Streit der Woche zu Gewalt im Fußball
"Bastelstuben für Ultra-Fans"
Der Fußball braucht eine Friedensbewegung, sagt Polizeigewerkschafter Rainer Wendt und fordert mehr Fan-Überwachung. St.Pauli-Urgestein Sven Brux schimpft ihn einen "Repressionsfanatiker".von Bernd Skischally
Leserkommentare
23.03.2010 14:50 Uhr
von 1 live-Reportage über die Kölner Ultra-Szene:
http://www.einslive.de/sendungen/plan_b/reportage/2010/03/reportage_100322.jsp
21.03.2010 11:14 Uhr
von Thomas Sch.:
Gewalt im Fußball ? Die haben bestimmt eine schwierige Sozialisation gehabt und dann gab es ja auch noch die üble Kolonialzeit. Da sind Unmengen an sozio-kulturellem Räumen verlorengegangen. Das hat dann zu interkulturellen Spannungen geführt, die sich ganz natürlich in den kapitalisch geführten Fußballstadien Bahn brechen und so zu einem psychlogisch entlastendem Ausgleich führen. Insofern sind die Vorfälle als Chance zu einer Erneuerung der Beziehungen zu bewerten. Klar ? Wem diese verquasten Ausführungen unverständlich sind, hat natürlich recht. Trotzdem werden sie gerne so oder so ähnlich bei vielerlei Themen angewandt.
21.03.2010 05:39 Uhr
von gedankenpolizist:
also nochmal:
w. ist ein lautschreier. der will da seine eigene karriere fördern.
unqualifiziert und gierig.
davon ab: die 2. große polizei-gewerkschaft hält sich bedeckt - für mich eine entlarvung der politischen motive des (möchtegern)-sheriffs w. .
21.03.2010 05:33 Uhr
von ai jahresbericht:
am besten jeden bürger in einer gendatenbank erfassen.
hat der w. nicht auch den buk von wegen +1 euro und keine stehplätze mehr vorgesülzt?
was sagt die andere grosse polizeigewerkschaft? ach ja, nichts....
da will sich aber auch keiner ins rampenlicht labern...ziemlich schmierig.
21.03.2010 00:45 Uhr
von Leser:
Gott, was ist denn in Berlin schon passiert? Ein paar enttäuschte Fans haben, nach dem der Abstieg quasi feststeht, randaliert. Es entstand Sachschaden, okay.
Aber das ist doch nicht zu vergleichen mit dem, was zum Beispiel in Italien oder Lateinamerika beim Fussball passiert. Und wenn sich Verrückte gegenseitig die Köpfe einschlagen, ist das doch deren Sache. Gibt es nichts Wichtigeres im Moment?
20.03.2010 16:59 Uhr
von ich:
"vernünftige Menschen mit der Fähigkeit zur fairen Analyse" sind in der Fußballszene so häufig vorhanden wie freiwillig englischsprechende Franzosen.
PS:
Ich empfehle allen polizeilichen Gewerkschaftsmitgliedern, kommendes Wochenende eine Krankmeldung einzureichen. Mal sehen, wie sich die Sache ohne Polizeibegleitung entwickelt.
20.03.2010 13:57 Uhr
von Marc:
Hat nicht mit dem Artikel zu tun, nur eine kleine Anmerkung zu den unschönen und auch zu verurteilenden Ergeignissen im Berliner Olympiastadion. Aber dennoch sollte auch die TAZ es schon sachlich darstellen:
Von den 100(!) Fans auf dem Spielfeld haben nicht alle, wie Ihr Artikel suggestiert, randaliert. Sondern vielleicht 10% von denen.
Es wurde nicht mit "Holzlatten" ums sich geschlagen. Zu Einem, handelt es sich um PVC-Fahnenstangen mit dem Durchmesser einer zwei Euromünze, zum anderen hat nur einer bis zwei damit auf die Auswechslbank eingeschlagen.
20.03.2010 11:18 Uhr
von anna87:
Zitat: BERLIN taz | Rainer Wendt, Leiter der Deutschen Polizeigewerkschaft, fordert, dass bei Fußballspielen künftig die Namen der Ticketkäufer erfasst werden.
ja natürlich sorgt ihr doch erst mal bitte dafür das jeder polizist eine eindeutig lesbare nummer/namen trägt wo dran man ihn identifizieren kann. weil unrechtmässige polizei gewallt nimmt immer mehr zu!
und dann kann man doch mit dem finger auf andere zeigen!
aber nein, es ist üblich IMMER auf andere zu zeigen, um von den eigenen problemen abzulenken. funktioniert selbst in der politik.
echt armes deutschland...
wöcome to the USA...
20.03.2010 10:53 Uhr
von kJoe:
Na super.
wer glaubt denn, dass die Hools zu Hause bleiben?
Dann wird sich eben vor dem Stadion,hinter dem Stadion und in den Kneipen geprügelt...
Das ist Ignoranz, mit der der DFB dann aber mal wieder nix zu tun hat.
20.03.2010 08:37 Uhr
von Wuppertaler Fußball-Freund:
Eine Antirassistische Bewegung wäre da viel sinnvoller. Ich sehe keinen großen Unterschied zwischen Ultra-Szene und autonomen Nazis, sowohl personell wie ideologisch.
Interessant dazu folgender Text der Bundeszentrale für politische Bildung über die Fan-"Kultur":
http://www1.bpb.de/themen/WPFOXF,0,0,Ultras_und_Supporter.html