was wir hier in der "Wirtschaftslokomotive" Europas für ne Nasen an der Spitze haben !!
    Wahrscheinlich würden die nicht mal in Entenhausen in der Regierung sitzen. Aber für hier reicht es anscheinend locker!

  • 20.01.2012 09:28 Uhr

    von G. Repinski:

    @Anne Stickel: Vielen Dank für den Hinweis, mein Fehler. Wir haben es geändert. Viele Grüße, GR

  • 20.01.2012 09:06 Uhr

    von Tableuke:

    Niebel, Homberger, Westerwelle und diese neuen jungen Schnösel vom Lieferservice...hoffentlich ist unsere Demokratie so wehrhaft, und jagt diesen Haufen zum Teufel!

  • 20.01.2012 08:59 Uhr

    von Ruettmann:

    Der Artikel ist nicht schlecht, weil er das Verfahren beim politischen Wechsel an der Spitze eines Ministeriums recht detailliert beschreibt. Im Moment ist en vogue auf die FDP einzudreschen, aber dabei wird vergessen, dass ausnahmslos jede Partei so verfährt.

    Und was glaubt ihr eigentlich, was passiert, wenn man als FDPler in ein Ministerium einzieht, das seit 12 Jahren von der SPD (schlecht) geführt wurde?! Und dann will man den ganzen Laden auch noch umkrempeln. Da hängen dann alte Privilegien der rot-grünen Seilschaft dran und die wehren sich natürlich, wenn der alte sozialdemokratische Filz zerrupft wird. Wenn man also die Reform im eigenen Haus durchsetzen will, muss man hierfür Vorsorge treffen.

    Also: Das ist sicher nichts FDP- oder gar Niebel-spezifisches, sondern das übliche Verfahren beim politischen Wechsel. Aber wie gesagt: Im Moment ist FDP-bashing halt schwer in Mode, da kann man gemeinsam schimpfen, sich an der kollektiven Empörung wärmen und braucht noch nicht mal eine eigene Meinung!

  • 20.01.2012 08:03 Uhr

    von tanaka:

    ob niebel oder wulff: geschacher und vetternwirtschaft wo man nur hinschaut. das sind doch nur die spitzen eines eisberges in der deutschen politik. und wir schimpfen immer über italien. dabei ists in deutschland auch nicht besser. wen wunderts, dass das vertrauen in die politik ständig weiter sinkt, wenn jeder sich selbst und seinen liebsten am nächsten ist, aber nicht denen, die sie eigentlich gewählt haben.

    die klientelpolitik (ärzte, hoteliers, banken), welche die fdp unverhohlen treibt, ist selbstverständlich geworden und treibt niemanden mehr eine träne ins auge - armes deutschland!

  • 20.01.2012 07:26 Uhr

    von Wolf im Wolfspelz...:

    ... den dieser Mann ist verantwortlich für die Unterdrückung, Ausbeutung, NICHT Entwicklungshilfe von eh schon armen Drittländern und bekommt von unseren Steuergeldern Gehalt. Verdienst kann man das sowieso nicht nennen, denn was dieser man tatsächlich bekommt von den unzähligen Lobbyisten wage ich nur zu vermuten. Doch wer "verdient" wieder daran? Natürlich nicht der kleine Mann, der zurzeit eh schon geknechtet ist durch "die Schuld".
    Wie lange wollen DIE uns eigentlich noch für dumm verkaufen?

  • 20.01.2012 03:41 Uhr

    von vic:

    Sie verlangen Fachwissen in Minsterien?
    Was denn noch alles?
    Nun machen Sie aber mal einen Punkt.
    Niebel ist schließlich Entwicklungshilfeminister,
    und als solcher nimmt er seinen Job ernst. Er hilft, sich und seine Freunde zu entwickeln.

  • 20.01.2012 02:21 Uhr

    von Bitbändiger:

    Ich habe schon viele Artikel zu dieser Causa gelesen, und Iher, Gordon Repinski, ist im besonderen Maße um Sachlichkeit bemüht (im Ergebnis, weil die Sachlage nun mal so ist, wie sie ist, zwangsläufig ebenfalls vernichtend).

    Warum aber kann dieser Herr Niebel die geballte Kritik bislang einfach aussitzen? Zum einen sicher, weil ich bisher noch nirgendwo eine Information gefunden habe, was diese "FDP-Versorgungsoffensive" den Steuerzahler aktuell und künftig laufend kostet (wäre für eine Redaktion sicher weitaus leichter zu recherchieren als für mich). Zum anderen bleibt überall unerwähnt, dass die Präsenz dieses Dirk Niebel am Kabinettstisch von der Kanzlerin zu verantworten ist. Und der Dame ist - aus welchen Gründen auch immer - offenbar sch...egal, was dieser Ex-Feldwebel in dem peripheren Bereich, in den sie ihn abgeschoben zu haben glaubte, so treibt.

  • 20.01.2012 01:24 Uhr

    von Anne Stickel:

    Lieber Gordon: in der GIZ ist auch die GTZ aufgegangen. Deshalb ist sie nicht mehr Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, wie Dein Artikel sagt, sondern Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit. Danke darüberhinaus für den Artikel! Anne.

  • 20.01.2012 01:08 Uhr

    von Wolf:

    Das die gelbe Kaste Nehmer- und Geberqualtiäten
    u.a. in Sachen Steuergeschenke an die Hoteliers, wofür sie mind. 1 Mill. Parteispende bekommen haben, ist hinrreichend bekannt.

    Desweiteren hält sich diese kleine Splitterpartei einen Staatssekretär, der die Gesundheitsreformgesetze ausgearbeitet hat.

    Wie verkommen ist diese Politiker-Republik !

  • 20.01.2012 00:04 Uhr

    von heidi:

    Einfach eine Sauerei!

  • 19.01.2012 22:18 Uhr

    von uwegre:

    Kurz und schmerzlos: der Mann ist unterbelichtet, fehlbesetzt, eitler Tropf und hat keine Freunde.
    Meine holen mich ab und zu auf den Teppich zurück,
    wenn es vonnöten ist.

  • 19.01.2012 22:00 Uhr

    von -,- :

    fdp - wollten die nicht irgendwas mit bürokratieabbau und schlanker staat?

    lol

  • 19.01.2012 21:55 Uhr

    von Pink:

    Tarnen. Tricksen. Täuschen.
    Nein, ich spreche nicht von Wulff.
    Niebel heißt er und leitet ein Ministerium, dass er abschaffen wollte.

    Das System der Fast Ein Prozent - Partei ist sehr eng vernetzt mit dem System CDU.

    Bananenrepublik, Takatuka-Land, wir leben in Absurdistan.



  • 19.01.2012 20:33 Uhr

    von Und die Grünen?:

    Die Grünen haben nach gewonnener Wahl in BW erst einaml blitzartig 180 neue Beamtenstellen geschaffen um politisch passende alte Kämpfer zu platzieren. Ist das dann das "System 68er"? Oder weiß die taz von nichts?

  • 19.01.2012 20:21 Uhr

    von Renate Simon:

    Herr Niebel macht das, was wohl Berufs wegen schon in Hamburg machte - Arbeitsvermittlung.

    Dass einem sich dabei die Nackenhaare sträuben, belastet den Herrn aber sicher nicht weiter. Lt. ARD-Politbarometer ist die FDP schon wieder bei 3%, Himmel hilf.

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