Es heisst doch 'Holocaust' und nicht 'Schoah', zumindest in Deutschland. 'Schoah' hat den Ruch, es handele sich um ein speziell jüdisches und kein menschliches Drama. Bei dem Thema ist tatsächlich Maß gegenüber den Schülern zu bewahren. Bilder vom rauchenden Schlot des Krematoriums, vom Berg der Haare sind schockierend genug. Es bedarf keiner Tiraden. Die habe ich selbst als Schüler erlebt. Manche Lehrer wollen bewusst oder unbewusst ein Schuldgefühl bei den Schülern hervor rufen. Hier zeigt Frankreich Souveränität.
07.09.2010 00:13 Uhr
von charlot:
Ich lese immer häufiger das Schlagwort Gutmenschentum oder Gutmensch und kann nichts damit anfangen. Klingt für mich wie Gewäsch, so als wollte jenmand was sagen der/die nichts zu sagen hat. Vielleicht kann mir jemand den Sinn des Wortes erklären?
06.09.2010 00:12 Uhr
von iBot:
Gutmenschentum? Das, was die landläufige Klientel unter Gutmenschen versteht, müsste doch eigentlich eher noch fordern, sie zu suspendieren, weil sie den Holocaust seltener als 50 Mal erwähnt hat. Menschenskinners, wenn man schon Nazijargon verwendet, um alles zu diskreditieren, was einem nicht passt, dann doch wenigstens einheitlich in der Wortwahl!
05.09.2010 20:20 Uhr
von Joseph C.:
Eine Verletzung der staatlichen Neutralität wäre nur dann zu beklagen, wenn die Lehrerin ihre Stellung ausnutzt, um jüdische Glaubenslehren unter nichtjüdischen Schülern zu verbreiten! Aber im vorliegenden Fall handelt es sich lediglich um die Vermittlung von Geschichte. Das äußerst dunkle Kapitel der Schoa kann man eigentlich nicht oft genug erwähnen, gerade auch weil die Nazis überhaupt nicht neutral in Fragen der Religion oder Weltanschauung waren!
05.09.2010 10:54 Uhr
von JoelMeir:
Ein schönes Beispiel von Gutmenschentum, nicht nur in Deutschland sondern auch bei unseren Europäischen Partnern.
Möge Sie so oft, "Shoah"; Holocaust;Genozid sagen dürfen so oft Sie will in der Themenbehandlung im Unterricht. Es fördert den offenen Umgang damit. Den Menschen die darin starben nimmt es keinen Schaden, denn Sie sind Tod.
Oder wie es mal ein Rabbi sagte, Ihnen bleibt die Freiheit, uns nur die Trauer.
Ich glaube das dies Paranoide Verhalten keine berechtigung hat.
04.09.2010 17:35 Uhr
von gonzo:
Kapiere ich nicht. Haben die denn keinen verbindlichen Lehrplan? Wenn sie dagegegn verstoßen hat ist Entlassung ok, wenn nicht dann nicht.
04.09.2010 16:34 Uhr
von Sondermann:
Ist Madame Pederzoli nun eine Professorin oder eine Mittelschul-Lehrerin? Ich glaube, hier hat jemand nicht sauber übersetzt...
04.09.2010 13:38 Uhr
von baerchen:
professeur ist nicht das selbe wie professor. es wird sich um eine lehrerin handeln, oder?
04.09.2010 01:40 Uhr
von K. Schramm:
Nicht zu fassen. Aber irgend jemand muss doch da ein Spitzel gewesen sein ? Wo man hinschaut tauchen plötzlich, wie aus dem Nichts rassistisch, diskriminierende Verhaltensweisen auf. Ein Symptom von Europa ?
In Bayern denke ich, ist auch einmal eine Grundschullehrerin versetzt worden, weil sie engagiert ihren Unterricht gemacht hat und viele Kinder deshalb ins Gymnasium gehen konnten. Das passte nicht in die Schulpolitik, die vorsieht, dass nur eine bestimmte Anzahl von Kindern eine höhere Schule besuchen sollen.
03.09.2010 19:29 Uhr
von Harry Hamburg:
Nun mal nicht so kleinlich: Hier muss ein Bundesbanker gehen, weil er zweimal das Wort "Gene" mit "Juden" in einem Satz genannt hat und zudem mehrfach das Wort "Integrationsproblem" mit den Wörtern "Islam" bzw. "Muslime" verknüpfte.
Man muss schon aufpassen, was man sagt. Hahaha!
03.09.2010 18:22 Uhr
von Signe:
Ich bin schockiert! Über Frankreich habe ich schon oft nichts Gutes gehört und nun so etwas. Ah ja, dann können offensichtlich Lehrer/innen in Frankreich mit rechter Gesinnung im Schuldienst verbleiben? Aha, und Oradour sur Glane, das Verbrechen im zweiten Weltkrieg an der örtlichen Bevölkerung, das wird damit wohl gut geheißen. Hoffentlich wird die Regierung in Frankreich bald abgewählt. Genau wie in Dänemark. Signe.
Leserkommentare
30.09.2010 09:49 Uhr
von Jehan:
Es heisst doch 'Holocaust' und nicht 'Schoah', zumindest in Deutschland. 'Schoah' hat den Ruch, es handele sich um ein speziell jüdisches und kein menschliches Drama.
Bei dem Thema ist tatsächlich Maß gegenüber den Schülern zu bewahren. Bilder vom rauchenden Schlot des Krematoriums, vom Berg der Haare sind schockierend genug. Es bedarf keiner Tiraden. Die habe ich selbst als Schüler erlebt. Manche Lehrer wollen bewusst oder unbewusst ein Schuldgefühl bei den Schülern hervor rufen. Hier zeigt Frankreich Souveränität.
07.09.2010 00:13 Uhr
von charlot:
Ich lese immer häufiger das Schlagwort Gutmenschentum oder Gutmensch und kann nichts damit anfangen. Klingt für mich wie Gewäsch, so als wollte jenmand was sagen der/die nichts zu sagen hat. Vielleicht kann mir jemand den Sinn des Wortes erklären?
06.09.2010 00:12 Uhr
von iBot:
Gutmenschentum? Das, was die landläufige Klientel unter Gutmenschen versteht, müsste doch eigentlich eher noch fordern, sie zu suspendieren, weil sie den Holocaust seltener als 50 Mal erwähnt hat.
Menschenskinners, wenn man schon Nazijargon verwendet, um alles zu diskreditieren, was einem nicht passt, dann doch wenigstens einheitlich in der Wortwahl!
05.09.2010 20:20 Uhr
von Joseph C.:
Eine Verletzung der staatlichen Neutralität wäre nur dann zu beklagen, wenn die Lehrerin ihre Stellung ausnutzt, um jüdische Glaubenslehren unter nichtjüdischen Schülern zu verbreiten!
Aber im vorliegenden Fall handelt es sich lediglich um die Vermittlung von Geschichte. Das äußerst dunkle Kapitel der Schoa kann man eigentlich nicht oft genug erwähnen, gerade auch weil die Nazis überhaupt nicht neutral in Fragen der Religion oder Weltanschauung waren!
05.09.2010 10:54 Uhr
von JoelMeir:
Ein schönes Beispiel von Gutmenschentum, nicht nur in Deutschland sondern auch bei unseren Europäischen Partnern.
Möge Sie so oft, "Shoah"; Holocaust;Genozid sagen dürfen so oft Sie will in der Themenbehandlung im Unterricht. Es fördert den offenen Umgang damit. Den Menschen die darin starben nimmt es keinen Schaden, denn Sie sind Tod.
Oder wie es mal ein Rabbi sagte, Ihnen bleibt die Freiheit, uns nur die Trauer.
Ich glaube das dies Paranoide Verhalten keine berechtigung hat.
04.09.2010 17:35 Uhr
von gonzo:
Kapiere ich nicht.
Haben die denn keinen verbindlichen Lehrplan?
Wenn sie dagegegn verstoßen hat ist Entlassung ok, wenn nicht dann nicht.
04.09.2010 16:34 Uhr
von Sondermann:
Ist Madame Pederzoli nun eine Professorin oder eine Mittelschul-Lehrerin? Ich glaube, hier hat jemand nicht sauber übersetzt...
04.09.2010 13:38 Uhr
von baerchen:
professeur ist nicht das selbe wie professor. es wird sich um eine lehrerin handeln, oder?
04.09.2010 01:40 Uhr
von K. Schramm:
Nicht zu fassen.
Aber irgend jemand muss doch da ein Spitzel gewesen sein ?
Wo man hinschaut tauchen plötzlich, wie aus dem Nichts rassistisch, diskriminierende Verhaltensweisen auf.
Ein Symptom von Europa ?
In Bayern denke ich, ist auch einmal eine Grundschullehrerin versetzt worden, weil sie engagiert ihren Unterricht gemacht hat und viele Kinder deshalb ins Gymnasium gehen konnten.
Das passte nicht in die Schulpolitik, die vorsieht, dass nur eine bestimmte Anzahl von Kindern eine höhere Schule besuchen sollen.
03.09.2010 19:29 Uhr
von Harry Hamburg:
Nun mal nicht so kleinlich: Hier muss ein Bundesbanker gehen, weil er zweimal das Wort "Gene" mit "Juden" in einem Satz genannt hat und zudem mehrfach das Wort "Integrationsproblem" mit den Wörtern "Islam" bzw. "Muslime" verknüpfte.
Man muss schon aufpassen, was man sagt. Hahaha!
03.09.2010 18:22 Uhr
von Signe:
Ich bin schockiert! Über Frankreich habe ich schon oft nichts Gutes gehört und nun so etwas.
Ah ja, dann können offensichtlich Lehrer/innen in Frankreich mit rechter Gesinnung im Schuldienst verbleiben?
Aha, und Oradour sur Glane, das Verbrechen im zweiten Weltkrieg an der örtlichen Bevölkerung, das wird damit wohl gut geheißen.
Hoffentlich wird die Regierung in Frankreich bald abgewählt. Genau wie in Dänemark.
Signe.