• 17.09.2008

Statt Mätressen in billigen Kostümen

Die Sach-Doku kehrt zurück

Bislang waren Geschichtsdokus mit Spielszenen weit verbreitet. Jetzt besinnen sich Sender und Dokfilmer wieder mehr auf Archivmaterial und authentische Orte.von Wilfried Urbe

  • 16.09.2008 17:44 Uhr

    von Yakitora:

    "Mätressen, die in billigen Kostümen über Wiesen huschen, das will keiner mehr sehen."
    Öh, sehen . . . hinterherhuschen? :) Klar, aber stimmt schon, wer neutrale Berichterstattung möchte, der muß in "GEO" oder "National Geographic" nachsehen. Oooder im iNet.
    Der Rest ist naja, bild-"Zeitung" halt . . .

  • 16.09.2008 17:01 Uhr

    von Hoschi:

    Das ist für mich der richtige Weg, Geschichts-Dokus wieder interessanter zu machen. Ich gucke mir sehr gerne alte Archivfilme an, sei es aus der Kaiserzeit, aus der Zeit der Nazi-Barbarei oder aus der Zeit des kalten Krieges. Die Interviews sind zwar auch ganz interessant, aber am besten kann man sich die Vergangenheit vorstellen, wenn man sie auch sieht. Das einzige Problem ist nur, dass die meisten Aufnahmen von früher (ist heute auch noch so, ich sag nur "Hufeisenplan" im Kosovo und den daraus resultierenden Angriffskrieg Deutschlands, selten so schöne Propaganda in der TageSSchau gesehen) im Interesse der Herrschenden gemacht wurden und so die Vergangenheit verklären.

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