• 03.11.2009

Stichwahl in Afghanistan abgesagt

Wahlfälscher wird Präsident

Die geplante Stichwahl ist abgesagt. Allen Betrugsvorwürfen zum Trotz ist der neue Präsident der alte: Karsai. Doch der Verlauf der Wahl hat nicht nur sein Ansehen beschädigt.von Sven Hansen

  • 03.11.2009 19:10 Uhr

    von qqq:

    jeder taliban oder afgahne der dort deutsche soldaten, amerikanische; britische oder andere soldaten erschiesst ist vollkommen im recht.

    es ist keine freie wahl.. es ist keine legitime regierung!
    schon die erste legislaturperiode war nicht zu rechtfertigen!

    WIR SIND DIE TERRORISTEN!

  • 03.11.2009 09:35 Uhr

    von Sebastian:

    Stellt sich keiner die Frage, warum der Gegner Karsais nicht mehr zur Stichwahl antritt? Riecht doch nach Beschiss

  • 03.11.2009 03:02 Uhr

    von vic:

    Westerwelle und die anderen Willigen gratulieren "dem Präsidenten aller Afghanen" zum "Gewinn der Präsidentschaftswahl".
    Sie lassen wirklich nichts aus, diese angeblich humanitäre Mission im Dienste der Demokratie zu demaskieren, damit auch der Letzte sieht was es ist.
    Karsai? Ein Bastard,klar. Aber unser Bastard.

  • 02.11.2009 23:03 Uhr

    von Wilhelm Achelpöhler:

    Die "Wahlen" in Afghanistan sind für die NATO ein Fiasko, leitet diese doch die Legitimität ihres Einsatzes direkt von der Regierung der Islamischen Republik Afghanistan ab. "ISAF ist im Auftrag der Vereinten Nationen zur Sicherheitsunterstützung der legitim gewählten Zentralregierung im Land." So oder ähnlich wird ein Einsatz gerechtfertigt, bei dem es nicht um das Interessen der USA gehen soll, nach dem 11.9. eine Demonstration der Stärke im Krieg gegen den Terror zu liefern oder um Deutschlands Gewicht in der Welt, sondern nur um das Wohl der Afghanen.

  • 02.11.2009 22:52 Uhr

    von Martin:

    Das Trauerspiel ist grotesk geworden, inklusive Herrn Westerwelle, der noch vor kurzer Zeit für die Stichwahl trotz fehlendem Gegenkandidaten plädierte, jetzt das Fähnchen schnell wendet und nicht weiß, was er will. Immerhin ist es so, dass die Bundeswehr seit etwa 8 Jahren in Afghanistan angeblich die Demokratie aufbaut mit Herrn Karsai als Flagschiff. Aber das sind Lügen: Karsai ist korrupt. Sein Halbbruder ist Drogenbaron und wird von der CIA finanziert. Deutliche Worte fand die Financial Times Deutschlands, als sie Karsai heute als Marionette der USA und der Nato bezeichnete, als Marionette auf Abwegen. Dem kann man schwer widersprechen: http://www.ftd.de/politik/international/:hamid-karsai-afghanische-marionette-auf-abwegen/50031405.html

  • 02.11.2009 20:56 Uhr

    von Kand.in.Sky:

    Haben sie eigentlich bei Karsai, Eide und Ludin nachgefragt bevor sie über sie schrieben? Nein? Ist aber Usus, fragen sie mal Eva Schweitzer.


    #k.

  • 02.11.2009 18:45 Uhr

    von ADENAUER:

    Wen interessiert das schon? Dort ist sowieso Einer wie der Andere.

  • 02.11.2009 18:32 Uhr

    von Regine Metes:

    Es ist ja nur logisch, wenn man die Stichwahl absagt, wenn der zweite Kandidat verzichtet, dann müßte eigentlich automatisch der erste die Wahl gewonnen haben.
    Wenn man Karsai kritisiert, sollte man bedenken, wer alles in diesem Lande mitmischt. Denn es sieht fast so aus, als ob die Besatzungsmächte die Autorität der Afghanen untergraben: weil die das ja sowieso nicht so machen, wie man sich das aus westlicher Sicht vorstellt.
    Ein kleines Beispiel: die zwei gekaperten Tanklaster haben solch ein Wirrwar hervorgerufen.
    Hier hatte Karsai die richtige Antwort parat: was einem gestohlen wird, holt man zurück. Aber man weiß es ja besser.

  • 02.11.2009 18:29 Uhr

    von Gaby:

    Iranische Verhaeltnisse, nur das der Westen diesmal artig gratuliert.

    Wahlbetrug ist eben immer eine Frage des Betrachters. Und der politischen Grosswetterlage. Zum Kotzen, diese Scheinheiligkeit.

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