Es war der erste bundesweite Streik der Putzkräfte in der Bundesrepublik. Er dauerte gerade zwei Wochen. Der Erfolg beflügelt auch die Gewerkschaften.von E. Völpel Und U. Schulte
Es würde mich brennend interessieren, welcher Streik positive gesellschaftliche Entwicklungen bringen würde: Den der Investmentbanker ROFL oder den der Reinigungs-Fachkräfte ?
Die Investmentbanker vermisst -fast- keiner. Oder? Ein Komplett-Ausfall der Reinigungs-Fachkräfte würde die "Schweinegrippe" zur beliebigen RTL-Nachmittagssoap verblassen lassen.
Meiner Meinung nach sitzt die echte Schweinegrippe in den Bankhäusern? Die Medizin dagegen überlasse ich eurer Fantasie((-:
30.10.2009 08:58 Uhr
von J. Decker:
Jeder der sich mit dieser Branche etwas auskennt, weiß doch das die großen Gebäudereinigerunternehmen den Mindestlohn ganz locker durch die Herausgabe von Pauschallöhnen für die einzelnen Objekte umgehen. Somit wird der Mindestlohn sogar noch zum Instrument den Menschen noch mehr abzuverlangen als es ohnehin schon getan wird. Und Oma Meier, die ihre Rente etwas aufbessern möchte, darf dann richtig ranklotzen um "ihr" Objekt ordentlich zu reinigen. G. Grass wo bist Du?
30.10.2009 08:40 Uhr
von Klaus:
900 Euro pro Monat? 21 AT x 8h x 8,15Euro = 1369,20 Bruttolohn für Frau Nadire Sevim und keine 900.
30.10.2009 08:34 Uhr
von Berthild Lorenz:
Ihren Kommentar hier eingeben Das Problem ist der Glaube daran, dass die Einen ArbeitgeberInnen sind und die Anderen ArbeitnehmerInnen!
Was wäre, wenn ihr, die ihr ArbeitnehmerInnen genannt werdet, die sogenannten ArbeitgerberInnen mal mit ihrer Arbeit alleine lasst?
Meint ihr, ihr würdet verhungern? Wenn sich alle einig wären, würden ale kapieren ...
29.10.2009 14:26 Uhr
von anke:
Wahrscheinlich haftet an den Fenstern im Osten der Republik nur 80 % des Drecks, der an Westfenstern klebt. Muss am noch immer recht unterschiedlichen Industrialisierungsgrad liegen...
29.10.2009 10:46 Uhr
von reblek:
Das Problem ist nicht, einen "Mindestlohn" zu vereinbaren, sondern dafür zu sorgen, dass er auch gezahlt wird. Klar, die Leute kriegen den "richtigen" Stundenlohn, aber weil sie die zu bearbeitende Fläche vorgeschrieben bekommen, sitzen sie daran häufig genug länger, als vom Arbeitgeber vorgegeben und behauptet. Da werden aus acht Stunden gerne mal zehn und mehr - und schon ist er dahin, der "Mindestlohn".
Leserkommentare
30.10.2009 09:40 Uhr
von feraro:
Es würde mich brennend interessieren, welcher Streik
positive gesellschaftliche Entwicklungen bringen würde:
Den der Investmentbanker ROFL
oder den der Reinigungs-Fachkräfte ?
Die Investmentbanker vermisst -fast- keiner.
Oder?
Ein Komplett-Ausfall der Reinigungs-Fachkräfte würde
die "Schweinegrippe" zur beliebigen RTL-Nachmittagssoap verblassen lassen.
Meiner Meinung nach sitzt die echte Schweinegrippe
in den Bankhäusern?
Die Medizin dagegen überlasse ich eurer Fantasie((-:
30.10.2009 08:58 Uhr
von J. Decker:
Jeder der sich mit dieser Branche etwas auskennt, weiß doch das die großen Gebäudereinigerunternehmen den Mindestlohn ganz locker durch die Herausgabe von Pauschallöhnen für die einzelnen Objekte umgehen. Somit wird der Mindestlohn sogar noch zum Instrument den Menschen noch mehr abzuverlangen als es ohnehin schon getan wird. Und Oma Meier, die ihre Rente etwas aufbessern möchte, darf dann richtig ranklotzen um "ihr" Objekt ordentlich zu reinigen. G. Grass wo bist Du?
30.10.2009 08:40 Uhr
von Klaus:
900 Euro pro Monat?
21 AT x 8h x 8,15Euro = 1369,20 Bruttolohn für Frau Nadire Sevim und keine 900.
30.10.2009 08:34 Uhr
von Berthild Lorenz:
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Das Problem ist der Glaube daran, dass die Einen ArbeitgeberInnen sind und die Anderen ArbeitnehmerInnen!
Was wäre, wenn ihr, die ihr ArbeitnehmerInnen genannt werdet, die sogenannten ArbeitgerberInnen
mal mit ihrer Arbeit alleine lasst?
Meint ihr, ihr würdet verhungern? Wenn sich alle einig wären, würden ale kapieren ...
29.10.2009 14:26 Uhr
von anke:
Wahrscheinlich haftet an den Fenstern im Osten der Republik nur 80 % des Drecks, der an Westfenstern klebt. Muss am noch immer recht unterschiedlichen Industrialisierungsgrad liegen...
29.10.2009 10:46 Uhr
von reblek:
Das Problem ist nicht, einen "Mindestlohn" zu vereinbaren, sondern dafür zu sorgen, dass er auch gezahlt wird. Klar, die Leute kriegen den "richtigen" Stundenlohn, aber weil sie die zu bearbeitende Fläche vorgeschrieben bekommen, sitzen sie daran häufig genug länger, als vom Arbeitgeber vorgegeben und behauptet. Da werden aus acht Stunden gerne mal zehn und mehr - und schon ist er dahin, der "Mindestlohn".